Donald Trump droht Iran mit schweren Angriffen – "komplette Zerstörung"
Am Wochenende beginnen Israel und die USA mit Angriffen auf den Iran. Der schickt daraufhin Raketen Richtung Israel und greift US-Verbündete an. Die Situation in Nahost eskaliert.
- Die USA und Israel greifen in der Nacht auf Samstag den Iran an. Dieser schlägt zurück.
- Bei den Angriffen stirbt das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei.
- Auch naheliegende Orte, wie Dubai, sind von den Eskalationen betroffen.
- In Deutschland sind die Folgen des Kriegs anhand der Spritpreise zu spüren.
In der Nacht auf Samstag (28. Februar) haben die USA und Israel den Iran angegriffen. In den Morgenstunden folgte dann der Gegenangriff. Nach Angaben des israelischen Militärs seien Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden. Später auch auf die Staaten der US-Verbündeten. Die Folgen des Kriegs reichen bis nach Deutschland. Die Nahost-Eskalation im Liveblog.
"Komplette Zerstörung und sicherer Tod" – Donald Trump droht Iran
13:55 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der Ausweitung der Angriffe gedroht. Der Iran werde heute sehr hart getroffen und bislang nicht ins Visier genommene Gegenden würden für "komplette Zerstörung und sicheren Tod" ernsthaft geprüft, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social – "aufgrund des schlechten Verhaltens". Der Iran werde "in die Hölle geprügelt", schrieb Trump. Der Post auf seiner Plattform folgte auf Aussagen des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, der am Morgen Bedingungen für ein Ende der eigenen Luftangriffe auf Nachbarländer gestellt.
Trump: Iran der «Verlierer» der Region
Seine Bedingungen bedeuten aber auch, dass von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe mehr auf den Iran erfolgen dürfen. Nur wenige Stunden nach der Aussage meldeten mehrere Golfstaaten, sie hätten erneut Raketen und Drohnen abgewehrt. Trump schrieb, die Entschuldigung sei nur wegen der «unerbittlichen Angriffe» der USA und Israels erfolgt.
Eigentlich habe der Iran die ganze Region übernehmen wollen, schrieb der US-Präsident, ohne dafür konkrete Beweise vorzulegen. Jetzt aber sei das Land der «Verlierer» der Region und werde es für viele Jahrzehnte sein, «bis sie sich ergeben, oder, noch wahrscheinlicher, komplett zusammenbrechen».
Ende von Angriffen im Nahen Osten? Irans Präsident stellt Bedingungen
10:05 Uhr: Irans Präsident Massud Peseschkian stellt Bedingungen für ein Ende von Luftangriffen auf Nachbarländer. In einer von der staatlichen Rundfunkagentur ausgestrahlten Videobotschaft sagte er, der Iran werde keine Raketen abfeuern und Nachbarländer angreifen, sofern von deren Territorium keine Attacken auf den Iran erfolgten. Er nannte jede Form der Unterstützung für Israel und die USA als "ehrlos".
Zugleich entschuldigte er sich für die Angriffe auf Nachbarländer. "Diese Vorfälle waren das Ergebnis der chaotischen Situation nach dem Tod mehrerer hochrangiger Kommandeure, als die Streitkräfte führungslos waren und eigenständig handeln mussten", sagte er. Peseschkians Aussage bedeutet, dass auch von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe auf den Iran erfolgen dürfen. Da solche Basen in mehreren Nachbarländern stationiert sind, würde die Bedingung faktisch auch die USA betreffen.
Evakuierungsflug von Lufthansa nach Riad abgebrochen
12:06 Uhr: Die Lufthansa hat einen geplanten Evakuierungsflug aus der saudischen Hauptstadt Riad kurzfristig abgesagt. Der Kapitän habe in Rücksprache mit der Zentrale entschieden, nach Kairo abzudrehen, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Frankfurt. "Sicherheit geht vor." Das Flugzeug werde auch nicht nach Riad weiterfliegen, sagte Spohr weiter. Derartige Situationen werde man in den kommenden Wochen noch häufiger sehen. Hintergrund ist die angespannte Sicherheitslage in der Region.
Nato in Alarmbereitschaft: Iran-Krieg bereitet sich im Nahen Osten weiter aus
7:28 Uhr: Irans Kampfkraft ist nach US-Einschätzung erheblich geschwächt - dennoch weitet Teheran den Krieg im gesamten Nahen Osten weiter aus. Nach dem Abfeuern einer Rakete auch auf die Türkei erhöht die Nato die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Dies sei vom Befehlshaber des Nato-Luftstreitkräftekommandos angeordnet worden, teilte der Sprecher des militärischen Nato-Hauptquartiers am Abend mit. Derweil setzen die USA und Israel ihre Angriffe im Iran fort. "Wir haben keinen Mangel an Munition", sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.
USA fragt wohl Hilfe bei Ukraine an – wegen Drohnen von Iran
6:50 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben die USA angesichts des Iran-Kriegs um Unterstützung beim Schutz gegen feindliche Shahed-Drohnen gebeten. "Wir haben eine Anfrage der USA für spezifische Unterstützung zum Schutz gegen "Shaheds" in der Nahost-Region bekommen", bestätigte Selenskyj auf der Plattform X. Er habe Anweisungen gegeben, die notwendigen Mittel bereitzustellen und die Präsenz ukrainischer Spezialisten zu gewährleisten, schrieb der Präsident weiter.
Hohe Spritpreise sorgen für heftige Reaktionen – erste Engpässe an den Tankstellen in Heilbronn
17:32 Uhr: Die größte Auswirkung des Iran-Kriegs ist für Deutsche an den Tankstellen bemerkbar. Die Preise sind in die Höhe geschnellt. Aufgrund der unsicheren Situation im Nahen Osten haben viele Autofahrer rasch nochmal vollgetankt. Das führt an manchen Zapfsäulen im Raum Heilbronn zu Engpässen. Die erhöhten Preise an der Tankstelle sorgen für Unmut: Unter einem Instagram-Post der Heilbronner Stimme sind teils heftige Reaktionen zu finden – Nutzer sprechen von "Abzocke" an den Tankstellen.
Mehr als 100 zivile Ziele im Iran beschädigt
11:37 Uhr: Seit Beginn der israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran sind nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond 105 zivile Einrichtungen im Land schwer beschädigt worden. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna wurden auch Wohngebiete in mehreren Städten sowie Teile Teherans getroffen. Es seien bislang 1.332 Angriffe an 636 Orten registriert worden. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Jetzt auch Super E10 über 2 Euro
08:54 Uhr: Einen Tag nach Dieselkraftstoff hat auch die günstigste gängige Benzinsorte Super E10 die Marke von zwei Euro pro Liter im bundesweiten Durchschnittspreis überschritten. In der Preisspitze am Morgen kostete ein Liter 2,003 Euro, wie der ADAC mitteilte.
Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet
07:52 Uhr: Am Frankfurter Flughafen ist der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet, wie dpa-Reporter vor Ort bestätigten. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet.
Iran-Krieg zieht weite Kreise – die Entwicklungen am Donnerstag
07:20 Uhr: Erneut hat es US-amerikanische und israelische Angriffe auf den Iran gegeben. Eine ballistische Rakete flog Richtung Nato-Land Türkei, Israel greift weiter Hisbollah-Stellungen im Libanon an, in den Golfstaaten gibt es Drohnen-Attacken auf zivile Ziele, die USA versenken vor Sri Lanka ein Kriegsschiff und durch die Straße von Hormus kommt kaum mehr Öl und Gas. Die Lage am Donnerstagmorgen im Überblick:
Erster deutscher Evakuierungsflug nach Frankfurt gestartet
06:40 Uhr: In Omans Hauptstadt Maskat ist der erste Evakuierungs-Jet der Bundesregierung im aktuellen Nahost-Konflikt gestartet. Das geht aus Daten des Flugdienstleisters Flightradar24 hervor. Die Lufthansa-Maschine vom Typ Airbus A340-300 wird laut aktuellem Plan gegen 07.22 Uhr am Frankfurter Flughafen erwartet.
An Bord des Fluges LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golf-Region gestrandet und mussten über den Landweg nach Maskat gebracht werden. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder.
Die genaue Zahl der heimgeholten Reisenden war zunächst unklar. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze, es müssen aber auch die Crew des Hinflugs sowie weiteres Personal mitgenommen werden.
Türkei schießt Iran-Rakete ab: Keine Hinweise auf Nato-Bündnisfall
20:43 Uhr: Mit dem Abschuss einer Rakete auf das Nato-Land Türkei hat der Iran für Empörung und eine weitere Eskalation des Nahost-Konflikts gesorgt. „Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt“, teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit. Sie betonte, das Bündnis stehe fest an der Seite aller Alliierten und verwies auf die Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung. Bislang gebe es keine Hinweise auf einen Bündnisfall – die Türkei hat laut Nato-Vertrag bestimmte Optionen.
"Deutschland ist nicht Kriegspartei": Verteidigungsminister Pistorius lehnt Beteiligung ab
19:21 Uhr: Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Einsatz der Bundeswehr im Iran-Krieg strikt abgelehnt. "Deutschland ist nicht Kriegspartei. Die deutsche Bundeswehr wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen", sagte der SPD-Politiker in einer Aktuellen Stunde des Bundestags. Oberste Priorität für die Bundesregierung habe nun der Schutz der deutschen Bürger sowie Soldatinnen und Soldaten in der Region, in der die Lage hochdynamisch und gefährlich sei.
Iran droht mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit
18:40 Uhr: Irans Armeesprecher Abolfasl Schekartschi hat mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit gedroht, falls Israel die iranische Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut attackieren sollte. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sagte der General, in diesem Fall würden die israelischen Botschaften auf der ganzen Welt als "legitime Ziele" gelten. Der Iran verfüge über "sehr große Fähigkeiten". Bisher halte sich sein Land aus internationalen Rücksichten und Erwägungen zurück.
Wadephul kündigt zwei weitere Nahost-Evakuierungsflüge an
17:17 Uhr: Die Bundesregierung kündigt zwei weitere Evakuierungsflüge für wegen des Krieges in Nahost gestrandete Deutsche an. An diesem Donnerstag und Freitag werde jeweils ein weiterer Charterflug in Omans Hauptstadt Maskat nach Frankfurt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU). Das Auswärtige Amt will die Menschen mit Bussen aus Dubai in die omanische Hauptstadt bringen.
Erster Evakuierungsflug der Bundesregierung soll am Donnerstag in Frankfurt landen
16:05 Uhr: Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung wird nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der Jet vom Typ Airbus A340-300 soll demnach nach Mitternacht um 1:55 Uhr Ortszeit in Omans Hauptstadt Maskat starten. Laut Lufthansa ist die Landung von Flug LH345 am Frankfurter Flughafen gegen 5:45 Uhr (MEZ) geplant. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze.
Für diesen ersten Evakuierungsflug der Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant.
Am Frankfurter Flughafen trafen bereits Linien-Maschinen aus Beirut, Dubai und dem jordanischen Amman ein, es kam aber auch zu kurzfristigen Absagen. Sprecher wiesen aber darauf hin, dass die Lage weiterhin "volatil" und kurzfristige Annullierungen weiterhin möglich seien. Weiterhin definitiv nicht möglich seien Flüge von und nach Tel Aviv und Doha.
Nato geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus
15:38 Uhr: Die Nato geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. "Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt", teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit. Sie betonte, die Nato stehe fest an der Seite aller Bündnispartner und verwies auf die Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung und Raketenabwehr.
Lufträume bleiben wegen Iran-Krieg weiter gesperrt
14:47 Uhr: Die Sperrungen im Luftverkehr wegen des Iran-Kriegs dauern weiter an. Ein Überblick:
- Die irakische Zivilluftfahrtbehörde kündigte an, der Luftraum bleibe bis Samstag geschlossen.
- Auch die Lufträume von Bahrain, Kuwait und Katar bleiben nach Angaben von vor Ort weiterhin gesperrt.
- Die staatliche Fluggesellschaft Qatar Airways kündigte an, am Freitag ein weiteres Update zur Lage zu veröffentlichen.
- Der internationale Flughafen von Kuwait wurde am Samstag bereits Ziel eines Drohnenangriffs.
- Jordanien hatte seinen Luftraum am Dienstag nach einer kurzen Sperrung wieder freigegeben.
- Die Flughäfen in Saudi-Arabien und Oman sind zwar geöffnet, allerdings kommt es wegen der Sperrungen in Nachbarländern weiterhin zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr.
- Die Vereinigten Arabischen Emirate nahmen nach einer vorübergehenden Aussetzung den Flugverkehr in begrenztem Umfang wieder auf, um gestrandeten Passagieren die Ausreise zu ermöglichen. Am Mittag kündigte die emiratische Fluggesellschaft Emirates an, alle planmäßigen Flüge von und nach Dubai aufgrund von Luftraumsperrungen in der Region bis Samstagnacht auszusetzen. Ein begrenzter Flugplan bleibe aber bestehen.
Türkei fängt mit Nato-Abwehrsystem Rakete aus Iran an der Grenze ab
13:30 Uhr: Ein aus dem Iran abgefeuertes Geschoss ist nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden. Das ballistische Geschoss war in Richtung des türkischen Luftraums unterwegs und durchquerte den Luftraum des Irak und Syriens, wie das Ministerium mitteilte.
Ein Teil der Abwehrrakete fiel demnach in der Grenzprovinz Hatay auf eine freie Fläche, es gab keine Verletzten. Der Kommunikationschef des Präsidialamts, Burhanettin Duran, schrieb auf X, es habe sich um eine Rakete gehandelt.
Die Türkei verhält sich im Krieg gegen den Iran neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte sich am Wochenende besorgt über die amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran gezeigt und alle Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Er warnte, der Nahe Osten, könnte zu einem "Feuerring" werden, sollte der Konflikt nicht eingedämmt werden.
Dieselpreis springt am Morgen über die 2-Euro-Marke
09:58 Uhr: Der Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen des Iran-Krieges auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. Im Tagesverlauf kann er allerdings auch wieder fallen - um 8.30 Uhr waren es noch 1,991 Euro. An normalen Tagen sind Benzin und Diesel morgens in der Regel mehr als 10 Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert.
Auch Superbenzin der Sorte E10 legte deutlich zu und kostete in der morgendlichen Spitze 1,995 Euro pro Liter. Der Anstieg fiel aber nicht ganz so stark aus wie beim Dieselpreis, der dem ADAC zufolge deutlich sensibler auf Krisen reagiert.
USA und Israel melden Tausende Angriffe auf Ziele im Iran
Mittwoch, 4. März, 07:50 Uhr: In den vier Tagen seit Beginn des Iran-Kriegs haben die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben fast 2.000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Innerhalb von weniger als 100 Stunden seien auch 17 iranische Kriegsschiffe zerstört worden, sagte der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video. Unter den angegriffenen Zielen sei auch das einsatzfähigste iranische U-Boot gewesen. Es gehe darum, die gesamte iranische Marine-Flotte zu versenken, bekräftigte er.
Zudem seien iranische Luftabwehrsysteme beschädigt sowie Hunderte Abschussvorrichtungen für ballistische Raketen, Drohnen und auch Kommandozentren angegriffen worden. Die US-Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
In der Region seien nun mehr als 50.000 Soldaten, 200 Kampfflugzeuge, 2 Flugzeugträger und mehrere Bomber aus den USA im Einsatz, sagte Cooper. Weitere Einheiten seien auf dem Weg. «Diese Kräfte haben eine massive Schlagkraft und stellen das größte Militäraufgebot der USA im Nahen Osten seit einer Generation dar», sagte der Admiral. Zuletzt hatten die USA vor mehr als zwanzig Jahren für den Irak-Krieg eine riesige Streitmacht im Nahen Osten zusammengezogen.
"Vorfall mit Drohne" – Feuer nach Angriff auf US-Konsulat
21:45 Uhr: In der Metropole Dubai ist nach einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff am US-Konsulat ein Feuer ausgebrochen. Es habe dort einen "Vorfall mit einer Drohne" gegeben, teilte das Medienbüro der Stadt mit. Die Rettungskräfte hätten sofort reagiert, Verletzte habe es nicht gegeben. Videos zeigten eine Explosion im Zentrum von Dubai und kurz darauf einen Brand. Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefährdung keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen.
Heimlich Atomwaffen im Iran entwickelt? Israel will Einrichtung angegriffen haben
21:12 Uhr: Israel will im Bereich von Teheran eine Einrichtung angegriffen haben, in der eine Gruppe iranischer Atomwissenschaftlern heimlich an der Entwicklung von nuklearen Waffen gearbeitet haben sollen. Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte in einer Stellungnahme, die iranische Führung habe trotz der schweren Schäden am Atomprogramm im Krieg im Juni 2025 weiter an der Entwicklung von Fähigkeiten gearbeitet, die für die Herstellung von Atomwaffen notwendig seien.
Angriff von Hisbollah auf Israel – Raketen schlagen in Tel Aviv ein
20:06 Uhr: Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs hat die Hisbollah-Miliz aus dem Libanon wieder Raketen auf den Großraum der israelischen Großstadt Tel Aviv gefeuert. Die israelische Armee teilte nach Sirenengeheul in der Küstenmetropole mit, es seien mehrere Geschosse identifiziert worden, die vom Libanon aus nach Israel geflogen seien. Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen. Ein Geschoss sei auf offenem Gebiet niedergegangen. Ein Mann ist laut dem Rettungsdienst Magen David Adom beim Rennen in den Schutzraum gestürzt.
Neue Angriffswelle im Nahost-Konflikt: Israel greift iranische Hauptstadt an
15:50 Uhr: Eigenen Angaben zufolge hat die israelische Armee eine großangelegte Angriffsserie in der iranischen Hauptstadt Teheran begonnen. Ziel der Luftangriffe sei Infrastruktur der iranischen Führung, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Einwohner der Stadt berichteten von heftigen Explosionen. Ein Sprecher der israelischen Armee veröffentlichte außerdem auf der Plattform X auf Persisch „dringende Warnungen" an Menschen im Iran. Dies betreffe das Hakimieh-Industriegebiet im Osten der Hauptstadt und den Pajam-Flughafen bei Karadsch, einem Vorort Teherans. Zivilisten seien aufgerufen, zu ihrer eigenen Sicherheit auf einer Karte markierte Gebiete unverzüglich zu verlassen. Allerdings dürfte die Warnung kaum Menschen erreichen, da die Behörden das Internet im Iran nach Beginn der israelisch-amerikanischen Luftangriffe am Samstag gesperrt haben.
Nach Flugausfällen wegen Iran-Krieg: Erster Flieger aus Dubai in Frankfurt gelandet
14:02 Uhr: In Frankfurt am Main ist ein erstes Flugzeug der emiratischen Airline Emirates aus Dubai gelandet. Nach den zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Krieges sitzen in dem Golfstaat zahlreiche Touristen fest. Der Linienflug landete um kurz nach 13:30 Uhr, wie ein dpa-Fotograf beobachtete. Auch auf einer Anzeigetafel im Ankunftsbereich des Flughafens wurde die Landung angezeigt. Die Airline äußerte sich zunächst nicht dazu, wie viele Passagiere an Bord waren.

Iran-Krieg lässt Aktienmarkt abstürzen: Dax sackt deutlich ab
12:21 Uhr: Der Dax ist wegen der Angriffe im Nahen Osten deutlich abgesackt. Der deutsche Leitindex Dax büßte gegen Mittag 3,5 Prozent ein und fand sich mit 23.772 Punkten auf dem tiefsten Niveau seit drei Monaten wieder. Seit Wochenbeginn beläuft sich der Rückschlag nun auf gut 1500 Punkte oder 6 Prozent. Auch für die Wall Street und die Nasdaq-Börse werden erneut stark fallende Kurse prognostiziert. Steigende Öl- und Erdgaspreise nähren Konjunktur- und Inflationsängste. Vieles hängt von der Dauer des Krieges ab. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab um 1,8 Prozent auf 30.302 Zähler nach und fiel unter die runde Marke von 30.000 Punkten. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 3,4 Prozent.
Unter den Anlegern geht wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran weiter die Sorge vor einer Energiekrise um. Der Straße von Hormus als Öl- und Gasroute kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu; der Iran schloss diese mittlerweile.

Mitten im Iran-Krieg: neue Schäden an Gebäuden iranischer Atomanlage
11:12 Uhr: Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt. Die Organisation geht nicht davon aus, dass Radioaktivität freigesetzt und die Anlage weiter beschädigt worden ist, wie sie mitteilte. Israel und die USA begründeten ihre Angriffe auf das Land unter anderem damit, dass sie verhindern wollen, dass der Iran Atomwaffen entwickelt.
Iran-Krieg lässt Preise für Sprit und Heizöl weiter steigen
10:42 Uhr: Die Preise für Sprit und Heizöl steigen wegen des Iran-Kriegs weiter. Voraussichtlich würden Benzin und Diesel im Tagesverlauf noch einmal um einige Cent im Vergleich zum Montag steigen, sagte ein ADAC-Sprecher. Das ließen zumindest die ersten Werte vom Morgen erahnen. Schon am Montag war der Spritpreis kräftig angestiegen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt war Super E10 mit 1,839 Euro pro Liter um 6,1 Cent teurer als am Freitag, dem letzten Tag vor der Eskalation im Nahen Osten. Das war der höchste Wert seit Mai 2024. Diesel verteuerte sich um 7 Cent auf 1,816 Euro, den höchsten Wert seit Oktober 2023.
Auch wer zum Ende der Heizsaison seinen Öltank füllen muss, hat aktuell ein Problem. Die Seite Heizoel24 gab den Preis für 100 Liter am Morgen mit knapp 123 Euro an. Das waren noch einmal gut 4 Euro mehr als am Montag. Noch am Freitag hatte der Preis unter 100 Euro gelegen.
Nach Ausbruch des Iran-Krieges: erstes Flugzeug von Dubai unterwegs nach Frankfurt
9:37 Uhr: Ein erstes Flugzeug der emiratischen Airline Emirates ist von Dubai unterwegs nach Frankfurt. Eine Sprecherin der Fraport, der Betreibergesellschaft des bundesweit größten Flughafens, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagmorgen: "Die Emirates ist in der Luft und kommt hier an." Laut der Fraport-Ankunftsseite im Internet wurde die Maschine am frühen Nachmittag in Frankfurt erwartet.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bieten nach den Stornierungen in den ersten Tagen des Iran-Krieges nun Sonderflüge für gestrandete Passagiere an. Die Fluggesellschaft Emirates erklärte, zunächst Passagiere mit bereits bestehenden Buchungen bevorzugt zu berücksichtigen.

Krieg im Nahen Osten: Sportfotograf berichtet über aktuelle Lage in Dubai
9:33 Uhr: Sportfotograf Jürgen Hasenkopf, der nach dem ATP-Turnier in Dubai feststeckt, hofft auf einen Flug am morgigen Mittwoch. Die Situation für ihn sei entspannt. "Es ist sehr ruhig auf den Straßen, was aber auch am Ramadan liegt", wie er gegenüber der Heilbronner Stimme erklärt. Nach welcher Priorität die Menschen einen Platz in den wenigen Flugzeugen bekommen, könne er nicht beurteilen. "Es gibt aber sicher Tennisprofis, die jemanden haben, der dafür sorgt, dass sie etwas weiter vorne in der Schlange stehen." Auch Geschäftsreisende und Transitpassagiere würden wohl bevorzugt behandelt, weil die Vereinigten Arabischen Emirate für den Aufenthalt der Gestrandeten die Kosten übernehmen.
Zur aktuellen Lage will Hasenkopf herausgefunden haben, dass der Brand im Fairmont-Hotel nicht durch einen Raketenangriff, sondern durch ein abgestürztes Drohnenteil verursacht worden sei. Die Regierung gehe scharf gegen Falschnachrichten vor. "Fake News und KI-generierte Videos sind hier unter hohe Strafen gestellt worden."
Iranische Hauptstadt Teheran von schweren Bombardierungen erschüttert
9:11 Uhr: Schwere Bombardierungen erschüttern Teheran und die Umgebung der iranischen Hauptstadt. Auch am Rand der östlichen Pendlerstadt Pardis schlugen rund ein Dutzend Raketen ein, wie iranische Medien berichteten. In den Hochhäusern der Neubaugebiete zitterten die Fenster, wie Bewohner der Deutschen Presse-Agentur berichteten. Auf Videos in sozialen Medien waren graue Rauchschwaden über den Hügeln am Rand des Albors-Gebirges zu sehen.

Krieg im Nahen Osten: Bundeskanzler Friedrich Merz trifft US-Präsidenten Donald Trump
9:01 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz ist drei Tage nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran in Washington eingetroffen. Beim Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus wird ein Thema im Mittelpunkt stehen: Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran, die sich inzwischen zu einem Krieg ausgeweitet haben, der einen großen Teil der Nahost-Region erfasst hat. Es ist der zweite Besuch des Kanzlers im Weißen Haus seit seinem Amtsantritt vor zehn Monaten. Der Erste verlief ausgesprochen harmonisch, diesmal dürfte es schwieriger werden.

"Werden direkt von Fluglinie kontaktiert": Flugzeug soll von Dubai nach Frankfurt starten
8:23 Uhr: Heute um 15.15 Uhr soll ein Flug von Dubai nach Frankfurt gehen. Der Flughafen ruft auf seiner Internetseite aber dazu auf, dass Reisende nicht einfach zum Flughafen kommen dürfen. "Sie werden direkt von ihrer Fluglinie kontaktiert." Die Abflugzeiten können sich immer wieder ändern, auch die Zahl der erlaubten Flüge und Fluggäste sei streng limitiert. Es gibt zwei Flughäfen in Dubai: Dubai International und Dubai World Central. Derzeit fliegt nur die Fluggesellschaft Emirates internationale Ziele an. Passagiere sollen ihre Fluggesellschaft kontaktieren, um aktuelle Informationen zu bekommen. Sollte sich die Sicherheitslage verändern, könne es sein, dass die Flughäfen wieder geschlossen werden.
USA rechtfertigen Krieg gegen den Iran
3. März, 7:44 Uhr: Die Eskalation im Nahen Osten weitet sich aus. Führende US-Republikaner rücken zur Begründung für den Angriff auf den Iran zunehmend Israels Agieren in den Fokus. "Israel war entschlossen, hier zu seiner eigenen Verteidigung zu handeln, mit oder ohne amerikanische Unterstützung", sagte der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson. US-Außenminister Marco Rubio sagte Journalisten: "Die unmittelbare Gefahr bestand darin, dass wir wussten, dass der Iran, wenn er angegriffen würde – und wir gingen davon aus, dass er angegriffen werden würde –, sofort gegen uns vorgehen würde."
Iran will Angriffe ausweiten – militärische Ziele in Israel mit Raketen getroffen
20:44 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn Hunderte ballistische Raketen und mehr als 700 Drohnen auf Ziele in Israel sowie auf US-Militärstützpunkte in der Golfregion abgefeuert. Ein Militärsprecher sagte der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews laut Übersetzung, es seien 500 militärische Ziele Israels sowie der USA angegriffen worden. Als Beispiele nannte er Geheimdienstzentren, Kommunikationszentralen und Waffendepots. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Der Sprecher kündigte an, die Angriffe weiter auszuweiten.

Krieg im Iran: Auch Würth-Mitarbeiter im Nahen Osten
20:35 Uhr: Der Krieg im Nahen Osten wird in vielen Branchen auch wirtschaftliche Folgen haben. Auch Mitarbeiter des Würth-Konzerns sind in Israel, Saudi-Arabien sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Einsatz. Wie das Künzelsauer Unternehmen mit er Lage umgeht.
Flug ohne Passagiere aus Abu Dhabi – Reisende sitzen weiterhin wegen Nahost-Krieg fest
19:32 Uhr: Ein Airbus A380 der Lufthansa ist trotz zehntausender gestrandeter Reisender in der Golfregion ohne Passagiere von Abu Dhabi nach München geflogen. Die Maschine befand sich seit November zur Wartung dort. Eine Passagierbeförderung war nach Angaben der Fluggesellschaft wegen fehlenden Kabinenpersonals nicht möglich. An Bord der Maschine waren demnach lediglich die beiden Piloten. Für die Mitnahme von Fluggästen wäre laut Lufthansa aus Sicherheitsgründen eine mindestens 17-köpfige Kabinencrew erforderlich gewesen.
Diese war demnach in Abu Dhabi nicht vor Ort und konnte wegen der kriegsbedingten Einschränkungen auch nicht eingeflogen werden. "Ohne Flugbegleiter ist eine Passagierbeförderung rechtlich und sicherheitstechnisch ausgeschlossen", hatte die Lufthansa nach dem Start in Abu Dhabi mitgeteilt. Zudem seien auch die Erreichbarkeit des Flughafens in Abu Dhabi für viele Fluggäste sowie der Check-In, die Sicherheitskontrolle und das Boarding dort nicht gewährleistet gewesen.
"Möglicherweise in Lebensgefahr" – Tourist aus Steinheim sitzt in Dubai fest
19:26 Uhr: Noch immer sitzen Reisende in Ländern im Nahen Osten fest. Ein Mann aus Steinheim erzählt gegenüber der Heilbronner Stimme, wie es ihm in seinem Dubai-Urlaub nach dem Angriff auf den Iran ergangen ist. „Wir wussten nicht, wie bedrohlich die Situation ist und ob wir möglicherweise in Lebensgefahr schweben.“ Deshalb habe er sich von seiner Familie verabschiedet, erzählt der 35-Jährige.
"Kein endloser Krieg" – Donald Trump und US-Verteidigungsminister Hegseth äußern sich
18:36 Uhr: Drei Tage nach Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Ausweitung der Attacken angekündigt. "Wir haben noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen", sagte er dem Sender CNN. "Die große Welle kommt bald." Er gehe von etwa vier Wochen Krieg aus, fügte Trump hinzu. Der Iran wäre nach seinen Worten schon bald in der Lage gewesen, mit seinen Raketen US-Territorium zu treffen.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth trat Befürchtungen entgegen, es könne Krieg wie im Irak werden. "Dies ist kein endloser Krieg", sagte Hegseth, der sich als Kriegsminister bezeichnet, in Washington. Die USA haben ihm zufolge ihre Lehren aus der Vergangenheit gezogen und gehen mit einem klaren Fokus in den Krieg: "Die Raketenbedrohung zerstören, die Marine zerstören, keine Atomwaffen." Ob für die Zerstörung der Atomanlagen auch Bodentruppen eingesetzt werden sollen, blieb unklar. Ausdrücklich ausschließen wollte Trump das nicht.
Trump über Raketen von Iran: Hätten "unser schönes Amerika erreichen können"
18:13 Uhr: Der Iran wäre nach Aussage von US-Präsident Donald Trump schon bald in der Lage gewesen, mit seinen Raketen US-Territorium zu treffen. "Das Regime verfügte bereits über Raketen, die Europa und unsere Stützpunkte im In- und Ausland erreichen konnten", sagte Trump bei einer Pressekonferenz in Washington. "Bald hätte es auch Raketen gehabt, die unser schönes Amerika erreichen könnten." Trump sagte weiter, das ballistische Raketenprogramm Teherans sei "rasant und dramatisch" gewachsen. Das habe eine klare Bedrohung für Amerika und seine Einsatzkräfte in Übersee dargestellt.
Flüge wegen Nahost-Konflikt gestrichen: Dubai will Flugverkehr wiederaufnehmen
16:42 Uhr: Reisende waren wegen des Krieges im Iran in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestrandet. Zahlreiche Flüge aus Dubai waren gestrichen worden. Am Montagabend will die Fluggesellschaft Emirates eine begrenzte Zahl an Flügen wieder aufnehmen. Allerdings sollten Reisende nicht einfach zum Flughafen kommen, sondern erst, wenn sie eine entsprechende Benachrichtigung erhalten hätten. Dadurch sollten Menschenansammlungen vermieden und ein reibungsloser Ablauf der Maßnahmen gewährleistet werden. Was Reisende derzeit im Nahen Osten noch beachten sollen, hat die Heilbronner Stimme zusammengefasst.
"Vernichtender Schlag" im Nahost-Konflikt: Israels Armee-Chef droht Hisbollah
16:26 Uhr: Israels Generalstabschef Ejal Zamir hat der libanesischen Hisbollah-Miliz mit einem "vernichtenden Schlag" gedroht. Das israelische Militär werde seinen Einsatz nicht beenden, solange "die Bedrohung aus dem Libanon" nicht beseitigt sei, sagte Zamir Armeeangaben zufolge bei einer Lagebesprechung. Israel werde weiterhin auf die im Rahmen eines Waffenruhe-Abkommens vereinbarten Entwaffnung der vom Iran unterstützten Miliz pochen, so der israelische Armeechef. Alle zur Verfügung stehenden Kräfte – am Boden, in der Luft, zu Wasser und auch "Feuerfähigkeiten" – sollen demnach genutzt werden.
Nahost-Konflikt zieht weite Kreise: Rektorin der DHBW Heilbronn sitzt in Hongkong fest
15:39 Uhr: Der Nahost-Konflikt hat nicht nur Auswirkungen auf den Flugverkehr in den unmittelbaren Nachbarstaaten. Nicole Graf, Rektorin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heilbronn, war nach einer Konferenz in Hongkong gestrandet und konnte die Rückreise erstmal nicht antreten.
Israel mit Militäreinsatzbilanz: Mehr als 600 Stellungen im Iran angegriffen
15:06 Uhr: Nach Angaben eines Militärsprechers hat die israelische Luftwaffe seit Beginn des Angriffs gegen den Iran dort mehr als 600 Stellungen angegriffen. Darunter seien mehr als 20 Ziele iranischer Militärführer, mehr als 150 Boden-Boden-Raketen und über 200 iranische Luftverteidigungssysteme, hieß es in einer Mitteilung. Im Libanon seien bisher mehr als 30 Hisbollah-Ziele angegriffen worden. Bisher seien mehr als 110.000 israelische Reservisten in Vorbereitung für Kämpfe an mehreren Fronten mobilisiert worden, hieß es weiter.

Deutsche in Nahost gestrandet: Regierung will Kranke und Kinder zurückholen
14:50 Uhr: Die Bundesregierung bereitet die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat geschickt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) in Berlin.

Deutsche Urlauber im Nahen Osten gestrandet: Rückholung mit Bundeswehr letzte Wahl
14:12 Uhr: Bei der Rückholung für die rund 30.000 im Nahen Osten gestrandeten deutschen Urlauber sieht die Bundesregierung vorrangig die Reiseveranstalter und Fluglinien in der Pflicht. „Die Bundeswehr ist wirklich das letzte Mittel der Wahl", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in der Bundespressekonferenz in Berlin. Das Auswärtige Amt unterstützt die Bundesbürger aber nach Angaben eines Sprechers mit allen Möglichkeiten und steht „in allerengstem Kontakt" mit der Reiseindustrie. „Uns geht es darum, gemeinsam Lösungen für unsere Landsleute zu finden."

Keine Anzeichen für Atomwaffen-Programm im Iran – Begründung von Trump entschärft
13:43 Uhr: Aus Sicht der UN-Atomwächter hat es keine Anzeichen für ein Kernwaffen-Projekt im Iran gegeben. „Wir sehen kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen", antwortete der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in einer Pressekonferenz in Wien auf eine entsprechende Frage einer Journalistin. US-Präsident Trump hatte als Begründung für die jüngsten Angriffe auf den Iran unter anderem behauptet, dass die Islamische Republik dabei sei, ihr Nuklearprogramm zur Entwicklung von Atomwaffen wieder aufzubauen. Grossi schloss aber nicht aus, dass die aktuellen Militärschläge auf politischen Erwägungen beruhten, oder auf weiteren Informationen zum iranischen Atomprogramm, die der IAEA nicht vorlägen.
Erneuter Drohnenangriff auf Zypern: Griechenland entsendet Fregatten und Kampfbomber
13:35 Uhr: Griechenland verstärkt nach dem jüngsten Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern seine militärisch Unterstützung. Wie Verteidigungsminister Nikos Dendias dem griechischen Rundfunk (ERTNews) sagte, wird Athen zwei Fregatten sowie zwei F-16-Kampfflugzeuge nach Zypern verlegen. Die Kriegsschiffe seien mit modernen Luft- und Drohnenabwehrsystemen ausgestattet.
Libanon verbietet Hisbollah militärische Aktivitäten – Waffen sollen beschlagnahmt werden
13:27 Uhr: Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für illegal erklärt. Das Kabinett habe in einer Notfallsitzung beschlossen, „sämtliche Sicherheits- und Militäraktivitäten der Hisbollah zu verbieten", sagte Ministerpräsident Nauaf Salam in einer Fernsehansprache. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation. Die Hisbollah wurde lange von Teilen der Bevölkerung als Widerstandsgruppe gegen Israel im Land toleriert und durfte als einzige Gruppe nach dem libanesischen Bürgerkrieg ihre Waffen behalten. Mit dem Beschluss wurde das Armeekommando angewiesen, den Entwaffnungsplan sofort voranzutreiben, insbesondere die Beschlagnahme von Waffen nördlich des Litani River.
Nach nächtlichem Drohnenangriff: Erneuter Alarm auf britischem Stützpunkt in Zypern
13:12 Uhr: Nach dem nächtlichen Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern hat es erneut Alarm gegeben. Zwei unbemannte Fluggeräte, die sich in Richtung der britischen Stützpunkte bewegt hätten, seien rechtzeitig abgewehrt worden, teilte der zyprische Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis mit. Der weiter westlich gelegene zivile Flughafen von Paphos wurde nach Berichten des zyprischen Rundfunks evakuiert.
Abu Dhabi, Dubai und weitere Emirate übernehmen Kosten für gestrandete Reisende
12:52 Uhr: Wichtige Nachrichten für alle in den Vereinten Arabischen Emiraten gestrandeten Touristen und Geschäftsreisenden: In Abu Dhabi, Dubai und weiteren fünf Emiraten übernimmt der Staat sämtliche Kosten für Unterbringung und Verpflegung. Auch Flüge werden bezahlt sowie Visa in andere Länder werden problemlos ausgestellt.
Neue Angriffswelle im Iran: Israel bombardiert Hauptstadt Teheran
12:32 Uhr: Die israelische Luftwaffe hat in den Mittagsstunden einen neuen Angriff auf Ziele im Iran gestartet. Gestützt auf Geheimdienstinformationen ziele der Angriff „im Herzen von Teheran" auf Sicherheitseinrichtungen des Landes, teilte das Militär mit. Augenzeugen in Teheran bestätigten schwere Bombardierungen in der Stadtmitte. Sie sollen sich in der Nähe des Parlaments ereignet haben. Auch im Norden der Millionenmetropole mit ihren rund 15 Millionen Einwohnern wurden Raketeneinschläge beobachtet.
Auswirkungen gestiegener Ölpreise? Ansturm auf Heilbronner Tankstelle am Wochenende
12:25 Uhr: Am Montagvormittag meldet ein Nutzer bei Facebook, die Tankstelle am Autozentrum Hagelauer in Heilbronn wäre leergetankt. Liegt das an der aktuellen Situation? Nachfrage bei Christopher Kaffenberger, Serviceleiter am Standort und Verantwortlicher für den Tankstellen-Betrieb. „Noch haben wir Kraftstoff", sagt der. „Wir hatten aber ein technisches Problem." Dieses habe dafür gesorgt, dass kurze Zeit kein Sprit fließen konnte. Inzwischen sei das Problem behoben. Der Ansturm von Autofahrern am Wochenende sei trotzdem außergewöhnlich gewesen, berichtet Kaffenberger.
„Das war doppelt so viel wie an einem normalen Samstag." Normalerweise werde der Standort am Dienstag und Donnerstag beliefert, diesmal seien die Tanks schon am Montag so gut wie leer. Dass die Tankstelle ihren Kraftstoff etwas günstiger als umliegende Firmen anbieten konnte, liege daran, dass noch Altbestände verkauft wurden, so Kaffenberger. Es sei durchaus möglich, dass die Tendenz nach oben gehe.

Nach Angriffen in Nahost: Israels Botschafter hält Racheakte in Deutschland für möglich
12:20 Uhr: Nach den Angriffen auf den Iran hält Israels Botschafter Ron Prosor Racheakte der iranischen Führung auf deutschem Boden für möglich. „Ich halte bei diesen Terroristen alles für möglich", sagte Prosor der dpa. „Das heißt, wir müssen uns darauf gut vorbereiten, immer mit einem offenen Auge schlafen." Man müsse „on high alert" (in höchster Alarmbereitschaft) sein.
Israels Armee wirft dem Iran „systematischen Angriff auf Wohnhäuser" vor
11:50 Uhr: Israels Armee wirft dem Iran vor, bei seinen Angriffen in Israel gezielt zivile Ziele ins Visier zu nehmen. „Wir haben konkrete Informationen erhalten, die belegen, dass der Iran systematisch zivile Wohnhäuser in Israel angreift", sagte Militärsprecher Nadav Schoschani. Irans Führung wolle auf diese Weise Panik in Israel auslösen und die öffentliche Meinung beeinflussen. Der Iran wiederum betont stets, Ziel seiner Angriffe seien etwa Einrichtungen des israelischen Militärs oder der israelischen Regierung. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Angriffe in Nahost: Heilbronner Reisebüro-Kunden betroffen
11:40 Uhr: Mit der Bombardierung der Flughäfen im Nahen Osten sitzen viele Reisende fest. Auch beliebte Urlaubsorte sind Ziele der Angriffe vom Iran, wie beispielsweise der Flughafen in Dubai. Mehrere Kunden von Heilbronner Reisebüros sind betroffen.
Israelisches Militär startet neue Angriffswelle im Libanon
11:28 Uhr: Israel beginnt eine weitere Angriffswelle im Libanon. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee am Morgen mit. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes. Am Mittag griff das israelische Militär erneut auch in denen als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut an. Nach Armeeangaben ist dabei ein hochrangiges Hisbollah-Mitglied getroffen worden. Die Hisbollah selbst meldete sich dazu zunächst nicht.

Iran-Krieg lässt Aktienmarkt einknicken – Gold gefragt
10:57 Uhr: Die Eskalation des Iran-Konflikts wirkt sich auf die Börsen aus – und bringt Unsicherheit. Investoren setzen angesichts der Turbulenzen verstärkt auf den "sicheren Hafen" Gold. Der Preis für das Edelmetall zog deutlich an, zuletzt mussten für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) fast 5400 Dollar bezahlt werden. Das Rekordhoch von fast 5.600 Dollar von Ende Januar rückt damit wieder näher. Auch der Silberpreis legte zu. Ein Experte der Capitell Vermögens-Management AG erklärt gegenüber der Heilbronner Stimme, welche Folgen der militärische Konflikt mit dem Iran für die weltweiten Börsen, den Ölpreis und die wirtschaftliche Entwicklung haben könnte.

Angriffe auf Flughäfen in Nahost mit Auswirkungen auf Flugverkehr in Stuttgart
10:48 Uhr: Auf den Angriff der USA und Israel auf den Iran hat der Staat mit Gegenangriffen vor allem auf Ziele in der Golfregion geantwortet. Darunter sind auch Häfen und Flughäfen getroffen worden. Auch am Flughafen in Stuttgart haben die Bombardierungen Auswirkungen auf den Flugverkehr.
Auswirkungen des Nahost-Konflikts: Warnung vor Atomunfall
10:42 Uhr: Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, warnt vor dem Risiko eines Atomunfalls. „Wir können einen möglichen Strahlungsaustritt mit schwerwiegenden Folgen nicht ausschließen – inklusive die Evakuierung von Gebieten, die so groß oder größer sind wie Großstädte", warnte er in einer Sondersitzung der Organisation in Wien. Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf den Iran gebe es bislang keine Hinweise, dass iranische Atomanlagen beschädigt oder getroffen worden seien, so Grossi. Er warnte jedoch vor einem erhöhten nuklearen Sicherheitsrisiko in der Region, auch weil mittlerweile eine Reihe anderer Länder angegriffen worden seien, die ebenfalls Nuklearanlagen haben. „Wir fordern deshalb äußerste Zurückhaltung bei allen militärischen Operationen", sagte er.
Über 1000 Reisende in Nahost-Gebieten gestrandet: Reiseanbieter Dertour richtet Krisen-Hotline ein
10:34 Uhr: Eigenen Angaben zufolge hat der Touristikkonzern Dertour derzeit eine niedrige vierstellige Gästezahl in von Reisewarnungen betroffenen Nahost-Gebieten. Zu Dertour gehören auch die Veranstalter ITS, Meiers Weltreisen und Clevertours. Wie lange die Luftraumsperrungen dauern würden, sei derzeit unklar. „Gäste, die aufgrund von Luftraumsperrungen vor Ort derzeit nicht nach Hause fliegen können oder auf einen Weiterflug warten, sind von uns informiert worden und werden vor Ort betreut", hieß es in einer Mitteilung. Den Gästen stünden lokale Reiseleitungen als Ansprechpartner zur Verfügung. Das Unternehmen richtete eine Rund-um-die-Uhr Hotline für Gäste der Veranstalter Dertour, ITS, Meiers Weltreisen oder Clevertours ein.
Auswirkungen auch in der Sportwelt: Iranische Fußballmannschaft wahrscheinlich ohne WM-Teilnahme
10:17 Uhr: Der Konflikt in Nahost könnte auch Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft in rund 100 Tagen in den USA, Kanada und Mexiko haben. Das Team aus dem Iran hat sich eigentlich für den Wettbewerb qualifiziert. Eine Teilnahme erscheint derzeit als unwahrscheinlich.
Keine deutsche Beteiligung: Außenminister Wadephul schließt Einsatz im Nahost-Konflikt aus
10:01 Uhr: Deutschland wird sich nach Angaben von Außenminister Johann Wadephul (CDU) nicht n militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligen. Im Gegensatz zu Großbritannien hat Deutschland in der Region dort keine Stützpunkte. „Wir haben auch keine entsprechenden militärischen Mittel", sagte Wadephul. „Und die Bundesrepublik hat definitiv nicht die Absicht, sich irgendwie zu beteiligen." Möglich sei allerdings, „dass unsere Bundeswehrsoldaten, wenn sie angegriffen werden würden, sich defensiv verteidigen würden", führte er weiter aus. Deutsche Soldaten sind an mehreren Standorten im Nahen Osten stationiert, vor allem in Jordanien, im Irak sowie im Libanon.
Reisende weiterhin gestrandet: Flughafen Dubai bleibt vorerst geschlossen
9:49 Uhr: Der Flughafen in Dubai bleibt weiterhin geschlossen, ersten Informationen zufolge zunächst bis mindesten 3 Uhr nachts Ortszeit. Gestern habe die Airline Emirates vor Ort von einer Schließung bis heute 15 Uhr gesprochen und bereits Boardingpässe für Nachmittagsflüge ausgestellt, wie ein Reisender vor Ort gegenüber der Heilbronner Stimme berichtet.
Mindestens 555 Tote bei Angriffen im Iran
9:41 Uhr: Bei den Angriffen Israels und der USA sind im Iran nach dortigen Angaben mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Roten Halbmond im Iran.
Dax auf Talfahrt: Nahost-Konflikt wirkt sich auf deutschen Aktienmarkt aus
9:37 Uhr: Der Nahost-Konflikt hat den deutschen Aktienmarkt zum Start der Woche auf eine Talfahrt geschickt. Der Grund: Die Öl- und Gaspreise stiegen wegen des Krieges stark. Der Dax büßte am Montag in den ersten Handelsminuten 2,3 Prozent auf 24.697 Punkte ein. Am Freitag war der deutsche Leitindex noch nahe an das Rekordhoch von Mitte Januar gestiegen. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zum Wochenauftakt 2,7 Prozent auf 30.706 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 2,3 Prozent.
Steigende Ölpreise in Heilbronn spürbar – Ansturm an Tankstellen bleibt aus
9:24 Uhr: An mehreren Tankstellen in Heilbronn war am Montagmorgen um 7:30 Uhr im Berufsverkehr kein Ansturm auf die Zapfsäulen zu merken. Egal ob Agip, Jet, Esso oder Aral: Längere Wartezeiten oder Warteschlangen, die über das normale Maß hinausgehen, gab es nirgendwo. Die Preise unterscheiden sich stark je nach Tankstellenbetreiber. Während der Liter Super Benzin bei Esso 1,79 Euro pro Liter kostete, waren es bei Aral 1,85 Euro pro Liter. Die Jet-Tankstelle ruft für den Liter Superbenzin 1,78 Euro auf. Ein Heilbronner tankt gerade seinen Audi 2.0 TDI an der Aral-Tankstelle. „Die Preise werden noch steigen“, sagt er. Er selbst hätte zwar noch etwas Sprit im Tank gehabt und fahre ohnehin nicht viel. Es schade jedoch nie, auf Krisen vorbereitet zu sein. „Immer etwas im Tank haben, immer etwas Bargeld dabei haben."

Iran-Konflikt auch in den Golfstaaten: US-Militärjets abgestürzt
9:11 Uhr: Infolge der amerikanisch-israelischen Angriffe hat der Iran mehrfach schon Ziele in den Golfstaaten angegriffen, etwa in den Emiraten, in Bahrain und in Katar. Teils richteten sich die Angriffe gegen US-Stützpunkte. Jetzt seien mehrere US-Militärflugzeuge im Golfstaat Kuwait abgestürzt, heißt es nach dortigen Angaben. Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben.
Iran-Konflikt weitet sich aus – Sportfotograf über Situation in Dubai
8:25 Uhr: Für viele Touristen, die von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen sind, ist weiter unklar, wann genau sie wieder zurück in ihre Heimat fliegen können. So auch in Dubai: Die Flüge dort sind weiter gecancelt. Erst am 5. März, so wird es heute angezeigt, könne man das Land wohl wieder verlassen. "Wir bekommen nichts mit, es ist sehr ruhig hier", berichtet Sportfotograf Jürgen Hasenkopf im Gespräch mit der Heilbronner Stimme. Die Rauchwolken, die immer wieder in Videos gezeigt werden, seien "abgeschossene Drohnen", vermutet Hasenkopf. Der Flughafen bleibe wohl vorsorglich geschlossen, eine akute Gefahr bestehe eher nicht, so der Sportfotograf.

Eskalation in Nahost: Ölpreise ziehen kräftig an
8:14 Uhr: Der Konflikt im Nahen Osten trifft auch den internationalen Ölhandel. Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten am Wochenende wie erwartet deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um 14 Prozent und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu. Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Hisbollah greift Israel an: Iran-Konflikt weitet sich aus
7:57 Uhr: Der Iran-Konflikt weitet sich aus. Während die USA und Israel ihre Angriffe nach der Tötung von Irans oberstem Führer Chamenei fortsetzen, reagiert der Iran mit Gegenangriffen. Dabei erhält er Unterstützung von einem Verbündeten. Die libanesische Hisbollah-Miliz feuerte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel ab und greift damit an der Seite Teherans in den Kampf gegen den Erzfeind ein. Israel reagierte mit Bombardements in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut und anderen Teilen des nördlichen Nachbarlandes. Zugleich startete Israels Luftwaffe nach Armeeangaben eine neue Angriffswelle im Herzen Teherans. Auch das US-Militär greift laut Präsident Donald Trump weiter im Iran an.

Nahost-Konflikt: Mutmaßlicher Drohnenangriff auf Militärstützpunkt auf Zypern
2. März, 7:39 Uhr: Die Ereignisse im Nahost-Konflikt überschlagen sich. Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag mutmaßlich von einer Drohne getroffen worden. Das bestätigte das Verteidigungsministerium in London laut der Nachrichtenagentur PA. Bei dem Vorfall nahe der Hafenstadt Limassol sei niemand verletzt worden. Nach Informationen der zyprischen Regierung soll es sich um eine "unbemannte Drohne" gehandelt haben, die nur geringen Schaden verursacht hat.
Iran-Krieg: EU stärkt Einsatz gegen Angriffe auf Schiffe
21:43 Uhr: Die EU verstärkt angesichts des Iran-Kriegs ihren Militäreinsatz zur Sicherung der Handelsschifffahrt durch das Rote Meer und den Golf von Aden. Frankreich werde in Kürze zwei zusätzliche Schiffe für die Operation "Aspides" bereitstellen, sagte eine ranghohe EU-Beamtin am Abend in Brüssel. Das Land hat bereits heute einen Zerstörer für den Einsatz abgestellt, je ein weiteres Schiff stellen Italien und Griechenland. Die Einheiten sind unter anderem mit Flugabwehrsystemen ausgerüstet.
Nahost: 30.000 Reisende deutscher Veranstalter betroffen
21:03 Uhr: Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sind nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) aktuell von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht.
Die Sicherheitslage sei "äußerst volatil", erläuterte der Reiseverband. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf "sicher untergebracht".
Schwere Explosionen erschüttern Teheran
20:17 Uhr: Die iranische Hauptstadt Teheran ist am Abend von schweren Explosionen erschüttert worden. Im Norden der Stadt zitterten die Wände, als kurz hintereinander zwei laute Detonationen zu hören waren, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort. Auf Bildern waren unter anderem ein großer Feuerball und eine dunkle Rauchwolke über der Stadt zu sehen. Die Nachrichtenagentur Isna meldete, Einrichtungen des staatlichen Rundfunks seien zum Ziel eines israelisch-amerikanischen Angriffs geworden. Weiteren Berichten zufolge wurde auch der Sitz der iranischen Atombehörde angegriffen.
Iran: Opferzahl an Mädchenschule steigt auf 165
20:15 Uhr: Die Zahl der Todesopfer an einer Mädchenschule im Iran, die nach Angaben Teherans von einem israelisch-amerikanischen Angriff getroffen wurde, soll auf 165 gestiegen sein. Die Bergungsarbeiten seien inzwischen abgeschlossen, teilte der Gouverneur der Stadt Minab im Süden des Landes laut der Nachrichtenagentur Irna mit. Bei dem angeblichen Luftangriff auf die Schule seien zudem 95 Menschen verletzt worden. Israel hatte den Vorwurf, eine Schule beschossen zu haben, zurückgewiesen.
Krieg gegen Iran: Tod von Ajatollah Chamenei erschüttert Nahen Osten
20:05 Uhr: USA und Israel haben im Ramadan Ajatollah Ali Chamenei getötet und den Krieg gegen Iran begonnen. Sein Tod erschüttert den Nahen Osten. Warum das System der Mullahs dennoch stabil bleiben könnte.
Demonstranten feiern in Deutschland Tod von Ali Chamenei
19:58 Uhr: Nach dem Tod des iranischen Staatsoberhauptes und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei sind in Deutschland zahlreiche Menschen auf die Straßen gegangen. In Berlin versammelten sich am Sonntag laut Polizei mindestens 1800 Menschen am Brandenburger Tor. Unter dem Motto "Freiheit für den Iran" kamen in Düsseldorf etwa 5.000 Menschen zusammen. In Frankfurt demonstrierten nach Angaben der Polizei insgesamt 750 Menschen.
Trump: US-Militär hat neun iranische Marineschiffe versenkt
19:32 Uhr: Bei den Angriffen auf den Iran hat das US-Militär nach Angaben von Präsident Donald Trump neun Marineschiffe versenkt. Darunter seien "einige relativ große und wichtige" gewesen, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Trump kündigte an, dass bald weitere iranische Kriegsschiffe versenkt würden. Bei einem weiteren Angriff sei das Marinehauptquartier "weitgehend zerstört" worden. Zunächst stand eine Bestätigung von iranischer Seite aus.
Iran nimmt auch Bundeswehr-Stützpunkte ins Visier
18:41 Uhr: Der Iran hat auch Militärstandorte im Irak und in Jordanien ins Visier genommen, an denen die Bundeswehr stationiert ist. Nach Informationen des „Spiegel“ feuerten iranische Kräfte seit Samstagmorgen mehrere Raketen und Drohnen auf eine multinationale Basis nahe dem Flughafen in Erbil im kurdischen Nordirak sowie auf ein Feldlager der Bundeswehr in al-Azraq im Osten Jordaniens ab.
Laut „Spiegel“ fing die Flugabwehr sämtliche Geschosse und Drohnen ab. Ein US-Soldat wurde jedoch durch herabfallende Trümmer leicht verletzt.
US-Präsident Donald Trump signalisiert Gesprächsbereitschaft: "Sie wollen reden"
18:01 Uhr: Einen Tag nach den massiven Angriffen auf den Iran erklärte US-Präsident Donald Trump, die neue Führung in Teheran habe Gesprächsbereitschaft signalisiert. „Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, zu reden, also werde ich mit ihnen reden“, sagte Trump nach Angaben des US-Magazins The Atlantic.
Weiter erklärte der Präsident dem Bericht zufolge, die iranische Seite hätte diesen Schritt früher gehen sollen. „Sie hätten es früher tun sollen. Sie hätten das, was sehr praktisch und einfach umzusetzen war, früher anbieten sollen. Sie haben zu lange gewartet“, wird Trump zitiert.
Tausende Hisbollah-Anhänger trauern im Libanon um Chamenei
17:47 Uhr: Im Gedenken an das getötete iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei haben sich in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut Tausende Anhänger der proiranischen Hisbollah versammelt. Einige riefen Parolen wie "Tod Israel" und "Tod den USA", wie ein dpa-Reporter berichtete. Über Lautsprecher wurden Lieder abgespielt, die Religionsführer Chamenei und die sogenannte Achse des Widerstands besingen.
Bundeskanzler Merz sieht keine "sehr große Gefährdung" in Deutschland
17:41 Uhr: Die Bundesregierung sieht keine wesentliche Verschlechterung der Sicherheitslage in Deutschland. "Es gibt im Augenblick keine Erkenntnisse, dass wir von einer sehr großen Gefährdung ausgehen müssten", sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU) nach Beratungen des Nationalen Sicherheitsrats in Berlin. "Aber wir behalten die Lage insgesamt auch über unsere Nachrichtendienste und über die Polizeidienste im Blick."
Merz verwies darauf, dass es in den vergangenen zehn Jahre immer wieder Anschläge in Deutschland und Europa gegen Iraner im Exil gegeben habe. "Wir wissen, dass iranische Nachrichtendienste in Europa und in Deutschland tätig sind." Deswegen sei sofort nach den Angriffen darüber beraten worden, wie Sicherheitsvorkehrungen verbessert werden könnten. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) habe darüber auch mit den Landesinnenministern beraten.
Es werde alles getan, um die Sicherheit der Menschen in Deutschland zu gewährleisten, versicherte der Kanzler. "Das betrifft insbesondere den Schutz jüdischer, israelischer und amerikanischer Einrichtungen. Wir werden antisemitische oder antiamerikanische Angriffe auf deutschem Boden nicht dulden."
Bundeskanzler Merz: Vorgehen der USA und Israels "nicht ohne Risiko"
17:15 Uhr: Der Bundeskanzler hat auf Risiken der Angriffe Israels und der USA gegen den Iran hingewiesen. "Die Militärschläge sollen das zerstörerische Spiel eines geschwächten Regimes beenden", sagte der CDU-Politiker in Berlin. "Das ist nicht ohne Risiko." Man wisse nicht, "in welche Eskalation die harten iranischen Gegenschläge die Region noch ziehen werden". Und man wisse nicht, "ob der Plan aufgeht, durch Militärschläge von außen einen politischen Wandel von innen heraus zu ermöglichen".
"Die innere Dynamik im Iran ist nur schwer zu durchschauen", sagte Merz. Der Vergleich mit den westlichen Interventionen in Afghanistan, im Irak und in Libyen trage nur zum Teil. "Aber er zeigt doch, wie real die Risiken mittelfristig sind. Ihre Folgen hätten auch wir in Europa und in Deutschland zu tragen." Merz äußerte sich nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats im Kanzleramt.
"Das Mullah-Regime ist ein Terrorregime, das verantwortlich ist für die Jahrzehnte währende Unterdrückung des iranischen Volkes", betonte der Kanzler mit Blick auf die gegenwärtige Führung des Irans. Die Bundesregierung teile "die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt". Mit den Vereinigten Staaten und Israel teile man das Interesse daran, dass "der Terror dieses Regimes aufhört und die gefährliche nukleare und ballistische Aufrüstung gestoppt wird".
Mehr Betrieb an Heilbronner Tankstellen nach Iran-Angriff
16:53 Uhr: An den Tankstellen in der Region ist am Sonntag deutlich mehr los als sonst am Wochenende. „Uns wurde gesagt, dass das mit dem Angriff auf den Iran zusammenhängen dürfte“, berichtet die Mitarbeiterin an der Kasse einer Tankstelle in Heilbronn.
Derzeit sind die Preise noch vergleichsweise niedrig. In Heilbronn kostet ein Liter E10 am Sonntag zwischen 1,63 und 1,78 Euro. Ob dieses Niveau hält, dürfte sich am Montag entscheiden.
Rakete schlägt nahe "Mein Schiff 4" in Abu Dhabi ein
16:27 Uhr: Eine Rakete ist nahe des Tui-Kreuzfahrtschiffes „Mein Schiff 4“ im Meer eingeschlagen. Das berichtet die "Bild". Das Schiff mit etwa 3500 Menschen an Bord befindet sich aktuell vor dem Hafen Port Zayed in Abu Dhabi. Eine Reisende berichtete der „Bild“: „Wir erhielten gegen 16.30 Uhr einen Notfall-Alarm auf unsere Handys und sollten uns sofort im Theater des Schiffes versammeln.“ Ob es bei dem Vorfall Verletzte gab, ist derzeit nicht bekannt.
Drei US-Soldaten bei Operation „Epic Fury“ gegen den Iran getötet
16:14 Uhr: Bei der Operation „Epic Fury“ gegen den Iran sind drei US-Soldaten ums Leben gekommen. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Kommando Centcom mit. Fünf weitere Soldaten wurden demnach schwer verletzt. Die Situation sei weiterhin „unübersichtlich“, hieß es.
Bericht: Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad bei Luftangriff getötet
15:04 Uhr: Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Ilna.
Warnung vor Terror-Gefahr in Deutschland wegen Iran-Krieg
14:38 Uhr: Nach Beginn des neuen Iran-Kriegs gibt es Sorgen, dass die Eskalation auch Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland hat. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnte vor der Gefahr von Anschlägen: "Nach dem Angriff der USA und Israel auf den Iran müssen wir von einer gesteigerten Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland ausgehen", sagte Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Zypern weist Berichte über iranische Raketen zurück
13:53 Uhr: Die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern hat Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert wurden. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu.
Im Zusammenhang mit Aussagen und Medienberichten über einen Abschuss von Raketen in Richtung Zyperns werde klargestellt, "dass dies nicht der Fall ist und es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass eine Bedrohung für das Land bestanden hat", erklärte Letymbiotis. Die zuständigen Behörden verfolgten die Lage fortlaufend und sehr aufmerksam, hieß es weiter.
Vier Tote nach Angriffen in Israel
13:49 Uhr: Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind nach israelischen TV-Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Nach Angaben des Senders N12 kamen sie beim Einschlag einer Rakete in einem Gebäude in der Stadt Beit Schemesch ums Leben. Weitere Menschen erlitten Verletzungen. Die Stadt liegt westlich von Jerusalem. Auch Einwohner von Tel Aviv berichteten von lauten Explosionen bei den neuen Raketenangriffen.
Am Samstag war bei einem Raketeneinschlag in Tel Aviv eine Frau getötet worden. Insgesamt starben nach offiziellen Angaben bei iranischen Raketenangriffen auf Israel bisher sechs Menschen, Dutzende weitere wurden verletzt.
Wer übernimmt jetzt die Regierung im Iran?
13:20 Uhr: Im Iran soll nach der Tötung von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei vorübergehend ein dreiköpfiger Rat das Land führen. Die Verantwortung für die Übergangsphase sollen Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie das Mitglied des Wächterrats, Alireza Arafi, übernehmen. Das erklärte ein Berater des getöteten Chamenei, Mohammed Mochber, der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Auch die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete darüber.
Das Trio soll die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, einen Nachfolger benennt. Laut der Verfassung müsse der Expertenrat umgehend einen neuen Führer bestimmen und vorstellen, sagte Mochber.
Wer Chamenei nachfolgen könnte, ist unklar. Öffentlich hatte sich der Religionsführer dazu nicht geäußert. In den vergangenen Jahren war immer wieder dessen Sohn Modschtaba genannt worden, der bislang kaum in der Öffentlichkeit stand. Dem Staatsapparat dürfte es zudem schwerfallen, mitten im Krieg das Machtgefüge neu zu ordnen.
Übergangsregierung für den Iran – Nationaler Widerstandsrat will Zehn-Punkte-Plan umsetzen
12:34 Uhr: Der Nationale Widerstandsrat, der den Zehn-Punkte-Plan von Maryam Rjavi umsetzen will, habe eine Übergangsregierung ausgerufen. "Das Regime wird fallen, aber das System ist noch an der Macht", ist die Befürchtung von Sania Kohansal aus Widdern im Landkreis Heilbronn. "Der Krieg wird nicht die Demokratie für den Iran bringen." Man müsse aber "mit dem Regime kämpfen, um es abzuschaffen". Dies sei aber die Aufgabe des iranischen Volkes, nicht der USA oder Israel. "Die Lösung liegt im Wandel von innen."
Samad aus Heilbronn findet Krieg "nicht in Ordnung" – Veränderung brauche Zeit
12:23 Uhr: Samad, der in Heilbronn und dessen Familie in Teheran lebt, hört viele unterschiedliche Stimmen. "Meiner Familie geht es gut, aber der Kontakt übers Internet ist sehr schwierig." Er findet den Krieg "nicht in Ordnung, die ausländische Einmischung ist nicht gut". Eine politische Veränderung brauche Zeit und hätte besser "friedlich und von innen" kommen sollen, findet Samad. Aber, das hat er gehört, "viele sind begeistert und finden die Bomben super".
Israel weist Schuld an Angriff auf iranische Schule zurück
12:13 Uhr: Israel hat eine Verantwortung für einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran zurückgewiesen. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna hatte berichtet, bei einem Raketenangriff im Süden des Landes seien mehr als hundert Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan.
"Zu diesem Zeitpunkt sind uns keine israelischen oder amerikanischen Angriffe dort bekannt", sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani. "Ich weiß, dass die Amerikaner nachprüfen, ich weiß, dass wir nachprüfen", ergänzte der Sprecher.
"Und was ich weiß, ist, dass wir in der Lage waren – und das wird auch von den Amerikanern und den Iranern bestätigt – 40 Personen auszuschalten, die sich vor uns versteckt hatten, auf sehr präzise Weise, mehr als tausend Meilen entfernt", sagte Schoschani offenbar mit Blick auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Dies könnten nicht viele Armeen auf der Welt und es bedeute, "dass wir extrem präzise operieren". Die Angaben beider Kriegsparteien lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ausnahmezustand wegen Nahost-Eskalation: Bilder aus der Welt
12:07 Uhr Die Angriffe auf Israel und den Iran beschäftigen die ganze Welt. Während Gebäude in den Kriegsgebieten in Schutt und Asche liegen, herrscht am Flughafen in Dubai Stillstand. Anderswo in der Welt gehen die Menschen auf die Straße. Die Bilder zeigen: In der Welt herrscht Ausnahmezustand.
Netanjahu ruft Iraner zum Aufstand auf
11:34 Uhr: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Bevölkerung im Iran in einer auf Farsi verbreiteten Videobotschaft zum Sturz der politischen Führung in Teheran aufgerufen. Die Ansprache wurde allem Anschein nach mit Künstlicher Intelligenz (KI) auf Farsi erstellt. "Bürger des Irans, lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen", sagte Netanjahu dort.
Er rief die Iraner auf, auf die Straße zu gehen, "um die Sache zu vollenden, um das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben zur Hölle gemacht hat". Netanjahu kündigte zudem an, Israel werde in den kommenden Tagen "Tausende Ziele des terroristischen Regimes" angreifen, um die "Bedingungen für das mutige Volk des Irans zu schaffen, sich von den Ketten der Tyrannei zu befreien".
Irans Präsident: Ermordung von Chamenei offene Kriegserklärung
11:21 Uhr: Irans Präsident Massud Peseschkian hat die gezielte Tötung von Religionsführer Ali Chamenei als offene Kriegserklärung bezeichnet. Diese richte sich gegen alle Muslime, insbesondere aber gegen alle Schiiten weltweit.
Peseschkian erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna: "Der Iran betrachtet die Vergeltung und Blutrache an den Tätern und Drahtziehern dieses Verbrechens als Pflicht und legitimes Recht." Chamenei sei ein "Märtyrer", dessen Standhaftigkeit ihn in die Geschichtsbücher eingeschrieben habe.
Kein Flugverkehr nach Nahost vom Flughafen BER
11:09 Uhr: Wegen der militärischen Eskalation in Nahost gibt es derzeit weder Abflüge noch Ankünfte vom Flughafen BER in und aus Ländern der Region. Das betreffe die Ziele Tel Aviv, Dubai, Dschidda und Doha, sagte ein BER-Sprecher. Die Fluggesellschaften hätten alle Verbindungen bis mindestens Montagvormittag abgesagt. Betroffene Passagiere sollten sich über die Webseiten ihrer Fluglinien informieren.
Reisewarnung für Dubai ausgesprochen – am Flughafen geht nichts mehr
10:54 Uhr: Der Betrieb am Flughafen in Dubai wurde gestoppt. Es gibt Verletzte nach einem Angriff und eine Reisewarnung. Vor Ort sitzen auch Menschen aus der Region Heilbronn fest. Die Augenzeugen berichten über die Lage vor Ort.
Weitere Einschläge in Dubai
10:12 Uhr: In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emirate sind bei der Abwehr von Drohnenangriffen zwei Menschen verletzt worden. Trümmerteile seien in die Höfe von zwei Wohnhäusern gefallen, teilte das Medienbüro von Dubai mit. Explosionsgeräusche in der Stadt seien auf Abfangraketen zurückzuführen, hieß es weiter.
Menschen in Baden-Württemberg feiern Tod des iranischen Staatsführers
10:09 Uhr: Dutzende Menschen haben in Baden-Württemberg den Tod des iranischen Führers Chamenei gefeiert. Um kurz nach Mitternacht trafen sich rund 80 Menschen auf dem Karlsruher Schloßplatz, wie die Polizei mitteilte. Teils seien iranische Flaggen geschwenkt worden. Zuvor hatte Donald Trump den Tod des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei auf seiner Plattform Truth Social verkündet.
Bereits am Samstag hatte es auch zwei Veranstaltungen in Stuttgart gegeben: Eine geplante Demonstration am Nachmittag und eine spontane Zusammenkunft mehrerer Menschen am Abend, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Demonstranten seien auch hier glücklich über die aktuellen Entwicklungen im Iran gewesen und jubelten teilweise. Für heute sei bereits eine Veranstaltung in der Landeshauptstadt angekündigt, hieß es weiter. Zudem wurde bei der Versammlung in Karlsruhe zu einer weiteren Kundgebung aufgerufen.
Ebenfalls trafen sich auf dem Freiburger Platz der alten Synagoge rund 20 Menschen unter dem Motto "Schluss mit Krieg und Unterdrückung im Iran". Laut Polizei sei alles ruhig verlaufen. In Heilbronn standen rund 10 Menschen auf einem Parkplatz und schwenkten Fahnen.
Iranerinnen aus der Region Heilbronn schildern ihre Gefühle
09:53 Uhr: Im Gespräch mit der Heilbronner Stimme schildern Iranerinnen aus der Region ihre Gefühle über die Eskalationen im Nahost. Eine Heilbronnerin fühlt sich vor allem "verwirrt wund wütend!". Eine Exil-Iranerin aus Widdern hat sich bereits auf den Weg zu einer Demonstration nach Berlin gemacht.
"Wie auf der Titanic" – Sportfotograf sitzt am Flughafen in Dubai fest
09:24 Uhr: Sport-Fotograf Jürgen Hasenkopf, der gerade in Dubai festsitzt, beschreibt die Situation am Persischen Golf so: „Es ist wie auf der Titanic – das Schiff geht unter, aber die Musik spielt weiter.“ Seit über 20 Jahren ist er regelmäßig in Dubai. Kriminalität gebe es offiziell dort nicht, auch über den Kriegsausbruch wird nicht in den Medien berichtet. „Die Menschen, die hier leben, verfolgen die Situation aber übers Internet“, berichtet Hasenkopf.
Die Raketeneinschläge kommen inzwischen „ziemlich nahe“. Die amerikanische Botschaft sei ein Ziel. „Das ist nicht weit weg von meinem Hotel.“ Der Alltag in Dubai gehe aber ganz normal weiter. „Es wird gegessen und getrunken, man hat nicht das Gefühl, dass hier eine Bedrohung stattfindet.“
Gemminger berichtet über Einschläge am Flughafen in Dubai
09:17 Uhr: Der Flughafen Dubai wurde in der Nacht auf Sonntag zweimal angegriffen. Das erzählt ein Gemminger gegenüber der Redaktion. Der Flughafen sei derzeit teilweise überflutet. Mutmaßlich wurden Wasserleitungen getroffen. Der Betrieb am Flughafen wurde eingestellt und das Gebäude geschlossen.

Tod von Chemeneis – Angriffe auf Flughafen in Doha: Die wichtigsten Ereignisse der Nacht
09:05 Uhr: In der Nacht hat sich die Lage in Nahost zugespitzt. Israel und US-vebründetete Staaten standen in der Nacht unter Beschuss von iranischen Raketen und Drohnen. Aber auch im Iran kam es zu Explosionen. medienberichten zufolge starb dabei der iranische Staatsführer Ajatollah Ali Chamenei. Der Iran schwor daraufhin Rache - und Trump warnte vor den Vergeltungsschlägen. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse der Nacht.
Iranische Staatsmedien bestätigen Tod Chameneis
Sonntag, 1. März, 8:30 Uhr: Iranische Staatsmedien haben in der Nacht aus Sonntag (1. März 2026) den Tod von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei bestätigt. Er sei als "Märtyrer" getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Nachrichtenagenturen Irna und Fars.
Nahost-Krieg: Erste Reaktionen auch in Heilbronn zu vernehmen
17:00 Uhr: Am Rande einer CDU-Wahlkampfveranstaltung am Samstag in Heilbronn hat Landesinnenminister Thomas Strobl mitgeteilt, dass die Sicherheitsmaßnahmen in Baden-Württemberg aufgrund der Geschehnisse im Nahen Osten „hochgefahren“ worden seien.
Besonderer Schutz gelte dabei jüdischen und israelischen Einrichtungen. Zudem habe man die mögliche Demonstrationslage im Blick, die derzeit jedoch noch nicht abschätzbar sei, so Strobl weiter. Bislang gebe es auch keine Hinweise auf eine besondere Bedrohungslage im Land.

Bereits am Samstagmorgen hätten sich die Landesinnenminister zur Lage und zu den aktuellen Entwicklungen ausgetauscht. Auch mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sei er im Gespräch, sagte Strobl. Dobrindt selbst war am Samstagmittag ebenfalls in Heilbronn zu Gast – bei der CDU-Wahlkampfveranstaltung „Innenminister trifft Innenminister“ im Bürgerhaus in Böckingen.
Auswärtiges Amt spricht Warnung aus: Reise nach Dubai vermeiden
16:53 Uhr: Das Auswärtige Amt verschärft nach der militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran die Reise- und Sicherheitshinweise für die ganze Region. Wie nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung aus dem Ministerium zu hören war, gelten jetzt Reisewarnungen für Israel, Bahrain, Irak, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, ebenso wie für Dubai. Für Iran besteht schon seit 2022 eine Reisewarnung.
Die jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen stünden in Kontakt mit den deutschen Staatsangehörigen vor Ort, hieß es aus dem Ministerium weiter. Das Auswärtige Amt habe zudem Fürsorgemaßnahmen für seine entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen.
Eskalation in Nahost: UN-Sicherheitsrat kommt zu Dringlichkeitssitzung zusammen
16:43 Uhr: Der UN-Sicherheitsrat will angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen soll sich am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) treffen. Frankreich und Bahrain hätten die Sitzung angefragt, teilte die israelische Botschaft bei den Vereinten Nationen mit.
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Eskalation unterdessen scharf: "Ich fordere einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und eine Deeskalation", teilte der UN-Chef mit. Er forderte alle Parteien auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Exlosionen auch in Dubai
16:26 Uhr: Medienberichten zufolge soll es auch in Dubai zu Explosionen gekommen sein. Fotos in den Sozialen Medien zeigten zudem Flammen und Rauch über Gebäuden.
Eskalation in Nahost: Nato behält Lage zunächst im Blick
16:09 Uhr: Die Nato hat nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran die Lage im Nahen Osten im Blick. "Die Nato verfolgt die Entwicklungen im Iran und in der Region aufmerksam", sagte Sprecherin Allison Hart.
Iran reagierte mit Raketenangriffen auf Israel sowie auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte. Die Eskalation folgte auf Wochen gegenseitiger Drohungen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm und gescheiterte diplomatische Bemühungen.
Erste Todesopfer in Nahost-Krieg: 70 iranische Schülerinnen in Klassenzimmer getötet
15:50 Uhr: Bei dem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens 70 Schülerinnen ums Leben gekommen. Die Zahl wurde demnach erneut nach oben korrigiert. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichteten Staatsmedien. Rund 90 weitere Schülerinnen seien verletzt worden.
Immer wieder Raketenalarm in Israel
15:46 Uhr: Kaum gibt es Entwarnung, schrillen bereits wieder die Sirenen: Die Gegenangriffe des Irans auf Israel reißen nicht ab. Die Menschen in Israel müssen immer wieder die Schutzräume aufsuchen.
Zivilschutzbehörde und Militär riefen die Menschen im Land am Samstag mehrfach auf, Schutzräume aufzusuchen und dort auf Entwarnung zu warten. Die Verteidigung sei "nicht hermetisch", hieß es in einer Mitteilung des Militärs. Der Iran feuert als Reaktion auf Angriffe Israels und der USA Raketen auf Israel. Ein Einwohner Tel Avivs sagte, es seien die intensivsten Angriffe auf die Stadt, die er je erlebt habe. Es gebe etwa jede halbe Stunde Luftalarm.
Berichte: Amtssitz von Chamenei im Iran zerstört
15:07 Uhr: Bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen ist Berichten zufolge der Amtssitz von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei bombardiert worden. Ein vom iranischen Nachrichtenkanal Sabrin-News veröffentlichtes Satellitenfoto zeigte das vollständig zerstörte Areal des als "Beyt" bekannten Hochsicherheitsbereichs in der Hauptstadt Teheran. Auch Bewohner in Teheran berichteten davon.
Ob sich Chamenei zum Zeitpunkt der Attacke dort aufhielt, ist unklar. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der iranische Staat dürfte dessen Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt. Chamenei steht an der politischen und religiösen Spitze des Landes und ist zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Iran: 57 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet
14:47 Uhr: Erneut wird die Zahl der getöteten Schülerinnen im Iran nach oben korrigiert. Zunächst war von 24 Mädchen die Rede, nun sollen es den Angaben zufolge 57 sein. "Diese Schule war ein direktes Ziel dieses Angriffs", hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. Die Trümmerbeseitigung sowie die Rettungsmaßnahmen für die Schülerinnen seien im Gange. Der Vorfall ereignete sich demnach im Kreis Minab unweit der Küste am Persischen Golf. Rund 170 Schülerinnen sollen sich in der Schule zum Zeitpunkt des Raketenangriffs aufgehalten haben.
Moskau verurteilt Angriffe auf Ziele im Iran
14:12 Uhr: Russland hat die Angriffe Israels und der USA auf Ziele im Iran verurteilt und eine umgehende Rückkehr zur Diplomatie gefordert. Umfang und Art der "militärpolitischen und propagandistischen Vorbereitungen" ließen keinen Zweifel daran, dass es sich um einen "im Voraus geplanten und unprovozierten Akt bewaffneter Aggression gegen einen souveränen und unabhängigen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen handelt", teilte das Außenministerium in Moskau mit. Die Rede war von einem "unüberlegtem Schritt", der gegen das Völkerrecht verstoße.
Nahost-Konflikt eskaliert: Bilder aus dem Kriegsgebiet
13:33 Uhr: Während in Israel und im Iran Raketen niedergehen, suchen viele Menschen Schutz in Tiefgaragen und Sicherheitsräumen. Über den Städten hängen die dunklen Rauchwolken der Explosionen. Die ersten Bilder liefern Eindrücke aus dem Kriegsgebiet:
Iran: Wichtige Staatsmänner am Leben
13:03 Uhr: Nach den israelisch-amerikanischen Angriffen sind nach iranischer Darstellung wichtige Staatsmänner am Leben. Wohlauf seien neben Präsident Massud Peseschkian auch Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sowie der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani. Auch Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sei am Leben.
Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der Staat dürfte dessen Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt.
Berliner Polizei mobilisiert mehr Beamte wegen Iran
12:52Uhr: Die Berliner Polizei mobilisiert nach der jüngsten Eskalation in Nahost mehr Einsatzkräfte in der deutschen Hauptstadt. Mit Blick auf eine für den Nachmittag angekündigte Iran-Demonstration in Berlin-Mitte sowie für die gesamte Lage in Berlin seien vorsorglich Einsatzkräfte mobilisiert worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. "Angesichts der aktuellen Entwicklung im Nahen Osten beobachten wir die Lage sehr genau und stehen in engem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden."
Iran attackiert US-Verbündete Staaten – so ist die Lage in Nahost
12:38 Uhr: Nach dem Beginn der jüngsten israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran hat Teheran nach eigenen Angaben vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.
- Das Verteidigungsministerium in Katar teilte mit, man habe eine Reihe von Angriffen auf das eigene Territorium erfolgreich abgewehrt. Auch eine "zweite Welle" von Angriffen sei abgewehrt worden, die iranischen Raketen hätten Katar dabei nicht erreicht. Die Lage sei unter Kontrolle. Die Menschen wurden aufgerufen, Ruhe zu bewahren. In Katar liegt unter anderem der wichtigste Stützpunkt des US-Militärs im Nahen Osten.
- Die Emirate sprechen von einer "gefährlicher Situation" und einem "feigen Akt". Der emiratische Luftraum wurde vorübergehend geschlossen.
- Die staatliche Nachrichtenagentur in Bahrain berichtete, ein Versorgungszentrum der US-Marine sei mit Raketen angegriffen worden. Details über Schäden oder mögliche Opfer gab es nicht. Bahrain beherbergt die fünfte Flotte der US-Seestreitkräfte.
- In Kuwait ertönte Luftalarm. Die Luftabwehr in dem kleinen Golfstaat habe mehrere Raketen entdeckt und abgeschossen, teilte der Generalstabschef der Armee von Kuwait mit.
- Auch Jordaniens Staatsagentur Petra berichtete unter Berufung auf Militärkreise, dass die Streitkräfte des Landes zwei ballistische Raketen abgefangen hätten. Diese hätten auf jordanisches Gebiet gezielt. Die jordanische Luftabwehr habe beide Raketen erfolgreich abgefangen.
- In der Kurdenregion im Irak gingen Berichten unterdessen mehrere Drohnen nieder. Drei Drohnen seien im Raum Erbil in Nähe des US-Konsulats und des US-Militärstützpunkts in Nähe des Flughafens abgeschossen worden, erfuhr die Deutsche Presse Agentur aus Sicherheitskreisen. Es waren demnach Warnsirenen zu hören und Explosionen beim Abschuss der Drohnen.
- Berichten zufolge sollen auch in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad Explosionen zu hören gewesen sein. Saudi-Arabien sprach von einem iranischen Angriff auf die Emirate, Bahrain, Katar, Kuwait und Jordanien und verurteilte diesen auf das Schärfste. Man stehe "in voller Solidarität" an Seite dieser Staaten, teilte das Außenministerium der Staatsagentur SPA zufolge mit und drohte mit "schweren Konsequenzen". In der Mitteilung wurden aber keine Details genannt zum mutmaßlichen Angriff in Saudi-Arabien.
Getötete Schülerinnen im Iran: Zahl steigt auf mindestens 24
12:20 Uhr: Bei dem Raketenangriff im Süden Irans ist die Zahl der getöteten Schülerinnen in einer Grundschule nach iranischen Angaben auf mindestens 24 gestiegen. Der staatliche Rundfunk bezog sich bei seiner Meldung auf den Landrat in dem betroffenen Kreis Minab.

Von der Leyen: Entwicklung im Iran äußerst besorgniserregend
11:57 Uhr: Nach den Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Entwicklung als "äußerst besorgniserregend" bezeichnet. "Wir rufen alle Parteien auf zu größtmöglicher Zurückhaltung, Zivilisten zu schützen und das Völkerrecht zu achten", schrieb sie auf X.
Die EU setze weiter auf Stabilität und Diplomatie. EU-Ratspräsident António Costa erklärte, die EU werde EU-Bürger in der Region unterstützen und rief ebenfalls zu Zurückhaltung auf.
Iran: Fünf Schülerinnen bei Raketenangriff getötet
11:52 Uhr: Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens fünf Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur.
Israel mobilisiert 70.000 Reservisten für Krieg mit Iran
11:34 Uhr: Israel will für den neuen Krieg mit dem Iran rund 70.000 Reservisten einberufen. Ein israelischer Militärvertreter sagte, die meisten gehörten zur Luftverteidigung und zum Heimatschutzkommando. "Es wird aber auch eine starke Präsenz an unseren Grenzen geben", sagte er Journalisten.
Die Armee sei auf "verschiedene Szenarien" vorbereitet, mit Blick auf die Grenzverteidigung sowie auf mögliche Angriffe von Verbündeten des Irans auf Israel. Auf die Frage, wie lange der neue Militäreinsatz dauern werde, sagte er: "So lange wie notwendig". Der Iran habe bisher Dutzende von Raketen auf Israel abgefeuert, es habe aber keine schwerwiegenden Treffer gegeben.
Zu den Angriffen Israels im Iran sagte er: "Unsere erste Salve richtete sich gegen Ziele, die für die Handlungsfreiheit relevant sind." Außerdem seien sie gerichtet gegen "Ziele von hoher Bedeutung, Personen, die am Plan zur Zerstörung Israels beteiligt sind". Mehr Details dazu werde er nicht nennen.
Eskalation in Nahost: Wie geht es nach den Angriffen weiter?
11:31 Uhr: Der Iran warnte seit Wochen vor einem Angriff und drohte mit einer "vernichtenden Antwort". US-Regierungsmitarbeiter sprechen laut US-Fernsehsender CNN von einer Operation, die über Tage oder Wochen andauern könne. Es sei "kein kleiner Schlag".
Es besteht die Gefahr eines "umfassenden Regionalkriegs", vor dem Chamenei bereits gewarnt hatte. Die Hisbollah-Miliz im Libanon, Huthi-Miliz im Jemen sowie Milizen im Irak könnten intervenieren.
Eskalation in Iran und Israel: Lufthansa setzt Ziele in Nahost aus
11:14 Uhr: Der Angriff auf den Iran durch Israel und die USA hat Auswirkungen auf den Luftverkehr. Die Lufthansa setzt nach Angaben eines Sprechers mehrere Flüge mit Ziel Naher Osten aus.
Die Städte Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak) und Teheran (Iran) würden bis einschließlich 7. März nicht angeflogen. Ebenfalls bis einschließlich 7. März würden folgende Lufträume nicht genutzt:
- Israel
- Libanon
- Jordanien
- Irak
- Iran
- Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi fänden heute und morgen nicht statt, sagte der Sprecher.
Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den Ticketpreis zurück. Die Lufthansa bedauere die Unannehmlichkeiten, die Sicherheit für Passagiere und Crews habe für die Lufthansa Group aber oberste Priorität.
Iran attackiert US-Verbündete in Golfregion
11:06 Uhr: Nach dem Beginn der jüngsten israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran hat Teheran nach eigenen Angaben vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Das Verteidigungsministerium in Katar teilte mit, man habe eine Reihe von Angriffen auf das eigene Territorium erfolgreich abgewehrt. Die Lage sei unter Kontrolle. Die Menschen wurden aufgerufen, Ruhe zu bewahren.
Die staatliche Nachrichtenagentur in Bahrain berichtete, ein Versorgungszentrum der US-Marine sei mit Raketen angegriffen worden. Bahrain beherbergt die fünfte Flotte der US-Seestreitkräfte. Berichten zufolge sollen auch in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad Explosionen zu hören gewesen sein.
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars waren der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain unter den Zielen.
Panik in Irans Hauptstadt Teheran: Kliniken im Iran in Alarmzustand versetzt
10:34 Uhr: In Irans Hauptstadt Teheran gab es Explosionen im Zentrum. In der Millionenmetropole brach Panik aus. Menschen versuchten massenhaft, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten.
Nach Beginn der Angriffe gegen den Iran hat das Gesundheitsministerium erste Maßnahmen getroffen. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Kliniken werde aufrechterhalten, hieß es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Ebenfalls sollen landesweit ausgewählte Apotheken Tag und Nacht geöffnet sein. Ärzte und Personal im Gesundheitswesen solle sich in Bereitschaft halten. Kriegsverletzungen sollen kostenlos behandelt werden.
Eskalation im Nahost: Angriffe zwischen Israel und Iran
09:49 Uhr: In der Küstenmetropole Tel Aviv und weiteren Teilen des Landes heulten die Sirenen, Menschen eilten in Schutzräume. Die Luftabwehr sei aktiviert, um die Geschosse abzufangen, teilte das Militär mit. Die Armee wies die Bevölkerung an, bis auf Weiteres in Schutzräumen zu bleiben. Nach einem ersten iranischen Gegenangriff hatte es Raketenalarm in Nordisrael gegeben. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.
Explosionen nahe Nuklearzentrum im Iran
Iranische Staatsmedien meldeten zudem Explosionen am Rande der Stadt Isfahan. Südöstlich davon liegt ein Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr vom US-Militär in Begleitung israelischer Angriffe bombardiert worden war.

Israel spricht von Präventivschlag gegen Iran
Der Staat Israel habe einen Präventivschlag gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, hatte Verteidigungsminister Israel Katz am Morgen bekanntgegeben. Er rief den sofortigen Ausnahmezustand aus.
Kurz darauf teilte auch US-Präsident Donald Trump mit, dass das US-Militär einen "massiven und andauernden Einsatz" gegen Israels Erzfeind durchführe. Der Luftraum über Israel wurde in Erwartung des iranischen Gegenschlags bis auf weiteres geschlossen. Der israelische Zivilschutz veröffentlichte Anweisungen für die Bürger des Landes.
Trump: Iran wird nie eine Atomwaffe haben
Der gemeinsame Angriff Israels und seines Verbündeten USA erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik. Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben. Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen gedroht. Trump stellte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März. "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich".

Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich damals den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Iran feuerte daraufhin ballistische Raketen auf Israel ab.
Trump kündigte nun an, die Raketen des Irans zu vernichten. "Wir werden ihre Marine vernichten", sagte er weiter. Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. "Sie werden nie eine Atomwaffe haben." Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte, erklärte Trump weiter. Er forderte die Revolutionsgarden, iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte zudem auf, ihre Waffen niederzulegen. Der Einsatz solle verhindern, dass durch diese "radikale Diktatur" die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden.
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Stimme.de
Kommentare
Siegfried Unterreiner am 01.03.2026 10:33 Uhr
Ich verstehe die sinnlosen Demonstrationen hier in Deutschland nicht. Wer schaut nach Deutschland und registriert das. Es belastet unsere Polizei und den Steuerzahler.