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Nahost-Konflikt
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Kein direkter Rückflug möglich: DHBW-Rektorin sitzt in Hongkong fest

  
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Nicole Graf wollte am Wochenende von Hongkong zurück nach Deutschland fliegen. Wegen des Kriegs in Nahost kam es dazu nicht.


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Flüge gestrichen, Urlauber und Geschäftsreisende gestrandet: Der Nahost-Krieg wirkt sich weit über Iran und Nachbar-Staaten aus.

Für Nicole Graf, Rektorin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heilbronn, ging es nach einer Konferenz erst einmal in Hongkong nicht weiter. „Dabei hatten wir Glück im Unglück“, erzählt sie.

Flug wegen Nahost-Konflikt storniert: Heilbronner DHBW-Rektorin hatte „Glück im Unglück“

Kurz vor dem Boarding sei die Info gekommen, dass der Flug Verspätung habe. „Wir haben dann über die Nachrichtenkanäle gesehen, dass in den Arabischen Emiraten und Qatar aufgrund von Anschlägen auf die amerikanischen Stützpunkte der Luftverkehr komplett eingestellt wurde.“ Nach langem Warten sei der Flug storniert worden. „Wir konnten die Koffer wieder abholen“, erzählt Nicole Graf.

Um Hotel und Rückflug habe sie sich selbst kümmern müssen, so die Rektorin der DHBW. „Die vergangenen zwei Tage haben wir damit verbracht, mit unserem Reisebüro direkt nach Flug-Alternativen zu suchen“, sagt sie. Weil einige Flugrouten aktuell nicht mehr möglich sind, gebe es nur Flüge „mit Reisezeiten von 30 Stunden, mehrmaligem Umsteigen und horrenden Preisen“. Nicole Graf: „Wir waren offen für alle Möglichkeiten.“

Am Montag bekamen sie und eine Kollegin zwei Plätze: Nicole Graf fliegt über Chengdu zurück, ihre Kollegin über Shanghai.




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