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Nahost-Eskalation
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Wie Würth vom Iran-Konflikt betroffen ist

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Das Künzelsauer Handelsunternehmen Würth hat auf der ganzen Welt Niederlassungen – auch in der Golfregion. Entsprechend kümmert sich der Konzern um seine Beschäftigten im Nahen Osten.


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Exakt 88.393 Mitarbeiter hatte die Würth-Gruppe zum Jahresende, vertreten ist sie mittlerweile mit 400 Gesellschaften in 80 Ländern an mehr als 2800 Niederlassungen. Und damit auch im Nahen Osten. Entsprechend hat das Unternehmen reagiert.

„Wir beobachten die Situation im Nahen Osten mit großer Sorge. Unser primäres Ziel ist es zu jeder Zeit, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort zu unterstützen, sodass sie sich selbst und ihre Familien in Sicherheit bringen können“, teilt eine Unternehmenssprecherin mit. Welche konkreten Maßnahmen dazu ergriffen werden, wurde nicht berichtet.

Die Würth-Gruppe ist weltweit mit Niederlassungen vertreten, auch im Nahen Osten.
Die Würth-Gruppe ist weltweit mit Niederlassungen vertreten, auch im Nahen Osten.  Foto: Würth

Nahost-Konflikt: So viele Beschäftigte arbeiten für Würth in den betroffenen Ländern

Die Würth-Gruppe beschäftigt in Israel, in Saudi-Arabien sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten 390 Mitarbeiter, wird mitgeteilt. Es handele sich dabei um Mitarbeiter der Würth-Linie-Gesellschaften, die im klassischen Kerngeschäft des Konzerns, dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, tätig sind.

Vor Ort arbeiten außerdem Mitarbeiter in einer Gesellschaft der Würth-Elektronik-Gruppe, die konzernintern in den Bereich der Allied Companies eingeordnet werden.


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Sind Reisende der Würth-Gruppe am Golf betroffen?

Keine Auswirkungen haben nach ersten Angaben die Sperrungen des Flug- und Kreuzfahrtverkehrs in dem Krisengebiet für Würth-Beschäftigte. Seit Samstag gibt es keine Flüge mehr von wichtigen Drehkreuzen wie Abu Dhabi oder Doha, weder für Urlauber noch für Dienstreisen. In den Häfen am Persischen Golf liegen Kreuzfahrtschiffe mit Tausenden Urlaubern vor Anker und können nicht ablegen. „Derzeit befinden sich keine Mitarbeiter der Würth-Gruppe auf Reisen innerhalb der Region“, erklärt die Sprecherin weiter. 

Übrigens: Die Yacht von Reinhold Würth ist nicht betroffen. Die „Vibrant Curiosity“ liegt laut den Echtzeit-Daten von marinetraffic.com in einem Hafen der Karibik-Insel Antigua vor Anker.

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