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„Tiefpunkt-Testspiel“ beweist: VfR Heilbronn bleibt weiterhin eine Wundertüte

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Der VfR Heilbronn kann in der anstehenden Verbandsliga-Saison viel erreichen. Doch dazu gehört neben Glück auch noch die ein oder andere Verstärkung.


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Beim VfR Heilbronn ist von einem anvisierten Oberliga-Aufstieg 2026 schon vor dem von Co-Trainer Matteo Battista bezeichneten „Tiefpunkt-Testspiel“ in Bammental keine Rede mehr. Dennoch können gerade aus dem auch einige Positiv-Rückschlüsse für die am 9. August startende Saison in der Fußball-Verbandsliga Württemberg gezogen werden. Denn die „Wundertüte“, die der von den Verantwortlichen als „Königstransfer“ titulierte Lukas Böhm sieht, offenbart sich immer mehr als solche. Weil alles möglich ist.

Das Wundertüten-Programm fängt beim VfR Heilbronn auf der Torwart-Position an: Nils Leidenberger ist nicht ganz fit ins Auftakttraining eingestiegen. Der erst 19-jährige Daniel Keller hingegen schon. Beide Keeper haben ihre Qualitäten, müssen aber beweisen, dass sie dem Erwartungsdruck standhalten. Keller hat bis zum Bammental-Test die Nase vorn, zeigt aber dort, dass es ihm noch Erfahrung mangelt. Leidenberger muss derweil im WFV-Pokal gegen Regionalligist SGV Freiberg abliefern, um Nummer eins zu sein.

VfR Heilbronn geht gleich aus mehrerlei Gründen als Wundertüte in die Saison 

In der Abwehr hat sich beim VfR Heilbronn eine Viererkette gefestigt: mit Neuzugang Eldi Berisha, dem Nico van Gameren im Nacken sitzt, sowie den als fix geltenden Denis Zagaria, Jannik Dannhäußer und Darian Gurley. Aber Gurley gilt als verletzungsanfällig, Dannhäußer steht mit Böhm für die linke Parade-Seite. Doch wie die aus dem Spiel genommen werden kann, hat Bammental bewiesen. Und dann fehlen ohne Hakan Kutlu (verletzt) und Leorant Marmullaku (Hochzeit in der Heimat) als notwendige Alternativen.

Innenverteidiger Denis Zagaria steht dem VfR Heilbronn gut zu Gesicht, dennoch benötigt es noch mehr solcher erfahrener Spieler.
Innenverteidiger Denis Zagaria steht dem VfR Heilbronn gut zu Gesicht, dennoch benötigt es noch mehr solcher erfahrener Spieler.  Foto: Altinkaya, Adnan

Die größte Wundertüte des VfR Heilbronn ist und bleibt allerdings der Sturm. Denn dem laut Teammanager Zdenko Juric „sehr guten Techniker“ Roman Kasiar fehlt derzeit die Abschlussstärke. Die zeigt Luis Weber, doch der lässt das vermissen, was Kasiar auszeichnet. Die Verbandsliga-Saison des VfR steht und fällt aber mit Toren, könnte dadurch zum Vabanque-Spiel werden. Nicht ohne Grund fordert Trainer Markus Lang noch „erfahrene Spieler“. Einen vermutlich im Angriff, den anderen in der Defensive.

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