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VfR Heilbronn im Jahresrückblick – drei kuriose Spiele, die Mut für 2026 machen

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Der VfR Heilbronn tankt derzeit Kraft für die schwierige Aufgabe „Klassenerhalt“. Dass er dafür durchaus Potenzial hat, beweisen drei kuriose Partien 2025.


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Der VfR Heilbronn hat sich eine Gesprächsauszeit bis 7. Januar erbeten, um als Tabellenschlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg 2025 Kraft für die noch ausstehenden 14 Partien im neuen Jahr zu schöpfen. Nichtsdestotrotz: Dass die Schwarzweißen für ihre ausgegebene Mission „Klassenerhalt“ durchaus das Potenzial haben, beweisen im Jahresrückblick drei Partien, die unterschiedlicher nicht sein können. Und mit deren Ergebnis bis zum Abpfiff weder der VfR noch der jeweilige Gegner rechnet.

Am zweiten Spieltag empfängt der VfR Heilbronn die Young Boys Reutlingen, die am Jahresende als Tabellenführer dessen Gegenpol bilden werden. Doch dem erteilt das Team von Trainer Markus Lang zunächst eine Halbzeit-Lektion: 2., 5., 38. – 3:0. Aber dann passiert etwas, das selbst ein alter Hase wie Reutlingens Coach Volker Grimminger in seiner Karriere noch nie erlebt hat: die 4:3-Kehrtwende (46./83./85./90.). Ein kurioses Spiel, das fortan stellvertretend für die zwei Gesichter des VfR steht.

Torreich-Partien des VfR Heilbronn zeigen unabhängig vom Ergebnis das Potenzial

Fast schon am folgenden Spieltag beim TSV Weilimdorf, der zu diesem Zeitpunkt noch von Manuel Fischer, dem zukünftigen Chefcoach des VfR Heilbronn, trainiert wird. 4:1 führen die gebrandmarkten Schwarzweißen ab der 61. Spielminute. Plötzlich droht ihnen das Déjà-vu. Denn Daniel Baierles Doppelschlag (68./69.) bringt sie mächtig in die Bredouille. Trotz einer bangen halben Stunde – der Schiri lässt acht Minuten nachspielen –  steht der 4:3-Sieg. Es wir für lange Zeit der letzte VfR-Dreier sein.

Im Heimspiel gegen den SSV Ehingen-Süd zeigen Sebastian Lutz und der VfR Heilbronn eine konstante Leistung über 90 Minuten, die Hoffnung für 2026 macht.
Im Heimspiel gegen den SSV Ehingen-Süd zeigen Sebastian Lutz und der VfR Heilbronn eine konstante Leistung über 90 Minuten, die Hoffnung für 2026 macht.  Foto: Altinkaya, Adnan

15 Partien dauert es, bis der VfR Heilbronn wieder einen Sieg bejubeln kann. Und den fährt nicht mehr Lang, nicht Erneut-Interim Zdenko Juric, sondern Manuel Fischer in seinem siebten Spiel als Trainer ein. Zu einem Zeitpunkt, an dem kaum noch jemand einen Pfifferling auf den Verein setzt. Aber gegen den SSV Ehingen-Süd zeigen die Schwarzweißen ihre bis dato stärkste Saisonleistung. Trotz Unterzahl beim Stand von 1:1 zünden sie ein Feuerwerk und schießen die Gäste mit 4:1 aus dem Frankenstadion.

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