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Stimme-Wahlcheck in Heilbronn: So kam der Rülke-Auftritt beim Publikum an

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Die Zuschauer des Stimme-Wahlchecks stellten Hans-Ulrich Rülkes Auftritt in Heilbronn ein gutes Zeugnis aus. Doch manche Gäste fühlten sich von anderen Kandidaten mehr überzeugt.

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Die gut 150 Besucher unter der Pyramide waren FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke wohl gesonnen. Bei der Live-Abstimmung gab eine absolute Mehrheit des Publikums an, die FDP wählen zu würden, wäre am Sonntag schon Landtagswahl. Dementsprechend kam auch sein Auftritt auf der Bühne neben Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer gut bei den meisten Zuschauern an.

„Er ist bürgernah, seine Vorstellungen kamen bei mir an“, sagte Ernst Ott aus Heilbronn. Man habe gemerkt, dass Rülke „Vollprofi“ sei. Er spreche nicht euphorisch, sondern überlegt. Otts Bekannter, Wolfgang Bauer aus Obersulm nahm Rülke als bodenständig wahr. Inhaltlich fühlte er sich von dem Liberalen abgeholt, zum Beispiel bei der Wirtschaftspolitik. „Wir brauchen im Land diese Einstellung, die Rülke heute rübergebracht hat“, sagte er.

Lob für Rülke beim Stimme-Wahlcheck, doch andere Kandidaten ziehen mehr

Andreas Weller aus Obersulm empfand Rülke als authentisch. „So wie man ihn kennt, aus dem Fernsehen.“ Ihm gefiel, dass Rülke die FDP-Werte verkörperte und auch dahinter stehe. „Sehr glaubwürdig“, nannte er das. Weller zog allerdings noch einen Vergleich zu dem ehemaligen Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner, den er ebenfalls mal bei einer Veranstaltung unter der Pyramide erlebt habe. „Herr Lindner hat mich viel mehr mitgenommen“, sagte er, zum Beispiel bei der Rhetorik.


Wolfgang Büttner aus Heilbronn gefiel der Auftritt von Rülke ganz gut, die Veranstaltung am Tag davor – der Stimme-Wahlcheck mit CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel, habe ihm aber mehr zugesagt. „Herr Rülke hat ganz gute Ansichten, aber Herr Hagel hat mich mehr mitgenommen“, sagte Büttner. Er sieht aber gar keine großen Unterschiede zwischen den beiden: „Das sind zwei Menschen, die politisch in vielem übereinstimmen“, war sein Eindruck. Seiner Frau, Ingrid, gefielen die Veranstaltungen von Rülke und Hagel wiederum gleich gut.

Rülkes Witz kommt an: FDP-Spitzenkandidat erinnert sich in Heilbronn nicht an Namen von Thomas Strobl

„Wie immer spontan“, wirkte Rülke auf Harald Zeplin, der FDP-Mitglied ist. „Verkaufen kann er sich“, sagte er nach der Veranstaltung über den Auftritt seines Spitzenkandidaten. Er werde inhaltlich vor allem einen Satz mit nach Hause nehmen, sagt Zeplin: „Leistung muss sich wieder lohnen.“

Er mochte aber auch „die kleinen Spitzen, die er einbaut“, sagte er über Rülkes Auftritt und meinte damit die Komik, die der Spitzenkandidat immer wieder versuchte einzustreuen. Rülke machte beispielsweise ein Spiel daraus, sich über lange Zeit des Interviews nicht an den Namen des Innenministers, Thomas Strobl, zu erinnern.

„Was mich interessiert: Was hat er denn mit dem Strobl gehabt?“, fragte sich auch Susanne Geistler aus Heilbronn. Der trockene Humor Rülkes gefiel ihr. Sie habe dem Spitzenkandidaten gespannt zugehört und er sei ihr in keinem Punkt negativ aufgefallen.

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Zuschauer reagieren auf Rülke beim Stimme-Wahlcheck: „Authentisch, unaufgeregt und in der Sache klar“

„Authentisch, unaufgeregt und in der Sache klar“, nannte Susanne von der Herberg aus Heilbronn den Auftritt des FDP-Spitzenkandidaten nach der Veranstaltung. Gerade bei Rülke, der nach den aktuellen Umfragewerten ja um jede Stimme kämpfen müsse, fand sie das beachtlich. Von der Herberg hat Rülkes Wahlcheck gut gefallen, sie war bisher auch bei allen anderen Stimme-Veranstaltungen mit den Spitzenkandidaten.

Positiv fand auch Ulrike Ditel aus Heilbronn die Ruhe, die Hans-Ulrich Rülke im Gespräch zeigte. Etwas überraschte sie das aber: „Er ist ja auch bekannt als streitbarer Mensch“. Auf Ditel machte der Liberale einen guten Eindruck. Sie fand gut, dass Rülke alles beantwortet habe und keine Fragen offen geblieben seien.

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