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Kein Wlan mehr am Heilbronner Marktplatz – Innenstadt-Club mit Forderungen

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Der Innenstadt-Club hat viele Ideen, wie Heilbronn attraktiver werden kann. Dafür sind Sauberkeit und Sicherheit besonders wichtig. Ein Vorschlag: Das Wlan am Marktplatz abschalten.


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Gemeinsam ist das Schlagwort beim noch relativ jungenInnenstadt-Club, der monatlich viele Seiten zusammenbringen will: Stadtverwaltung genauso wie Gewerbetreibende, Gastronomen und Immobilienbesitzer. Zusammen sollen Lösungen für die Weiterentwicklung und die Stärkung der Innenstadt erarbeitet werden.

"Wo können wir miteinander etwas für die Innenstadt erreichen?", fragt Erster Bürgermeister Martin Diepgen beim Treffen in dieser Woche. Große Dinge können es seiner Ansicht nach genauso sein wie kleine Vorschläge. 

Heilbronner Innenstadt-Club: Ohne Sicherheit und Sauberkeit keine Aufenthaltsqualität

Es ist ein Austausch zu verschiedenen Themen. Und zumindest für die Interessierten der Projektgruppe "Sauberkeit und Sicherheit" ist klar: Wenn sich in diesem Themenfeld nichts verbessere, liefen Ideen in anderen Bereichen wie Branchen-Mix oder Aufenthaltsqualität ins Leere.

Eine Immobilienbesitzerin, die Wohnungen und ein Gewerbe hat, will ihren Namen nicht in der Zeitung lesen, weil sie sich um den Ruf ihrer Wohnungen sorgt. Sie zeigt Fotos, die im Gang bei der VHS gemacht worden sein sollen. Gruppen träfen sich dort, Müll bliebe zurück. "Die stehen vor meiner Haustür, wenn Mieter drin sind."

Kein Wlan und beleuchtete Schaufenster: So soll Heilbronn sicherer werden

Weil Ordnungsamt und Polizei werktags Streifen liefen, aber nicht abends oder sonntags, wünscht sich die Diskussionsgruppe beim Innenstadt-Club unter anderem eine feste Rufnummer bei einer zuständigen Stelle, die jederzeit angerufen werden könne und dass dann jemand komme.

Das Wlan am Marktplatz solle auch ausgeschaltet werden. Weiterer Vorschlag aus der Runde: Gewerbetreibende könnten doch ihre Schaufenster beleuchtet lassen, um so das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen.


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Innenstadt-Club kann Veränderungen für Heilbronn anstoßen


Innenstadt beleben: Ein Vorschlag sieht vor, mehr Wohnungen einzurichten

Viele Themen überschneiden sich. Ums Wohnen und damit mehr Menschen in der Stadt geht es der Sicherheitsgruppe genauso wie jenen Teilnehmern des Innenstadt-Clubs, die Ideen zum Branchen-Mix sammeln. Gegenseitiges Werben auf Social Media, das ist einer der Punkte, den sie zusammen aufstellen.

Gut sei, gemeinsam Ideen zu entwickeln, um etwas zu verändern, sagt Christina Fernandes Lopes, die mit dem Improvisationstheater Viewchanger beim Gründerwettbewerb auf den dritten Platz gekommen ist. Das Format sagt ihr zu, gern kommt sie wieder, um dann auch zu sehen, "was entstanden ist".

Wie Studenten in die Heilbronner Innenstadt gelotst werden können

Es kommt zum Dialog an diesem Abend. Lohnt sich eine Modenschau auf dem Bildungscampus, bringen Workshops mit Sushi-Messern dort etwas, um Studenten in die City zu bringen? Das jedenfalls schlägt CDU-Stadträtin Elke Roth vor und ist davon überzeugt, so die jungen Kunden in die City zu lotsen. Den Studenten müsse man sich präsentieren. "Die leben in ihrer Blase." Petra Kern (Boutique Viva) ist hier skeptisch. Sie weiß aber auch: "Wir brauchen die große Lösung." Gefordert sei jeder Gastronom, jeder Einzelhändler. "Ich will meinen Teil dazu beitragen."

Beate Maurer vom gleichnamigen Messer-Geschäft will da ansetzen, damit die Kunden wieder gern zurück in die Innenstadt kommen, damit sie inspiriert würden von den Schaufenstern, "damit sie Lust haben, den Geldbeutel zu öffnen". Sven Hofmann, Vorsitzender der Stadtinitiative, begrüßt den Innenstadt-Club. "Wir müssen anfangen, wichtige Themen anzugehen." Er betont: "Wichtig ist, dass wir im Austausch sind."




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