Spritpreise

Hoher Preissprung um 12 Uhr – dennoch wird Tanken wieder minimal günstiger

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Einmal am Tag, um 12 Uhr, dürfen Tankstellen die Diesel- und Benzinpreise erhöhen. Der Preissprung war am Freitag laut ADAC erneut hoch. Dennoch würden die Preise zurückgehen. 


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Die Spritpreise in Deutschland haben am Freitagmittag (10. April) wieder deutlich stärker angezogen als zuletzt, bleiben aber insgesamt auf Talfahrt. Zwischen 11:55 Uhr und 12:15 Uhr verteuerte sich Diesel am Freitag (10. April) um 10,1 Cent auf 2,386 Euro pro Liter, Super E10 um 9,5 Cent auf 2,169 Euro, wie der ADAC mitteilt. Das sind mit die höchsten Mittagssprünge seit Einführung der 12-Uhr-Regel.

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Spritpreise bleiben auf Talfahrt – trotz hohem Sprung am Mittag

Dennoch deuten die Zahlen darauf hin, dass der Abwärtstrend der vergangenen beiden Tage auch am Freitag anhält, wie der ADAC erklärt. Denn sowohl vor als auch nach der Erhöhung lagen die Preise niedriger als zum jeweils gleichen Zeitpunkt des Donnerstags. Über Ostern sprach der ADAC von einem „Preisschock“ an den Tankstellen

Insgesamt sehe man aber „weiterhin Luft nach unten“. Seit der Ölpreis Mitte der Woche als Reaktion auf die Entspannung im Nahen Osten eingebrochen ist, haben auch Benzin und vor allem Diesel ein gutes Stück nachgegeben. Solche Preisrückgänge ziehen sich häufig über mehrere Tage.

12-Uhr-Regel sorgt weiterhin für Preissprünge an der Tankstelle in Deutschland

Seit 1. April dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag ihre Preise erhöhen. Das sorgt täglich für Preissprünge an den Tankstellen statt für Entlastung. Forderungen nach wirksamen Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise werden laut. Die Politik diskutiert über verschiedene Maßnahmen

Zuletzt erzielte der Dieselpreis ein Allzeithoch nach dem anderen. Ein Blick auf die Tankpreise in Nachbarländern sorgt bei so manchem Autofahrer für Frust. Die Spritpreise sind im Ausland günstiger als in Deutschland – vor allem der Benzinpreis steigt deutlich stärker als in Nachbarländern. 

Wer ist schuld an den hohen Spritpreisen? Gegenseitige Vorwürfe

Ob der starke Anstieg der Preise in den vergangenen Tagen in Deutschland tatsächlich mit der 12-Uhr-Regel zusammenhängt, ist allerdings noch unklar. Ebenso bleibt offen, wie sich die Diesel- und Benzinpreise weiterentwickeln. Derweil machen sich die Regierung und die Mineralöl-Branche gegenseitig Vorwürfe.

Den Mineralölkonzernen wird auch aus der Bevölkerung „Abzocke“ vorgeworfen. Der Aral-Chef wehrt sich dagegen – der Staat würde sich 60 Prozent vom Benzinpreis nehmen, bei Diesel seien es rund 50 Prozent. 

Gegenüber der Heilbronner Stimme erklärt zuletzt das Heilbronner Autozentrum Hagelauer, wie die Preise an der Tankstelle entstehen. (lis/ADAC/dpa)

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