Neobroker

Nach Ärger wegen Kundenservice: Trade Republic baut Support aus

  
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Trade Republic baut den Kundenservice aus. Der Support soll rund um die Uhr erreichbar sein. Damit reagiert der Neobroker auf Kritik und Ärger, nachdem der eigene Kundenservice erst geschlossen worden war.


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Immer wieder steht der Online-Broker Trade Republic in der Kritik. Mal geht es um mögliche irreführende Werbung, ein anderes Mal fehlen Dividenden. Nun will der Online-Broker mit einer Offensive in der Kundenbetreuung punkten.

Trade Republic reagiert auf Kritik: Kundenservice wird ausgebaut

Künftig biete das Unternehmen persönliche Betreuung täglich, rund um die Uhr und kostenlos über die App an, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Kunden könnten Mitarbeiter telefonisch oder per Live-Chat erreichen – auch die Anforderung eines Rückrufs sei möglich.

Neobroker Trade Republic – wertvollstes deutsches Start-up

Trade Republic hat rasantes Wachstum hinter sich: Die Firma zählt mehr als zehn Millionen Kunden in Europa, davon über fünf Millionen in Deutschland, und verwaltet mehr als 150 Milliarden Euro Kundenvermögen. Ende vergangenen Jahres stieg die Finanzplattform mit einer Bewertung von 12,5 Milliarden Euro zum wertvollsten deutschen Start-up auf. dpa

„Unser Kundenservice wurde von Grund auf neu entwickelt“, sagte Christian Hecker, Mitbegründer von Trade Republic, der dpa. Mehr als 1000 geschulte und echte Serviceagenten stünden bereit, um Nutzern in acht Sprachen zu helfen. Der Service werde in den nächsten Wochen in Deutschland und weiteren Kernmärkten verfügbar sein. „In den nächsten zwölf Monaten wollen wir den besten Kundenservice aller Banken in Europa betreiben“, erklärt Hecker das Ziel.

Ärger um Kundenservice bei Trade Republic – Support nach Kritik ausgebaut

Doch auch dieser Nachricht war Kritik vorausgegangen: 2024 kündigte Trade Republic an, den eigenen Kundenservice zu schließen. Stattdessen wollte der Neobroker auf „spezialisierte Kundencenter in ganz Europa“ setzen. Das hatte nicht nur Konsequenzen für die Kunden: Dutzende Mitarbeiter sollten im Zuge der Umstrukturierung entlassen werden.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte Kritik an dem fehlenden Support geäußert. Als „völlig inakzeptabel“ hatte eine Verbraucherschützerin die Änderung Ende 2025 bezeichnet. Innerhalb von rund zehn Monaten hatte die baden-württembergische Verbraucherzentrale 124 Beschwerden von Kunden erreicht. Besonders ärgerlich waren für einige Trade-Republic-Kunden Standardantworten – der Fall werde geprüft. 

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