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Blutleerer Auftritt des VfR Heilbronn in Fellbach – mit eklatanten Abwehrfehlern

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Auch beim SV Fellbach präsentiert sich der VfR Heilbronn ideen- und letztlich auch chancenlos. Der Abstieg in die Landesliga rückt jetzt immer näher. 


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Der VfR Heilbronn blickt auf eine wilde Woche zurück. Denn durch die Bekanntgabe, dass der Regionalliga-Tabellenführer SGV Freiberg ab nächster Saison im Frankenstadion Einzug halten soll, ist die sportliche Situation beim Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg etwas in den öffentlichen Hintergrund gerückt. Allerdings nicht bei Trainer Andreas Lechner und der Mannschaft, die am Samstag, 7. März, ab 15 Uhr beim SV Fellbach trotz aller Umstände den ersten Sieg des Jahres einfahren will.

Während der VfR Heilbronn im ersten Pflichtspiel des Jahres gegen den TSV Weilimdorf zu einem glücklichen Punkt in der Nachspielzeit gekommen ist, hat der SV Fellbach beim FC Rottenburg einen 3:1-Traumstart hingelegt. Und ist dadurch auf den achten Tabellenplatz geklettert. Auf diesen Rang schielen auch die Schwarzweißen, obwohl sie mit 13 Punkten nicht mal halb so viele haben wie die Fellbacher (27). Für Teammanager Zdenko Juric drängt deshalb die Zeit: „Wir müssen ab jetzt eine Serie starten.“

VfR Heilbronn mit gleichem Personal gegen den SV Fellbach wie in der Vorwoche

Für die wichtige Partie des VfR Heilbronn beim SV Fellbach muss Andreas Lechner weiter auf Stürmer Aris Dragulin verzichten, der nach einer Blinddarm-OP immer noch erhöhte Entzündungswerte im Blut aufweist. Somit steht dem Cheftrainer das gleiche Personal zur Verfügung wie vergangene Woche, um die bittere Hinrunden-Schlappe gegen den SV vergessen zu machen. Gegen den Oberliga-Absteiger lässt Lechner diesmal ein flaches 4-4-2 spielen. Doch auch das entpuppt sich beim blutleeren 0:3 nicht als Lösung.

Und es geht gleich brenzlig los. Bei einem Angriff verliert der VfR Heilbronn den Ball, worauf der SV Fellbach einen Konter einleitet. Der Abschluss von Sirin Emre Durmus nach einem langen Sprint ist jedoch leichte Beute für Torwart Nils Leidenberger (3.). Sechs Minuten später die erste gute Möglichkeit für die Gäste, allerdings steht Lukas Böhm knapp im Abseits. Kurz darauf verfehlt Luis Weber, der aber auch noch nie ein Pflichtspieltor für den VfR in der regulären Spielzeit erzielen konnte.

Hakan Kutlu und der VfR Heilbronn können auch beim SV Fellbach kein Lebenszeichen im Abstiegskampf senden.
Hakan Kutlu und der VfR Heilbronn können auch beim SV Fellbach kein Lebenszeichen im Abstiegskampf senden.  Foto: Altinkaya, Adnan

VfR Heilbronn gerät auch beim SV Fellbach wieder relativ früh in Rückstand

Und dann passiert das, was in dieser Saison beim VfR Heilbronn fast schon Tradition hat: der Führungstreffer eines Gegners. Diesmal ist es Mert Ali Icmez, der nach einer Ecke zum 1:0 für den SV Fellbach einnetzt (14.). Fast folgt auch noch das 2:0, aber Durmus schießt allein vor Leidenberger dem Torwart-Hünen den Ball in die Arme (19.). Adonis Krasniqi sieht auf Seiten der Schwarzweißen noch Gelb wegen wiederholten Foulspiels, dann geht es mit der knappen Führung der Platzherren in die Halbzeitpause.

Mit einem Dreifachwechsel startet der VfR Heilbronn in die zweite Hälfte. Doch was als Zeichen an die Mannschaft diesen sollte, geht gleich nach hinten los. Denn der eingewechselte Angelo Goncalo Ferreira Kakou will im 16er einen Fellbacher Freistoß klären, schlägt aber über den Ball – und Durmus zieht zum 2:0 ab (50.). Das 3:0 für den SV fällt fast wieder nach einer Standardsituation – nur die Latte rettet (68.). Aber nicht mehr nach dem nächsten eklatanten Abwehrfehler: Icmez trifft zum Endstand (79.).

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