Stimme+
Bald 3. Liga?
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Jetzt offiziell: SGV Freiberg spielt zukünftig im Heilbronner Frankenstadion

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Die dauerhaften Gerüchte, dass Regionalliga-Spitzenreiter SGV Freiberg Asyl in Heilbronn sucht, sind jetzt bestätigt. Mittels einer Mail, die der VfR an seine Mitglieder sendet.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Immer wieder wird der VfR Heilbronn mit dem SGV Freiberg in Verbindung gebracht, der als Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Südwest die dritte Liga im Visier hat und eine neue Heimat sucht. Weil sich Präsident Emir Cerkez vom angestammten Austragungsort wegen mangelnder Unterstützung verlassen fühlt. Nun hat sein Klub einen neuen Spielort gefunden, wie ausgerechnet zuerst der VfR als Platzhirsch, aber auch Schlusslicht der Verbandsliga Württemberg seinen Mitgliedern intern mitteilt.

In einer E-Mail, die auch der Heilbronner Stimme vorliegt, schreiben der Vorsitzende und Gründer Onur Celik sowie sein Vize Wolfgang Gottwald an die Mitglieder am späten Montagabend: „Morgen wird die Stadt Heilbronn offiziell darüber informieren, dass der SGV Freiberg – unabhängig von seiner künftigen Ligazugehörigkeit – seine Heimspiele (Aktive) und Trainingseinheiten (Aktive) im Frankenstadion-Areal in Heilbronn austragen wird.“ Aber welche Folgen hat der Einzug der Freiberger auf den VfR?

VfR Heilbronn sieht sich von SGV Freiberg im Vereinsleben „nicht eingeschränkt“

Der Trainings- und Spielbetrieb des VfR Heilbronn soll laut Vorstandschaft „vollständig unberührt“ bleiben. Zudem teilt der VfR Heilbronn in Anbetracht des Umzugs des SGV Freiberg mit: „Unsere sportliche Ausrichtung, unsere Strukturen und unser Vereinsleben werden nicht eingeschränkt.“ Aber für die Stadt biete sich die Möglichkeit, höherklassigen Fußball zu etablieren und den Standort insgesamt sportlich aufzuwerten. Dabei stünden Identität, Tradition und Eigenständigkeit des VfR nicht zur Diskussion.

Der Vorsitzende des VfR Heilbronn, Onur Celik (links), hat die Mitglieder über den Frankenstadion-Einzug des Regionalligisten SGV Freiberg informiert. Trainer Andreas Lechner muss derweil den Verbandsliga-Klassenerhalt sichern.
Der Vorsitzende des VfR Heilbronn, Onur Celik (links), hat die Mitglieder über den Frankenstadion-Einzug des Regionalligisten SGV Freiberg informiert. Trainer Andreas Lechner muss derweil den Verbandsliga-Klassenerhalt sichern.  Foto: Altinkaya, Adnan

Die große Sorge vieler Mitglieder des VfR Heilbronn, der SGV Freiberg könnte Einfluss auf den weiteren Verlauf der Schwarzweißen nehmen, kommentiert der Vorstand derweil schwammig: „Transparenz ist uns ein zentrales Anliegen. Ihr (als Fans) seid das Fundament unseres Vereins, deshalb informieren wir euch frühzeitig und offen. Über alle weiteren Entwicklungen und mögliche nächste Schritte halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.“ Wie die denn aussehen, steht (noch) in den Sternen. 

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben