Vorsitzender des VfR Heilbronn macht Fans Mut vor dem Abstiegskampf-Endspiel
Der VfR Heilbronn kann den Klassenerhalt im Abstiegskampf-Endspiel gegen Ehingen-Süd aus eigener Kraft schaffen. Der Klubchef sendet ein Signal an alle Fans.
Dass der VfR Heilbronn bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Württemberg zittern muss, hat er extremen Leistungsschwankungen zu verdanken. Zwar gibt es dafür noch Erklärungen, nicht aber für die desolate Chancen-Verwertung. 35 bislang erzielte Tore sind einfach zu wenig – und werden nur noch von den Schlusslichtern TSV Heimerdingen und TV Echterdingen unterboten. Trotzdem verspricht Klubchef Onur Celik auf Facebook: „Wir werden das aus eigener Kraft schaffen.“
Der Vorsitzende des VfR Heilbronn bezeichnet die erste Saison in der sechsthöchsten Spielklasse als „Dürrephase“. Wähnt diese jedoch auch als Folge der schnellen Entwicklung seines erst 2018 gegründeten Vereins geschuldet. Wobei er sich gewünscht hätte, bereits jetzt den Klassenerhalt feiern zu können – „aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert“. Celik das erste Verbandsliga-Jahr mit vielen Hürden behaftet, deren Ursache er allerdings erst nach Saisonende den Fans näher erläutern werde.
VfR Heilbronn hat am letzten Spieltag im Abstiegskampf alles selbst in der Hand
Zunächst gilt die volle Konzentration des VfR Heilbronn dem Abstiegskampf-Endspiel gegen den SSV Ehingen-Süd. Mit einem Sieg wie im Hinspiel wäre der Klassenerhalt als Derzeit-Neunter sicher. Aber selbst bei einer Niederlage könnten die Schwarzweißen aufgrund der Spieltagskonstellation mit einem blauen Auge davonkommen. Doch darauf wollen sich weder Onur Celik noch Teammanager Zdenko Juric oder Trainer Markus Lang einlassen. Juric betont: „Wir dürfen unser Glück nicht in fremde Hände legen.“

Für Juric hat der VfR Heilbronn in dieser Saison immer besser gespielt, wenn er auf besserplatzierte Gegner getroffen ist. Seine Forderung: „An diese Leistungen muss die Mannschaft jetzt anknüpfen, noch ein letztes Mal alles abrufen – und zwar auch die Spieler, die den Verein verlassen werden, denn es ist ja auch ihr Empfehlungsschreiben für neue Klubs.“ Celiks Bitte an die Fans: „Gebt auch der ersten schwächeren Phase des neuen VfR Raum und Zeit.“ Und vor allem Unterstützung im Endspiel.
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