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Fußball-Verbandsliga

VfR Heilbronn kündigt Konsequenzen an, sollten sich Spieler erneut hängen lassen

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Die blutleeren Abstiegskampf-Auftritte des VfR Heilbronn werden bei einer weiteren Farce gegen die TSG Tübingen Folgen haben. Das teilt der Vorstand mit.


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Beim VfR Heilbronn herrscht Ernüchterung. Bei seinem Trainer Andreas Lechner teilweise Fassungslosigkeit. Denn wie sich die Mannschaft 2026 im tiefsten Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Württemberg präsentiert, unterbietet alle Erwartungen deutlich. Nur einen Punkt haben die Schwarzweißen aus den ersten vier Partien des Jahres geholt – und das ausnahmslos gegen direkte Konkurrenten. Sollte es so weitergehen, kündigt der Verein für die letzten neun Spiele Konsequenzen an.

Der mittlerweile 34-jährige Hakan Kutlu ist einer der wenigen Akteure beim VfR Heilbronn, der vorangeht und alles gibt. Doch zwei oder drei Spieler, die alles geben, sind letztlich zu wenig, um die Saison erhobenen Hauptes beenden zu können. Trainer Andreas Lechner ist einer der Leidtragenden. Denn er versucht alles, wird aber von einem Großteil seiner Truppe im Stich gelassen. Als Paradebeispiel dafür dient die jüngste 0:4-Klatsche beim FC Esslingen, die sogar das Fan-Fass zum Überlaufen bringt.

U19-Talente des VfR Heilbronn könnten letzte neun Verbandsliga-Spiele bestreiten

Bereits im zweiten Pflichtspiel unter seiner Ägide sieht Trainer Andreas Lechner einen VfR Heilbronn, „der nicht spielt, als würde es um den Abstieg gehen“. Die Quintessenz: ein 0:3 „ohne Aufbäumen, ohne Willen“ beim SV Fellbach. Gegen den FC Rottenburg gibt’s etwas Besserung, dennoch steht nach „viel Kampf und wenig Fußball“ ein 1:2. Nach einem spielfreien Wochenende folgt besagter Esslingen-Tiefpunkt, am Samstag, 4. April, um 14 Uhr steht das wohl schon wertlose Heimspiel gegen die TSG Tübingen an.

Beim VfR Heilbronn weht aufgrund des größten Tiefpunkts der noch jungen Vereinsgeschichte ein rauer Wind.
Beim VfR Heilbronn weht aufgrund des größten Tiefpunkts der noch jungen Vereinsgeschichte ein rauer Wind.  Foto: Altinkaya, Adnan

Lassen sich die Spieler des VfR Heilbronn auch gegen Tübingen hängen, „werden wir handeln“, sagt Klubchef Onur Celik. Er erwägt – sofern es machbar ist –, auf die eigenen U19-Talente zu setzen, aus deren Kreis viele den Stamm der nächsten Landesliga-Saison bilden sollen. „Unsere A-Junioren spielen aber noch um den Aufstieg in die Oberliga.“ Dazu reicht der zweite Platz. Gespräche mit den Spielern, die bleiben sollen und denen, die gehen müssen, führe Sportdirektor Alexander Thomas bereits. 

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