Stimme+
Fußball-Verbandsliga

Landesliga-Planungen laufen – VfR Heilbronn hat mit Klassenerhalt abgeschlossen

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Der VfR Heilbronn wird wohl kaum noch den Abstieg verhindern können. Für die restlichen Spiele hat der Vorsitzende trotzdem noch Erwartungen an sein Team.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Allerspätestens nach dem enttäuschenden Auftritt bei dem 0:4 im Abstiegsgipfel beim FC Esslingen dürfte klar sein, dass der VfR Heilbronn aus der Fußball-Verbandsliga Württemberg absteigt. Ein völlig enttäuschter Vorsitzender Onur Celik bestätigt vor den letzten zehn Partien: „Ja, wir planen für die Landesliga.“ Zehn Punkte beträgt der Rückstand des Schlusslichts auf den fünftletzten Platz, der wohl ebenfalls nicht für den Klassenerhalt reichen wird. Denn derzeit wären es sieben Teams, die absteigen.

Für den Gründer den neuen VfR Heilbronn ist es ein Tiefpunkt in der noch jungen Historie, die erst 2018 begann. Als „desaströs“ bezeichnet Onur Celik die vergangenen Auftritte – insbesondere das Gastspiel in Esslingen. Deshalb hofft vor er dem nächsten Kellerduell am Samstag, 4. April, um 14 Uhr im Frankenstadion gegen den Viertletzten Tübingen, dass sich die Mannschaft in den verbleibenden Spielen „ehrenhaft aus der Fußball-Verbandsliga verabschiedet“ und nicht weiter selbst demontiert.

Spieler des VfR Heilbronn erwecken Eindruck „bereits abgeschlossen“ zu haben

Nach dem Offenbarungseid in Esslingen moniert Onur Celik bei seinem VfR Heilbronn: „Wir schaffen es nicht, Emotionen und Leidenschaft auf den Platz zu kriegen.“ Und dann ziehe es allen im Team nach 30 Minuten den Stecker. Für den Vorsitzenden ist das ebenso wenig nachvollziehbar wie für die Fans. Er sagt: „Verschieße einen Elfmeter, verliere unglücklich – das ist alles in Ordnung. Aber man kann nicht sang- und klanglos untergehen.“Celik hat den Eindruck, dass etliche Spieler bereits „abgeschlossen haben“. 

Der VfR Heilbronn steht vor dem Abstieg in die Landesliga.
Der VfR Heilbronn steht vor dem Abstieg in die Landesliga.  Foto: Bertok, Alexander

In der der Chefetage des VfR Heilbronn appelliert man nun an den Stolz der Spieler, sich nochmals aufzubäumen, auch wenn der Abstieg nicht mehr zu vermeiden sein wird. Deswegen stellt Vorsitzender Onur Celik die Charakterfrage an seine Mannschaft, die unter Trainer Andreas Lechner erst einen Punkt aus vier Partien geholt hat: „Ich sehe es als Ansporn, mich nicht als Schlusslicht, sondern als Viert- oder Fünftletzter zu verabschieden. Das würde ich mir als Spieler nicht nehmen lassen.“

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben