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VfR Heilbronn trifft das Tor nicht – Wegweisende Niederlage gegen FC Rottenburg

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Der VfR Heilbronn hat im Abstiegskampfduell gegen den FC Rottenburg zahlreiche Torchancen. Am Ende steht er dennoch wieder mit leeren Händen da.


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Langsam wird es im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Württemberg für den VfR Heilbronn richtig eng. Statt eine Serie zu starten, hat das Schlusslicht aus den ersten zwei Partien des Jahres nur einen Zähler geholt – wodurch der Abstand auf den ganz sicheren neunten Tabellenplatz nun bereits 14 Punkte beträgt. Am Samstag, 14. März, um 14 Uhr ist der VfR vor eigenem Publikum gegen den ebenfalls gefährdeten FC Rottenburg (14./17 Punkte) zum Siegen verdammt, wenn er noch eine Chance haben will.

Nach dem lethargischen Auftritt beim SV Fellbach hat der darob enttäuschte Cheftrainer Andreas Lechner unter der Woche vornehmlich Aufbauarbeit der Spieler geleistet. Über Trainingsinhalte sagt er indes nur: „Kein Kommentar.“ Sieht er einen Vorteil darin, dass die Partie gegen den FC Rottenburg im Frankenstadion stattfinden wird? „Wir sind eine gut ausgebildete Mannschaft und sollten eigentlich auch Kunstrasen spielen können, aber da haben wir’s zweimal verkackt – vielleicht tut uns Rasen ganz gut.“

Abstiegskampfduell zwischen VfR Heilbronn und FC Rottenburg startet hektisch

Für das Heimspiel gegen den FC Rottenburg nimmt Trainer Andreas Lechner leichte Veränderungen an der Startelf seines VfR Heilbronn vor. Statt Adonis Krasniqi und Darian Gurley beginnen diesmal David Scheurenbrand und Niklas Meltzer auf der rechten Seite. Allerdings ändert auch das nichts am größten Problem des Tabellenschlusslichts – der mangelnden Chancenverwertung. Und die ist letztlich erneut ausschlaggebend dafür, warum der VfR den Platz mit einem 1:2 als Verlierer verlässt.

Das Abstiegskampfduell zwischen dem VfR Heilbronn und dem FC Rottenburg beginnt äußerst hektisch. Beiden Mannschaften ist anzumerken, dass die Partie wegweisenden Charakter besitzt. Die erste Chance haben dann die Platzherren nach einem schnellen Konter – doch Akin Ulusoy verfehlt das Tor (6.). Auf der anderen Seite das gleiche Bild: Konter Rottenburg, aber im Strafraum erfolgt ein Steckpass, der keinen Abnehmer findet. In der Folge gewinnen die Schwarzweißen Oberwasser, belohnen sich aber nicht.

Akin Ulusoy läutet den Torchancen-Reigen des VfR Heilbronn gegen den FC Rottenburg ein.
Akin Ulusoy läutet den Torchancen-Reigen des VfR Heilbronn gegen den FC Rottenburg ein.  Foto: Altinkaya, Adnan

VfR Heilbronn hat zahlreiche Chancen gegen den FC Rottenburg, trifft aber nicht

Dreimal in der ersten Viertelstunde laufen Spieler des VfR Heilbronn ins Abseits. Lukas Böhm kann sich ebenfalls gleich dreimal nicht belohnen (12./19./20.). Ebenso wenig wie Luis Weber nach einer Eis-zu-eins-Situation gegen Rottenburgs Torwart Julian Häfner (32.). Und dann ist es erneut Böhm, dessen Schuss um Zentimeter sein Ziel verfehlt (39.). Kurz vor dem Pausenpfiff haben plötzlich die Gäste die Führung auf dem Fuß, doch Keeper Nils Leidenberger entschärft den Schuss von Nick Heberle (42.).

Nach dem Wiederanpfiff geht es beim VfR Heilbronn sogleich weiter mit dem Reigen der vergebenen Chancen gegen den FC Rottenburg: Böhms Abschluss im Strafraum kann Häfner zunächst abwehren, der Nachschuss des VfR-Mittelfeldspielers geht übers Tor (49.). Besser machen es die Gäste bei einer ihrer seltenen Möglichkeiten: Ein Fehlpass landet bei Lukas Behr – 0:1 aus VfR-Sicht (62.). Trainer Andreas Lechner wechselt daraufhin gleich dreifach. Julian Schiffmann, Kenay Ferli und Gurley kommen rein.

VfR Heilbronn verliert gegen FC Rottenburg und taumelt dem Abstieg entgegen

Allerdings ändert auch das nicht mehr viel in der Partie des VfR Heilbronn gegen den FC Rottenburg. Im Gegenteil: Elfmeter für die Gäste, den Behr eiskalt in die Mitte setzt und dadurch das 2:0 erzielt (71.). Die Messe ist für die Schwarzweißen somit wieder einmal gelesen, auch wenn Julian Schiffmann mittels Strafstoß noch zum 1:2-Endstand einnetzt (86.). Der Abstieg des VfR in die Landesliga nimmt aufgrund dieser durchaus vermeidbaren Niederlage immer realistischere Gestalt an.

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