VfR Heilbronn gegen FC Rottenburg unter Druck – Trainer erwartet Reaktion
Sollte der VfR Heilbronn sein Heimspiel gegen den FC Rottenburg verlieren, rückt der Abstieg in fast greifbare Nähe. Andreas Lechner fordert einen anderen Auftritt.
Die Alarmglocken läuten beim VfR Heilbronn. Denn nach der schwachen Darbietung beim SV Fellbach schlägt beim Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg das Pendel wieder ein Stück weit mehr in Richtung Landesliga aus. Aber noch ist der Abstieg aus eigener Kraft zu verhindern – in zwölf „Endspielen“, die auf den VfR warten. Am Samstag, 14. März, ist um 14 Uhr für die Schwarzweißen im Kellerduell-Heimspiel allerdings gegen den Tabellen-14. FC Rottenburg ein Sieg Pflicht.
Die Leistung seines VfR Heilbronn beim SV Fellbach bezeichnet der enttäuschte Cheftrainer Andreas Lechner als „sehr überschaubaren Auftritt von den Jungs“. Der Coach spricht von zu wenig Willen und Leidenschaft seiner Mannschaft: „Wir haben einige Grundattribute, die zum Fußball gehören, vermissen lassen und bei allen drei Gegentoren schlecht verteidigt.“ Keiner habe Verantwortung übernommen, die Bälle zu klären. Doch dies ist abgehakt, sein Fokus liegt jetzt auf dem FC Rottenburg.
Trainer des VfR Heilbronn verlangt von seinem Team eine Reaktion gegen Rottenburg
Aber der Blick Lechners richtet sich auch über den Rottenburg-Tellerrand hinaus: „In der Situation, in der wir jetzt stecken, ist jedes Spiel wichtig.“ Und das bis zum Saisonende. Der FC liegt in der Tabelle drei Plätze und vier Punkte vor dem VfR Heilbronn, hat in der Hinrunde gegen die Schwarzweißen gewonnen. Die Partie am Samstag ist richtungsweisend. „Nach dem Auftritt in Fellbach muss die Mannschaft eine Reaktion zeigen“, sagt der VfR-Trainer und ist überzeugt, dass dies auch passiert.

Am Montag wurde die Fellbach-Partie beim VfR Heilbronn nochmals eingehend analysiert. Die daraus resultierende Schlussfolgerungen werden laut Cheftrainer Andreas Lechner intern „hinter verschlossenen Türen“ mit den Spielern besprochen. Schließlich sei auch bei der Mannschaft die Enttäuschung groß. „Nichtsdestotrotz dürfen wir jetzt nicht den Kopf im Sand stecken lassen“, sagt Lechner, der vor eigenem Publikum gegen den FC Rottenburg eine ganz andere Körpersprache sehen möchte.
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