„Nullkommanull Ausreden“ – Chef des VfR Heilbronn erwartet weitere Steigerung
Gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach peilt der VfR Heilbronn den ersten Heimsieg an. Es könnte die letzte Partie von Zdenko Juric als Interimstrainer sein.
Die Leistungskurve des VfR Heilbronn zeigt nach oben, was sich in der Tabelle der Fußball-Verbandsliga Württemberg aber noch nicht positiv bemerkbar macht: Tabellenvorletzter nach neun Spielen – mit sieben Punkten und 13:16 Toren. Zum selben Zeitraum der vergangenen Saison grüßten die Schwarzweißen mit zwölf Punkten und einer Trefferbilanz von 9:15 von Platz elf. Und das unter deutlich schlechteren Voraussetzungen. Denn es gab dem VfR-Vorsitzenden Onur Celik zufolge „berechtigte Ausreden“.
Der Klubchef des VfR Heilbronn zählt auf: „Verletzungen, neue Liga, kurze Sommerpause nach der Relegation und neuer Trainer.“ Doch in dieser Runde gibt es für ihn „nullkommanull Ausreden“. Darum ist Celik in Anbetracht seiner hochgepriesenen Akteure zuversichtlich, dass am Samstag, 11. Oktober, ab 14 Uhr (bei freiem Eintritt) im vierten Spiel unter Interimscoach Zdenko Juric nicht nur die Formkurve weiter nach oben geht, sondern gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Ende auch ein Sieg steht.
Beim VfR Heilbronn neigt sich die Zeit vom Interimstrainer Juric dem Ende zu
Es wäre der zweite Erfolg des VfR Heilbronn in dieser Saison und der erste vor eigenem Publikum. Unter dem ursprünglichen Teammanager Juric reichte es gegen Tübingen (2:2), Dorfmerkingen (0:1) und Oberensingen (1:1) bisher zu zwei Punkten. Trotz aller Hoffnungen warnt Klubchef Celik vor dem anstehenden Gegner – denn: „Die haben sich während der Runde nochmals mit drei oder vier Neuzugängen verstärkt.“ Und zuletzt den FC Rottenburg 4:3 besiegt und sich davor beim SV Fellbach mit 2:1 durchgesetzt.

Derweil neigt sich die Übergangszeit von Zdenko Juric nach der Trennung von Chefcoach Markus Lang dem Ende entgegen. Das Heimspiel gegen Tabellensechsten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach könnte für den Teammanager bereits der letzte Einsatz als Interimstrainer sein. Spätestens aber nach der Partie in Friedrichshafen in der Woche danach soll ein neuer Trainer präsentiert werden. Ohne ins Detail zu gehen, erklärt Onur Celik: „Wir sind mit dem einen oder anderen möglichen Nachfolger im Gespräch.“
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