„Keine einfache Situation“ – Trainer des VfR Heilbronn dankbar für Unterstützung
Trainer Andreas Lechner kennt zwar den VfR Heilbronn , aber die wenigsten der Spieler. Das macht seinen Einstieg nicht gerade leicht, doch er wird unterstützt.
Beim VfR Heilbronn ist er alles andere als ein Unbekannter, denn von Sommer 2009 bis Dezember 2022 war er bereits Trainer der Schwarzweißen – holte mit ihnen zweimal die Meisterschaft inklusive der Aufstiege. Nun ist Andreas Lechner seit neun Tagen erneut Chef auf der VfR-Bank. Diesmal allerdings als Feuerwehrmann. Mit der Mission, das Tabellenschlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg doch noch zum Klassenerhalt zu führen. Vor allem eins erschwere anfangs seine Aufgabe. Doch Hilfe folgt.
Auch wenn Andreas Lechner beim VfR Heilbronn immer noch aufgrund seiner Erfolge in der jüngeren Vergangenheit als „Heilsbringer“ gefeiert wird, hat er nach vierjähriger schwarzweißer Trainer-Abstinenz eine komplett neue Mannschaft übernommen. Denn aus seiner Zeit steht keiner mehr im aktuellen Kader. Immerhin zwei Spieler hat der 48-Jährige trotzdem schon trainiert, allerdings beim Oberligisten TSG Backnang: Linksverteidiger Jannik Dannhäußer und den offensiven Mittelfeldmann Julian Schiffmann.
Trainer des VfR Heilbronn ist nach seiner Rückkehr froh über Unterstützung
Trotz dieser Umstände erreicht Andreas Lechner gleich in seiner ersten Partie mit dem VfR Heilbronn einen Sieg. Auch wenn Vorbereitungsspielen nur wenig Aussagekraft beigemessen werden kann, zeigt das 1:0 gegen den badischen Verbandsligisten SpVgg Neckarelz gleich doppelt des Trainers Handschrift: Hinten steht nach 21 Gegentoren aus drei vorherigen Tests erstmals die Null, und es geht laut auf dem Platz zu. Einziger Vorwurf an seine Jungs: „Dass sie einfach zu viele Torchancen haben liegen lassen.“

Über seine Rückkehr zum VfR Heilbronn sagt Andreas Lechner: „Klar, es ist für mich keine einfache Situation.“ Vor allem zu Beginn sei das so. Wegen der Spieler, die für ihn „natürlich keine Unbekannten“ seien, er aber noch nicht trainiert habe. Daher ist er froh, auf die Unterstützung von Co-Trainer Matteo Battista vertrauen zu können, der bereits unter Lechners Vorvorgänger Markus Lang geholt wurde: „Wir tauschen uns regelmäßig aus, von daher ist mir der Einstieg relativ einfach gemacht worden.“
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