„Zufrieden mit Auftritt“ – Neu-Trainer des VfR Heilbronn feiert Premiere nach Maß
Gegen die SpVgg Neckarelz präsentiert sich der VfR Heilbronn in guter Verfassung. Für Trainer Andreas Lechner steht am Ende ein gelungener Testspiel-Einstand.
Drei Testspiele hat der VfR Heilbronn in der Vorbereitung auf den Jahresstart der Fußball-Verbandsliga Württemberg bestritten – und dabei 21 Tore kassiert. Zuletzt unter einer ersten Team-Begutachtung des neuen Trainers Andreas Lechner vier gegen einen Bezirksligisten. Mittlerweile sind unter ihm drei Einheiten ins Land gegangen. Ob seine Handschrift, die beim Tabellenschlusslicht verstärkt mentaler Arbeit bedarf, bereits zu sehen ist, zeigt der Heimtest am Dienstag, 10. Februar, um 19 Uhr.
Bei seinem ersten offiziellen Testspiel gegen den Baden-Verbandsligisten SpVgg Neckarelz will der Ex-Aufstiegstrainer des VfR Heilbronn von seinen Spielern vor allem eins sehen. Andreas Lechner erklärt: „Uns hat in den letzten Spielen die Kompaktheit gefehlt – das haben wir ebenso trainiert wie das Spiel gegen den Ball.“ In der ersten Hälfte der Neckarelz-Partie sind diesbezüglich Fortschritte zu sehen, was Lechner in der Pause auf die Frage, ob er zufrieden sei, mit einem klaren „Ja“ beantwortet.
VfR Heilbronn zeigt im ersten Test unter dem neuen Trainer ein anderes Gesicht
Im Gegensatz zur 2:4-Pleite bei Bezirksliga-Tabellenführer TG Böckingen ist beim VfR Heilbronn diesmal das komplette Führungsspieler-Quartett – Kapitän Anthony Syhre, Hakan Kutlu, Lukas Böhm und Jannik Dannhäußer – am Start. Passen muss allerdings Neuzugang Adonis Krasniqi – unfreiwillig: „Ich habe mir im Training eine leichte Fraktur des kleinen Zehs zugezogen, der nun sehr stark angeschwollen ist.“ Der 22-Jährige hofft aber, dass es in der nächsten Woche für ihn „endlich wieder losgehen kann“.

Das vierte Testspiel des VfR Heilbronn in der Vorbereitung endet übrigens mit einem 1:0-Erfolg. Neuzugang Akin Ulusoy erzielt dabei den entscheidenden Treffer gegen die SpVgg Neckarelz. In einer Partie, die die Schwarzweißen über weite Strecken bestimmen, teilweise sogar dominieren. Und: Kurz vor dem Siegtreffer hat Trainer Andreas Lechner sogar gleich vier Wechsel vorgenommen. Sein erfolgreicher Einstand macht den zuschauenden Fans jedenfalls „viel Mut“ für die anstehende schwere Liga-Aufgabe.
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