VfR Heilbronn stellt neuen Trainer vor – alter Bekannter soll Klassenerhalt sichern
Eineinhalb Wochen nach dem unerwarteten Abgang von Manuel Fischer präsentiert der VfR Heilbronn einen neuen Cheftrainer – und der kennt den Verein bestens.
Knapp eineinhalb Wochen nach dem unerwarteten Rückzug von Trainer Manuel Fischer beim VfR Heilbronn präsentiert Sportdirektor Alexander Thomas einen Nachfolger. Der neue Chefcoach, der vierte in dieser Spielzeit – rechnet man Teammanager Zdenko Juric als Interimslösung mit ein – heißt Andreas Lechner. Und der ist beim momentanen Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg kein Unbekannter, denn er war bereits von Sommer 2019 bis Dezember 2022 als Trainer bei den Schwarzweißen tätig.
Andreas Lechner hat in seiner ersten Amtszeit den VfR Heilbronn zu zwei Meisterschaften geführt – und von der Kreisliga A hoch bis in die Landesliga katapultiert. „Andi ist bei den Fans immer noch hoch angesehen und weiß, worauf er sich einlässt“, sagt VfR-Vorstand Onur Celik. „Wenn alle Stricke reißen, ist nicht er für den Abstieg verantwortlich, sondern wir als Verein.“ Lechner sieht es als „Wertschätzung“ seiner Person und der geleisteten Arbeit, dass „Onur nochmals auf mich zugekommen ist“.
VfR Heilbronn holt Trainer, der sich nicht erst in neuem Umfeld zurechtfinden muss
Die Verantwortlichen des VfR Heilbronn präsentieren mit Andreas Lechner einen Trainer, der sich in der prekären Tabellensituation nicht erst noch in einem neuen Umfeld zurechtfinden und positionieren muss. „Mir war wichtig, in der jetzigen Lage jemanden zu finden, der so wenig wie möglich verändert“, sagt Sportdirektor Alexander Thomas, der selbst erst seit wenigen Wochen im Amt ist. Celik ergänzt: „Es ist immer noch gegenseitige Wertschätzung da.“ Die Weichen für eine zweite Amtszeit sind somit schnell gestellt.
„Er hat als Externer den Weg des VfR Heilbronn weiterverfolgt, und wir hatten sehr gute Gespräche“, sagt Sportdirektor Thomas. Und man habe auch festgestellt, dass „die Auffassung, wie wir die Rückrunde gestalten wollen, passt“. Man schwimme auf einer Wellenlänge. Andreas Lechner erklärt: „Ich habe das ein oder andere Spiel gesehen, kenne die Mannschaft und die Spieler, muss mich aber erst reinarbeiten und mir ein komplettes Bild machen.“ Die Zusammenarbeit läuft vorerst bis zum Saisonende.
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