„Wäre suboptimal gewesen“ – VfR Heilbronn hat straffes Testspielprogramm entzerrt
Der VfR Heilbronn hat den Neuanfang bezüglich seiner Klassenerhaltsmission gestaltet – und optimiert nun auch das Vorbereitungsprogramm seines Ex-Trainers.
Normalerweise wäre auf die Spieler des VfR Heilbronn bei ihrer sechswöchigen Vorbereitung auf den Jahresstart der Fußball-Verbandsliga Württemberg ein Mammutprogramm zugekommen. Elf Tests in nur 29 Tagen hätte das Schlusslicht absolvieren müssen. Doch ein Bezirksligist sagt eine Partie ab, eine weitere gegen Türkspor Neckarsulm fällt Frau Holle zum Opfer. Und auch der Klub reagiert, verschiebt einen Termin, sagt eine Begegnung ab. Teammanager Zdenko Juric erklärt: „Es wäre sonst suboptimal gewesen.“
Die Sorge des Teammanagers des VfR Heilbronn besteht schon seit der Ansetzung der elf Partien, die noch Ex-Trainer Manuel Fischer zu verantworten hat. Zdenko Juric, der in seiner schwarzweißen Funktion den direkten Kontakt zu den Spielern pflegt, spricht von einem gewissen Risiko aufgrund der hohen Testpartie-Belastung: „Wir können es uns nicht leisten, in der Vorbereitung mögliche Verletzungen in Kauf zu nehmen.“ Durch den überraschenden Abschied sei die Planung aber nun eh hinfällig.
VfR Heilbronn nimmt nach Trainerwechsel Änderungen bei Testspielprogramm vor
Das straffe Testspielprogramm des VfR Heilbronn in der wichtigen Vorbereitung für die Verbandsliga-Mission „Klassenerhalt“ ist etwas entschärft. Andreas Lechner, der erst am vergangenen Mittwoch als Nachfolger von Manuel Fischer, vorgestellt worden ist, will zunächst seine Spieler richtig kennenlernen und sieht deshalb ebenfalls keinen Grund, kurz nach seinem Antritt zu testen. Der Cheftrainer erklärt in Anbetracht des Liga-Starts am 28. Februar: „Am wichtigsten ist es nun, ein Team zu formen.“

Insofern ist das erste Wochenende des VfR Heilbronn unter Cheftrainer Andreas Lechner testspielfrei, wird laut des Vereins aber „anderweitig genutzt“. Am 10. Februar empfangen die Schwarzweißen um 19 Uhr den Baden-Verbandsligisten SpVgg Neckarelz, treten am 14. Februar um 13 Uhr beim Oberligisten FSV Hollenbach an, bevor am Folgetag um 14 Uhr Landesligist TSV Bernhausen zu Gast ist. Die Heimtests gegen weitere Landesligisten (Türkspor Eppingen und TSG Öhringen) dienten dann „als Generalprobe“.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare