VfR Heilbronn glückt Liga-Generalprobe – doch etwas fehlt dem Trainer dennoch
Obwohl der VfR Heilbronn auch das letzte Testspiel gegen die TSG Öhringen gewinnt, ist Andreas Lechner nicht ganz zufrieden. Dabei geht’s ihm um etwas, das im Ernstfall entscheidend ist.
Auch im vierten Vorbereitungsspiel unter Trainer Andreas Lechner bleibt der VfR Heilbronn ungeschlagen. Und präsentiert sich damit – von den reinen Ergebnis betrachtet – für den Jahresstart der Fußball-Verbandsliga Württemberg am 28. Februar um 14 Uhr gegen den TSV Weilimdorf gerüstet. Trotzdem muss das Schlusslicht dann ein anderes Gesicht zeigen als noch beim 1:0-Erfolg in der Pflichtspiel-Generalprobe gegen den Landesliga-Dritten TSG Öhringen. Denn dabei vermisst Lechner etwas Entscheidendes.
Seitdem Andreas Lechner Cheftrainer beim VfR Heilbronn ist, Alexander Thomas als Sportdirektor die Geschicke lenkt, geht die Testspiel-Kurve nach oben – und es herrscht Aufbruchstimmung. Doch der Generalproben-Sieg gegen die TSG Öhringen tanzt im Gegensatz zu den Erfolgen über die badischen Vertreter SpVgg Neckarelz (Verbandsliga) und Türkspor Eppingen (Landesliga) sowie dem Remis bei Oberligist FSV Hollenbach etwas aus der Reihe. Weil die Mannschaft in ein altes Muster zu verfallen scheint.
Trainerteam des VfR Heilbronn nur bedingt zufrieden mit gewonnener Generalprobe
Schon nach der ersten Halbzeit der Generalprobe gegen die TSG Öhringen zeigt sich Co-Trainer Matteo Battista nicht gerade beeindruckt vom Auftritt seines VfR Heilbronn: „Wir haben zu viele Ballverluste, investieren vorne zu wenig, um den Ball zu gewinnen und sind ein bisschen zu schlampig im Passspiel.“ Chefcoach Andreas Lechner verweist nach der Partie auch noch auf „die Vielzahl vergebener Torchancen“, die bereits zur Pause für ein gutes Polster gereicht hätten. Stattdessen steht es 0:0.

Nach dem einzigen Treffer im Testspiel des VfR Heilbronn gegen Öhringen durch Lukas Böhm (51.) lassen die Schwarzweißen zwei weitere Großchancen zum Ausbau ihrer Führung liegen. Und bringen dadurch den Gegner ins Spiel. Etwas, das Trainer Andreas Lechner im Ernstfall nicht sehen möchte – auch wenn er es diesmal noch „mit einer harten Trainingswoche“ entschuldigt. Dennoch sagt er: „Mir hat die Gier, der unbändige Willen gefehlt.“ Und genau das werde in den nächsten Tagen das zentrale Thema sein.
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