Trotz „etwas zu hartem Freundschaftsspiel“: VfR Heilbronn feiert Kantersieg
In seinem vorletzten Testspiel vor dem Verbandsliga-Jahresstart präsentiert sich der VfR Heilbronn in Torlaune. Türkspor Eppingen entpuppt sich dabei als Aufbaugegner.
Der VfR Heilbronn läutet die heiße Testspielphase ein. Denn die beiden anstehenden Heimbegegnungen gegen Landesligisten dienen dem Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg als „Generalproben“ für den Pflichtspiel-Auftakt am 28. Februar – ebenfalls daheim – gegen den TSV Weilimdorf. Zunächst fungiert am Mittwoch, 18. Februar, ab 19 Uhr Türkspor Eppingen als Gradmesser. Und dabei müssen die Schwarzweißen zeigen, dass sie trotz neuer Defensivkompaktheit auch das Spiel machen können.
Allerdings hat dem VfR Heilbronn die Erkältungswelle einen kleinen Strich durch die Türkspor-Eppingen-Rechnung gemacht: Trainer Andreas Lechner muss neben dem schon beim jüngsten Achtungsremis gegen Oberligist FSV Hollenbach fehlenden Rechtsverteidiger Darian Gurley jetzt auch auf Kapitän Anthony Syhre verzichten. Leorant Marmullaku fällt derweil gleich länger aus: Der offensive Mittelfeldmann hat sich nach einem Zweikampf im Training einen Außenbandriss im rechten Fuß zugezogen.
VfR Heilbronn feiert Test-Kantersieg über hart agierendes Türkspor Eppingen
Als Zaungast ist Marmullaku dennoch beim vorletzten Testspiel seines VfR Heilbronn dabei – und erklärt, dass er vermutlich fünf Wochen aussetzen müsse, „aber daran kann ich nichts ändern“. Was seinen Ausfall für den Verein etwas weniger schmerzhaft macht, ist die Sperre, die der 24-Jährige nach seinem Platzverweis in der Partie gegen den SV Ehingen-Süd noch abzusitzen hat: drei Pflichtspiele lang. Aber zurück zum Test, bei dem Trainer Andreas Lechner „eine Verlagerung nach vorne“ sehen möchte.

Und das macht der VfR Heilbronn, dominiert Türkspor und ballert – selbst wenn Trainer Lechner in einem „stellenweise vom Gegner zu hart geführten Freundschaftsspiel etwas zu viel Hektik“ bei seinem Team sieht. Am Ende steht dennoch ein 8:2-Kantersieg, der einen weiteren Aufschwung der diesmal in Blauweiß spielenden Schwarzweißen untermauert. Die Torschützen: Everest Sulejmani (9.), Luis Weber (14./27.), Qazim Tolaj (47.), Julian Schiffmann (54./57.) Jannik Dannhäußer (66.) und Hakan Kutlu (73.).
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