Remis-Test beim Oberligisten: Trainer bringt VfR Heilbronn weiter auf Kurs
Der VfR Heilbronn präsentiert sich auch in seinem zweiten Testspiel unter Andreas Lechner wie verwandelt. Beim FSV Hollenbach steht am Ende ein bemerkenswertes 1:1.
Es ist das zweite Testspiel mit nachhaltiger Relevanz für den VfR Heilbronn. Nicht bezüglich des nackten Ergebnisses, sondern vielmehr unter dem Aspekt, ob das Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg am Samstag, 14. Februar, ab 13 Uhr beim Oberligisten FSV Hollenbach die nächste Stufe unter Andreas Lechner zündet. Denn der neue Alt-Trainer der Schwarzweißen hat direkt nach seinem Antritt eine Stimmungswende eingeleitet und erwartet im Hohenlohischen nun den nächsten Schritt.
Nach dem erfolgreichen Einstand von Andreas Lechner im Testspiel gegen die SpVgg Neckarelz wird das Cheftrainer-Augenmerk beim VfR Heilbronn weiter auf „der Kompaktheit der Abwehr und dem Spiel gegen den Ball“ liegen. Aber auch auf der Torchancenverwertung, die der 48-Jährige in seinem ersten offiziellen Testspiel als zu ineffektiv bemängelt hat. Doch mit dem Kreieren von Möglichkeiten tut sich sein Team gegen Hollenbach allgemein schwer, wohingegen die Defensive einen guten Eindruck hinterlässt.
VfR Heilbronn ist gegen Oberligist FSV Hollenbach ein Gegner auf Augenhöhe
Ein Klassenunterschied ist in der Partie zwischen dem FSV Hollenbach und dem VfR Heilbronn jedenfalls nicht auszumachen. Der Oberligist ist offensiv zwar deutlich aktiver und geht auch mit 1:0 durch Hannes Scherer in Führung (26.), doch die Schwarzweißen spielen munter mit. Der Lohn ihrer Arbeit: In der 56. Minute erzielen sie den – aufgrund des bis dato ausgeglichenen Ballbesitzes beider Mannschaften – verdienten Ausgleich: Kapitän Anthony Syhre trifft nach Vorarbeit von Hakan Kutlu.

Dieses 1:1 zwischen dem FSV Hollenbach und dem VfR Heilbronn hat bis zum Abpfiff des Vorbereitungsspiels Bestand – und zeigt, dass das Verbandsliga-Schlusslicht unter Andreas Lechner auf gutem Weg ist. Der Verein will das dennoch nicht überbewerten. Teammanager Zdenko Juric sagt: „Hollenbach musste als Oberligist das Spiel machen, und wir haben es clever zerstört.“ In den nun folgenden Tests gegen zwei Landesligisten und auch zum Liga-Start gegen den TSV Weilimdorf werde das andersherum laufen.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare