Lage des VfR Heilbronn spitzt sich zu: Darum zählt in Esslingen nur ein Sieg
Für den VfR Heilbronn steht ein Schicksalsspieltag an, denn direkte Konkurrenten im Abstiegskampf haben bereits gepunktet. Im Kellerduell hilft jetzt nur ein Sieg.
Die prekäre Situation des VfR Heilbronn spitzt sich am 24. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Württemberg weiter zu. Denn während das Schlusslicht erst am Sonntag, 29. März, ab 15 Uhr beim FC Esslingen in das Geschehen eingreift, hat die direkte Konkurrenz schon am Vortag gespielt. Und dabei teilweise im Abstiegskampf Duftmarken gesetzt. Deshalb hilft den Schwarzweißen in Esslingen eigentlich nur ein Dreier, wenn der Traum vom Klassenerhalt nicht schon an diesem Wochenende platzen soll.
Doch selbst wenn der VfR Heilbronn beim FC Esslingen gewinnt, bleibt er weiter Tabellenletzter. Grund: Der bis dato einen Punkt vor ihm platzierte FSV Waiblingen hat dank einer Willensleistung, die VfR-Trainer Andreas Lechner schon länger von seinem Team einfordert, einen schnellen 0:3-Rückstand gegen den TSV Berg in der fünften Nachspielzeitminute in einen 5:4-Sieg gedreht. Und auch der übernächste Gegner der Schwarzweißen, die TSG Tübingen, setzt mit einem 5:2-Erfolg ein Ausrufezeichen.
VfR Heilbronn benötigt aufgrund der Spieltagsergebnisse mehr denn je einen Sieg
Somit wird das anstehende Spiel des VfR Heilbronn beim FC Esslingen zum absoluten Kellerduell. In dem der nur mit 13 Punkten auf der Habenseite ausgestattete Gast, auf den vier Zähler mehr aufweisenden Neu-Tabellenvorletzten trifft. Sollte auf die jüngsten Niederlagen gegen den SV Fellbach und den FC Rottenburg der Pleiten-Hattrick erfolgen oder am Ende nur ein Unentschieden stehen, kann der VfR wohl frühzeitig die sechste Spielklasse abhaken und für die Landesliga planen.

Denn bei einer Niederlage gegen den FC Esslingen würde der Abstand des VfR Heilbronn auf den als ganz sicher geltenden neunten Rang 20 Punkte betragen – bei noch zehn ausstehenden Partien. Elf wären es dann auf den unter normalen Bedingungen ausgewiesenen Abstiegsrelegationsplatz zwölf. Trainer Andreas Lechner nimmt deswegen noch einmal seine Mannschaft in die Pflicht. Denn an der liege es, den Karren aus dem Dreck zu ziehen – oder aber im Umkehrschluss einfach darin stecken zu lassen.
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