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Heilbronn Reds schöpfen neue Hoffnung im Abstiegskampf

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Die TSG-Basketballer verbessern sich in der Regionalliga-Tabelle ohne eigenes sportliches Zutun um vier Plätze. Das Punktekonto ist wieder ausgeglichen, bevor die Reds an diesem Sonntag den USC Freiburg empfangen.

Can Okçu (rechts) war Anfang Oktober im Spiel gegen den SV Fellbach II einer von vier Doppellizenz-Spielern der Reds auf dem Spielberichtsbogen.
Can Okçu (rechts) war Anfang Oktober im Spiel gegen den SV Fellbach II einer von vier Doppellizenz-Spielern der Reds auf dem Spielberichtsbogen.  Foto: Lina Bihr

Ohne eigenes sportliches Zutun und mehr oder weniger über Nacht haben die Basketballer der TSG Heilbronn Reds in den vergangenen Tagen einen nicht unwesentlichen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. In der Tabelle der Regionalliga Baden-Württemberg werden die Reds vor dem 17. Spieltag am Wochenende nämlich nicht mehr mit 14 Punkten als Elfter, sondern mit 16 Zählern auf Rang sieben geführt. Ihre sportliche Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen aus ihren 16 bislang absolvierten Partien spiegelt sich nun also wieder im Punktekonto wider.

Dies dürfte ein Hinweis darauf sein, dass dem Einspruch des Vereins gegen eine Sportgericht-Entscheidung des Basketballverbandes Baden-Württemberg (BBW), die unter anderem mit zwei 0:20-Spielwertungen sowie dem Abzug von zwei Punkten verbunden gewesen war, stattgegeben worden ist.


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Heilbronn Reds feiern wichtigen Auswärtssieg mit kleinem Schönheitsfehler


Heilbronn Reds verzichten vorerst auf ein Statement

Die Heilbronn Reds wollen sich „aufgrund von diversen Fristen“ vor diesem Sonntag, an dem die Mannschaft in der heimischen Mörike-Sporthalle ab 17 Uhr den neuen Tabellennachbarn USC Freiburg empfängt, allerdings noch nicht zum Sachverhalt äußern, wie Team-Manager Matthias Götz sagt. Dies betrifft sowohl eine mögliche Entscheidung des Verbandssportgerichtes und der mit ihr verbundenen 0:20-Wertungen der Reds-Spiele gegen den SV Fellbach II und die BG Viernheim/Weinheim als auch die veränderte Tabellensituation.

Beim BBW waren am Freitag zudem weder die Verantwortlichen auf der Stuttgarter Geschäftsstelle noch der für die Regionalliga Baden-Württemberg zuständige Staffelleiter Christian Vlach für Nachfragen telefonisch zu erreichen.


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TSG Heilbronn Reds gehen mit Punktabzügen in die Winterpause


Auslöser für die Auseinandersetzung zwischen den Heilbronn Reds und dem BBW am Grünen Tisch war der vom Verband Mitte Dezember verhängte Abzug von zwei Punkten. Die Heilbronner hatten sowohl am dritten Spieltag im Heimspiel gegen den SV Fellbach II (68:86) als auch am zwölften Spieltag beim Gastspiel bei der BG Viernheim/Weinheim (80:87) in Michael Hartig, Vassili Gatzoris, Elyesa Çamdal und Can Okçu insgesamt jeweils vier Akteure mit einer Doppellizenz auf dem Spielgerichtsbogen eingetragen und damit einen mehr, als es die Spielordnung zulässt.

Folgefehler hätte laut TSG-Argumentation vermieden werden können

Daraufhin hatte der BBW beide ohnehin verlorene Begegnungen mit 0:20 Körben gegen die Reds gewertet, was mehr oder weniger mit verlorenen direkten Vergleichen einherging, und ihnen für die Verstöße jeweils zusätzlich noch einen Punkt abgezogen.

Die Heilbronn Reds wiederum argumentierten in einer Berufung, dass sie nach dem Spiel am 5. Oktober gegen den SV Fellbach II weder zeitnah über ihren Fehler in Kenntnis gesetzt worden seien, noch einen entsprechenden Strafbescheid erhalten hätten. Wäre ihnen dieser jedoch zugegangen, hätten sie im Spiel Anfang Dezember gegen die BG Viernheim/Weinheim nicht erneut gegen die Regeln der Spielordnung verstoßen.


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Heilbronn Reds haben Einspruch gegen Punktabzüge eingelegt


Erneuter Einspruch hat offenbar Erfolg

Zumindest der Punktabzug für die Dezember-Partie dürfe daher keinen Bestand haben, forderten die Reds-Verantwortlichen in ihrer Berufung. Die Vermutung liegt nahe, dass dem BBW der Regelverstoß erst nach dem Viernheim-Spiel aufgefallen war und die Reds daraufhin rückwirkend bestraft worden waren.

Nachdem der Verband diese erste Berufung der Reds zunächst aufgrund eines Formfehlers abgelehnt hatte, setzten sich die Heilbronner nach sorgsamer Abwägung innerhalb der Abteilung dagegen Anfang des Monats erneut mit einem Einspruch zur Wehr – zumindest vorerst offenbar mit Erfolg.

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