Tankkosten

Südwest-Ranking zeigt: Dieselpreise treffen Hohenlohekreis besonders stark 

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Die hohen Spritpreise treffen manche Stadt- und Landkreise stärker als andere. Mit Blick auf Baden-Württemberg landet der Hohenlohekreis bei der Belastung durch den Dieselpreis auf Platz 1. 


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Wer aktuell ein E-Auto fährt, dürfte sich nicht allzu sehr für die durch den Iran-Krieg hohen Spritpreise interessieren. Vor allem für den Geldbeutel von Diesel-Fahrern ist Tanken derzeit eine hohe Belastung – aber auch alle mit einem Benziner in der Garage müssen tiefer in die Tasche greifen.

Auch wenn die Spritpreise in ganz Deutschland hoch sind, tun die hohen Tankkosten mancherorts deutlich mehr weh. Ein neues Ranking zeigt, wo besonders viele Autos mit Verbrennungsmotor unterwegs sind. Im Baden-Württemberg-Vergleich landet der Hohenlohekreis auf Platz 1 mit der höchsten Diesel-Dichte – der Kreis Heilbronn bei den Benzinern auf Platz 2. 

Hohenlohe hat die höchste Dichte an Diesel-Autos in Baden-Württemberg

Wie viele Autos mit Verbrennungsmotor es gibt, unterscheidet sich je nach Region erheblich. Ein Blick in die gerade veröffentlichte Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zum Fahrzeugbestand zu Jahresbeginn verrät, wo die Spritpreise in Baden-Württemberg besonders wehtun.

Dass vor allem der Dieselpreis gestiegen ist, trifft im Zulassungsbezirk Hohenlohekreis besonders viele Menschen. Denn dort gibt es mit 269 Fahrzeugen pro 1000 Einwohner die höchste Diesel-Autodichte in Baden-Württemberg, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Allerdings: Im Hohenlohekreis ist zwar die Diesel-Dichte am höchsten – aber auch die Dichte an Elektroautos ist vergleichsweise hoch. Hier landet Hohenlohe auf Platz 2 mit 44 E-Autos pro 1000 Einwohner. Auf Platz 1 ist Böblingen mit 47 E-Autos pro 1000 Einwohner. Doch im Vergleich zu den Diesel-Fahrern ist der Anteil an Elektro-Fahrern im Hohenlohekreis gering. 

Mit Blick auf die Anzahl an Dieselfahrzeugen folgen die Zulassungsbezirke Schwäbisch Hall auf Platz 2 mit 232 und Main-Tauber-Kreis auf Platz 3 mit 231 Fahrzeugen pro 1000 Einwohner. Hybride mit Dieselmotor wurden dabei nicht mitgerechnet.

Die wenigsten Diesel gibt es dagegen in Stuttgart mit 95 pro 1000 Einwohner, gefolgt von Heidelberg (102) und Karlsruhe (118).

Wo tun die Benzinpreise besonders weh? Kreis Heilbronn auf Platz 2 im Südwest-Vergleich

Die meisten Benziner pro 1000 Einwohner finden sich im Enzkreis mit 428 pro 1000 Einwohner, gefolgt vom Kreis Heilbronn mit 422 und dem Zollernalbkreis mit 414 pro 1000 Einwohnern.

Die wenigsten Benziner gibt es in Städten. Und zwar in Freiburg mit 223 pro 1000 Einwohnern, gefolgt von Heidelberg und Karlsruhe mit 228 und 261. Auch hier sind Hybride mit Benzinmotor nicht in den Zahlen berücksichtigt.

Hohe Benzin- und Dieselpreise: Wie Autofahrer entlastet werden sollen – und wo es hakt

Die Ölpreise steigen wieder deutlich, die Lage in der Straße von Hormus ist weiterhin angespannt – immer wieder kommt es zu Angriffen im Iran. Deutschland arbeitet an Entlastungen. Unter anderem soll für zwei Monate die Steuer auf Benzin und Diesel gesenkt werden. Die von der Koalition bereits beschlossene Maßnahme soll ab 1. Mai greifen. Die Energiesteuer soll brutto pro Liter 17 Cent weniger betragen. Allerdings: Der Tankrabatt könnte mit Verzögerung wirken

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Neben Steuersenkungen an der Zapfsäule will die Regierung auch eine steuerfreie 1000-Euro-Prämie für Beschäftigte ermöglichen. Allerdings dürften wohl viele Beschäftigte leer ausgehen: Angesichts der wirtschaftlichen Lage können es sich viele Betriebe schlichtweg nicht leisten, einen solchen Bonus auszuzahlen. Für die Prämie als Entlastungsmaßnahme hagelt es Kritik, auch in den mittelständischen Betrieben der Region Heilbronn

Die Heilbronner Stimme hat bei großen Unternehmen wie Audi und der Schwarz-Gruppe nachgehakt, wie die Konzerne auf die Entlastungsprämie reagieren. (lis/dpa)

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