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VW startet mit neuer Cockpit-Generation im ID.Polo in die Zukunft

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Im April feiert VW die Weltpremiere des ID.Polo. Im kleinsten E-Auto der Marke kommt zum ersten Mal die neue Cockpit-Generation des Herstellers zum Einsatz. Dabei setzt VW auf Retro und echte Tasten.


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Den Hochlauf der Elektromobilität haben sich nahezu alle Hersteller vor fünf, sechs Jahren deutlich schneller vorgestellt, als es nun der Fall ist. Fakt ist aber, dass der Markt für vollelektrische Fahrzeuge zuletzt deutlich gewachsen ist. Von Januar bis September 2025 hat der VW-Konzern weltweit 717.500 E-Autos ausgeliefert, das sind 42 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In der Heimatregion Europa hat das Unternehmen bei den Stromern einen Marktanteil von 27 Prozent erreicht – mehr als jeder andere Autohersteller. 2026 steht nun ganz im Zeichen der kleinen Stromer.

VW ID.Polo: Kleinwagen für die Generation E startet ab 25.000 Euro

Bis 2027 sollen insgesamt fünf kleine E-Autos von Volkswagen, Skoda und Cupra auf den Markt kommen. Technisch basieren sie allesamt auf einer weiterentwickelten Version des Modularen Elektro-Baukastens (MEB+). Den Anfang macht im März 2026 der Raval der spanischen VW-Tochter Cupra. „Der Cupra Raval wird der nächste Gamechanger. Wir haben auf etwas mehr als vier Meter Länge alles gepackt, wofür unsere Marke steht“, sagt Deutschland-Chef Buk im Gespräch mit der Heilbronner Stimme. Als Einstiegspreis nennt das Unternehmen 25.950 Euro. Ab Ende April 2026 wird als nächster kleiner Stromer der ID.Polo bestellbar sein. Für ihn ist ein Preis von knapp unter 25.000 Euro angepeilt. 

Wertige Materialien kennzeichnen den Innenraum ebenso wie echte Tasten und digitale Anzeigen, die mit netten Retro-Details wie einen klassischen Tachometer oder einem fiktiven Kassettendeck ausgestattet sind.
Wertige Materialien kennzeichnen den Innenraum ebenso wie echte Tasten und digitale Anzeigen, die mit netten Retro-Details wie einen klassischen Tachometer oder einem fiktiven Kassettendeck ausgestattet sind.  Foto: VW

VW ID.Polo: Interieur mit hoher Qualität und echten Tasten

Gut vier Monate, bevor der ID.Polo sein Tarnkleid ablegt, hat VW nun erstmals das Interieur des kleinen Stromers enthüllt. Es gibt den Startschuss, für eine neue Cockpit-Generation, die man künftig auch in weiteren Modellen sehen wird. VW hat sich die Kritik an Qualität und Bedienbarkeit anderer ID.-Modelle zu Herzen genommen. Das kann man im ID.Polo sehen und erfühlen: Statt Hartplastik setzte der Autobauer auf weiche Stoffe am Cockpit. Am Lenkrad und in der Mitte unterhalb des fast 13 Zoll großen Touchscreens gibt es endlich wieder echte Tasten statt reiner Touchflächen. 

Und dann wird es noch nostalgisch. Designchef Andreas Mindt, der auch schon bei Audi tätig war, spricht gerne von der „Secret Sauce“, also einer Art geheimer Soße, aus der die pfiffigen Details entstehen. Denn auf Knopfdruck verwandelt sich die digitalen Instrumente hinter dem Lenkrad in eine Retro-Anzeige mit klassischem Tacho, Drehzahlmesser und exakt der Uhr, wie man sie aus der zweiten Golf-Generation der 1980er Jahre kennt. Koppelt man sein Smartphone mit dem kleinen E-Auto, wird auf dem Bildschirm in der Mitte ein Kassettendeck angezeigt. 

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