Cupra absolviert letzte Testfahrten mit dem Elektro-Kleinwagen Raval
Im März 2026 enthüllt Cupra das E-Auto Raval. Er ist der erste von insgesamt vier neuen und günstigeren Stromern des Vw-Konzerns. Wir haben die ersten Details.
Die spanische VW-Tochter Cupra bleibt weiter auf Wachstumskurs: In den ersten neun Monaten des Jahres hat die Marke, die es erst seit 2018 gibt, weltweit rund 250.000 Autos ausgeliefert. „Menschen, die zu einem Cupra greifen, sind zwölf Jahre jünger als der Branchendurchschnitt. Wir erobern aktuell über 80 Prozent der Neukunden von anderen Marken“, sagt Alexander Buk, Geschäftsführer von Cupra in Deutschland, im Gespräch mit der Heilbronner Stimme. Nun baut der Hersteller seine Modellpalette weiter aus. Aktuell laufen die letzten Testfahrten mit dem neuen E-Auto, Raval, das im März enthüllt wird.
Cupra Raval soll sich optisch deutlich vom Wettbewerb abheben
„Der Cupra Raval wird der nächste Gamechanger. Wir haben auf etwas mehr als vier Meter Länge alles gepackt, wofür unsere Marke steht“, so Deutschland-Chef Buk. „Der Raval wird sich optisch deutlich von den anderen Autos abheben, wir werden auch in diesem Segment großen Wert auf Performance legen.“ Daher soll der erste von insgesamt vier kleinen Stromern des VW-Konzerns in der Top-Variante VZ auf den Markt kommen.

Der Fronttriebler wird dann eine Leistung von 166 kW/226 PS und maximal 290 Newtonmeter Drehmoment aufweisen. Damit soll der 4,05 Meter lange und 1,52 Meter hohe Wagen nach Angaben des Unternehmens rund 400 Kilometer weit kommen. Zum Einsatz kommt eine 53 kWh fassende Batterie. Diese Version wird die 30.000 Euro sicher knacken.
Als Einstieg ist ein Preis von um die 26.000 Euro angepeilt. Dann natürlich mit deutlich weniger Leistung - wie viel genau, dazu schweigt Cupra. Zudem wird dann ein kleinere Akku an Bord sein (38 kWh). Technische Basis bildet eine weiterentwickelte Version des Modulare Elektro Baukasten (MEB) des VW-Konzerns. Der MEB+ wird nun sukzessive für neue Modelle verschiedener Marken kommen.
Capra Raval markiert den Startschuss zu einer ganzen Modellfamilie
„Der Raval steht für unser Engagement für die Elektrifizierung. Als erstes Modell der urbanen Elektrofahrzeugfamilie, einem Projekt, das wir für den Volkswagen Konzern leiten dürfen, bestätigt er auch die Position unseres Unternehmens als Automotive Powerhouse“, sagt Markus Haupt, CEO von Seat und Cupra. Nach dem Cupra Raval folgt der VW ID.Polo, den die Marke bei der IAA Mobility in München noch getarnt zeigte. Die Serienversion soll im Mai 2026 gezeigt werden und um die 25.000 Euro kosten.
Der ID.Polo macht bei VW nur den Anfang. Als kleines SUV startet im Spätsommer 2026 der ID.Cross als vollelektrisches Pendant zum T-Cross. Vierter im Bunde ist der Skoda Epiq, über den bislang am wenigsten bekannt ist.
Blick in die Zukunft: Volkswagen plant kleines E-Auto für 20.000 Euro
Doch damit nicht genug. Fünftes Fahrzeug der kleinen E-Autos wird ein Einstiegsmodell von Volkswagen sein, für das ein Preis um die 20.000 Euro veranschlagt ist. Noch trägt der Wagen den Projektnamen ID.1. Ob er in der Serie dann eventuell ID.Up heißt, ist offen. Sicher ist hingegen, dass das Modell der erste VW sein wird, der die Softwarearchitektur des US-Konzerns Rivian nutzt. Als Starttermin für die Produktion ist dem Vernehmen nach der Herbst 2027 angepeilt, die ersten Auslieferungen sollen dann wohl 2028 erfolgen.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare