Dieter Schwarz ist reichster Deutscher: Das Vermögen des Heilbronner Lidl-Gründers
Nur wenige kennen Dieter Schwarz persönlich. Der Heilbronner Lidl-Gründer lebt zurückgezogen in seiner Heimatstadt. Und bleibt der reichste Deutsche. So hoch wird sein Vermögen geschätzt.
Einst hat mal alles ganz bescheiden angefangen. Heute wacht Lidl-Gründer Dieter Schwarz (86) über ein riesiges Imperium. Noch heute mischt er im Hintergrund bei wichtigen Entscheidungen mit, damit sein Handelsunternehmen weltweit mit Lidl oder Kaufland eine Top-Marke bleibt. Zumal seine Schwarz-Gruppe unter anderem mit Schwarz Digits jetzt auch ein digitales Weltunternehmen geworden ist. Und mit Prezero setzt sie auch auf dem Abfall- und Recyclingmarkt nachhaltige Zeichen. Das ist aber nur ein Teil seines Wirkens.
Seit Jahren krempelt er Heilbronn mit seiner Schwarz-Stiftung zur Wissensstadt um. Baut Schulen, wie die Josef-Schwarz-Schule im Neckarbogen. Es war der bis dato teuerste, größte und modernste Schulbau Deutschlands.
Heilbronner Dieter Schwarz: Sein Vermögen wird auf 58 Milliarden Euro geschätzt
Dieter Schwarz bleibt der reichste Deutsche. Laut neuen Zahlen des US-Magazins „Forbes“ soll der Heilbronner mit 58 Milliarden Euro so reich sein wie noch nie. Der Ehrenbürger seiner Heimatstadt meidet die Öffentlichkeit und gibt auch keine Interviews.
Auch im weltweiten Ranking soll Schwarz zugelegt haben: von Platz 37 auf Platz 29 der Forbes-Liste. Wie belastbar die Zahlen sind, das bleibt unklar. Die Vermögen der insgesamt 3428 Milliardäre werden geschätzt.
Schwarz-Stiftung in Heilbronn: Millionen-Projekte für Bildung und KI
Schwarz lockt zudem Universitäten von Weltrang auf seinen Bildungscampus rund um den Heilbronner Europaplatz. Schon bald werden rund 20.000 junge Menschen am Neckar unter modernsten Voraussetzungen und mit großzügiger finanzieller Unterstützung studieren. Der Bildungscampus sucht mit all den Hochschulen und Universitäten sowie der Programmierschule 42 oder den Campus Founders seinesgleichen.
Und klar: Der europaweit größte Park für Künstliche Intelligenz, der Ipai, entsteht natürlich auch in Schwarz’ Heimatstadt. Mit 5000 Topkräften aus aller Welt und mit einer Finanzspritze in dreistelliger Millionenhöhe seiner Stiftung, in der man über Summen grundsätzlich nicht spricht.
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