Audi bringt 2028 zweiten Elektro-Kombi auf den Markt
Vollelektrische Kombis sind eher die Ausnahme als die Regel. Audi hat mit dem A6 Avant E-Tron schon länger einen Elektro-Kombi auf dem Markt. 2028 folgt der zweite Lastesel mit E-Antrieb. Wir haben das erste Bild und die ersten Informationen.
Bei Audi ist der Absatz im vergangenen Jahr abermals leicht gesunken. Eine Steigerung von rund 36 Prozent auf 223.000 Einheiten gab es 2025 bei vollelektrischen Fahrzeugen. Der Anteil von E-Autos am Gesamtabsatz lag damit bei 13,7 Prozent. In diesem Jahr soll er auf mehr als 15 Prozent steigen, wie aus Unternehmenskreisen zu hören ist. „2026 folgt unser vollelektrisches Einstiegsmodell, das wir an unserem Stammsitz in Ingolstadt produzieren werden“, sagte Audi-Chef Gernot Döllner im Gespräch mit der Heilbronner Stimme.
Dafür belebt der Autobauer mit den vier Ringen den Namen des einstigen Kleinwagens A2 aus Neckarsulm wieder: Das kleinste E-Auto von Audi wird A2 E-Tron heißen und erinnert auch bei der Formensprache ein wenig an den Wagen aus dem Jahr 2000.
Audi: Nach dem A6 Avant E-Tron folgt 2028 der A4 Avant E-Tron
„Schöne Kombis heißen Avant.“ Mit diesem Slogan schrieb Audi bereits im Jahr 1995 Werbegeschichte, da der Claim in den Köpfen der Menschen teilweise noch bis heute in Erinnerung geblieben ist. Da die VW-Tochter mit ihren Kombis trotz der SUV-Welle weiter Erfolg hat, bietet der Autobauer mit dem A6 Avant E-Tron auch einen Kombi für die vollelektrische Welt an.
Dabei wird es nicht bleiben: Nach Informationen der Heilbronner Stimme kommt 2028 der A4 Avant E-Tron auf den Markt, als elektrische Variante zum A5 Avant mit Verbrennungsmotoren.

Audi: A4 Avant E-Tron basiert zum ersten Mal auf der neuen Plattform SSP
Der A4 Avant E-Tron und die dazugehörige Limousine werden die ersten Audi-Modelle sein, die die neue Scalable Systems Platform (SSP) des VW-Konzerns nutzen. Sie ist die zukunftsweisende, modulare und rein digitale Elektroauto-Plattform, die ab Ende der 2020er Jahre die bestehenden Fahrzeugbaukästen von Europas größtem Autobauer ablösen soll. Zudem kommt bei der Baureihe A4 E-Tron erstmals bei einem Audi die neue Software von US-Partner Rivian zum Einsatz.
Standard bei der SSP sind bei Audi und folgenden Konzernmodellen 800-Volt-Technik und ein zentralisiertes Computersystem. Damit sollen erstmals Reichweiten um die 800 Kilometer und Ladeleistungen jenseits der 300 kW möglich sein. Durch die neue Software-Architektur kann Audi künftig Over-the-Air-Updates in deutlich größerem Umfang als heute anbieten und Funktionen nachträglich freischalten. Audi-Chef Gernot Döllner spricht von einem „software-definierten Auto“, das Komplexität reduziere und Entwicklung sowie Produktion beschleunige. Apropos Produktion: Gebaut wird der neue A4 E-Tron am Audi-Stammsitz in Ingolstadt.
Audi A4 Avant E-Tron trägt die neue Formensprache aller künftiger Modelle
Mit der Studie Concept C hat Audi einen Ausblick auf die künftige Designsprache gegeben. Sie wird auch beim neuen A4 Avant E-Tron zu sehen sein. Stilbildend sind eine extrem klare Linienführung und der hochkant ausgerichtete Grill. „Den wird man künftig an jedem Audi sehen“, sagt Designchef Massimo Fraschella.
„Wir haben die einzelnen Elemente so entwickelt, dass sie flexibel eingesetzt werden können, so dass sich Modelle im A-Segment deutlich von Sportwagen oder SUVs unterscheiden – aber durch einen gemeinsamen roten Faden verbunden sind.“ Typisch beim Elektro-Kombi wird die sanft nach hinten abfallende Linie samt Dachreling sein.
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