Burger-Truck-Aktion sorgt für Vorgeschmack auf Eppinger McDonalds
Kulinarische Aktion im Eppinger Westen: Am Tag des Lokaljournalismus organisiert die Kraichgau Stimme in Sichtweite der McDonalds-Bauparzelle einen Burger-Truck.
Die Eppinger können sich am Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai einen ersten Eindruck verschaffen, wie es sich anfühlt, ganz in der Nähe der geplanten McDonalds-Filiale herzhaft in einen Burger zu beißen. Die Redaktion der Stimme organisiert einen Foodtruck, der das kulinarische Erlebnis zwischen 16 und 18 Uhr ermöglicht.
Das Beste: Die ersten 100 Burger werden für den symbolischen Preis von nur einem Euro über die Theke gereicht. Getränke können ebenfalls vor Ort erworben werden. Weil der Bauplatz für den Burgerbräter noch eine Wiese ist, wird der Foodtruck auf dem direkt angrenzenden Gelände des Mercedes-Autohauses stehen, mit Blick auf die McDonalds-Bauparzelle im neuen Gewerbegebiet Eppingen West IV.
Darum polarisiert McDonalds die Menschen in Eppingen
Mit der McDonalds-Filiale erfüllt sich für Eppingen, was manche als Herausforderung, andere als Traum empfinden. Eppingen und der „Meckes“: Das waren lange zwei Königskinder, die nicht zusammenfinden konnten. Doch seit Ende des vergangenen Jahres ist Bewegung in die Beziehung geraten. Die Immobilienabteilung von McDonalds hat eine Parzelle im neuen Gewerbegebiet Eppingen-West erworben.
Erste Umfragen der Kraichgau Stimme zeigen, wie sehr der Burgerbräter die Menschen in der Fachwerkstadt bewegt und polarisiert: Die einen blicken eher skeptisch drein und fürchten sich um die angestammte Gastronomie. Vor allem die Jüngeren können es dagegen kaum erwarten, dem Systemgastronomen einen Besuch abzustatten.
Am Tag des Lokaljournalismus ergibt sich in Eppingen die Gelegenheit zu kritischem Austausch
Am Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai können sich Interessierte davon selbst ein Bild machen. Mit Sicherheit ergeben sich viele Gelegenheiten für angeregte Gespräche. Zum Beispiel darüber, was die Bürger gerne Mal in der Stimme lesen wollen.
Der „Meckes“ bewegt die Eppinger schon seit vielen Jahren. Die Aussprache im Eppinger Gemeinderat verlief dazu leidenschaftlich. Am Ende votierte das Gremium mit großer Mehrheit für den Verkauf eines Grundstücks an den Systemgastronomen. Die Filiale kann nun im frisch erschlossenen Gewerbegebiet Weststadt IV, dicht an der B293, in Angriff genommen werden.
Eines der umstrittenen Details ist, wie der Systemgastronom und seine Gäste mit den benutzten Verpackungsmaterialien wie Becher, Tüten und Einwegbestecken umgehen. Eine Unternehmenssprecherin versicherte im Dezember gegenüber dem Gemeinderat, der Franchisenehmer werde das Außengelände mindestens einmal pro Tag absuchen. McDonalds bleibe als Eigentümer der Immobilie immer der letzte Ansprechpartner. Ohnehin setze die Firma auf nachhaltige Verpackungslösungen. Die Verpackungen bestünden seit etwa einem Jahr aus erneuerbaren, recycelten oder nachhaltig zertifizierten Materialien.
So wird die künftige McDonalds-Filiale in Eppingen aussehen
Der Konzern plant, auf dem 2800 Quadratmeter großen Grundstück ein für den Burgerbräter typisches einstöckiges Gebäude zu errichten, das nach neuesten Energieeffizienz-Regeln gebaut wird. Die Filiale werde mit 100 Prozent Ökostrom aus eigener Produktion betrieben, verspricht McDonalds. Im Außenbereich sind 35 Stellplätze sowie eine Drive-In-Spur geplant. Mit zwei Schnellladesäulen möchte der Konzern um Kunden mit E-Autos werben. Eine Entscheidung über den Franchisenehmer sei noch nicht gefallen.

Auch als Arbeitgeber möchte sich der Burgerbräter zeitgemäß zeigen. So verwies die McDonalds-Managerin bei der Vorstellung des Projekts auf die Vorzüge des Unternehmens. Von den 50 bis 60 Angestellten pro Filiale seien 40 Prozent Vollzeitbeschäftigte. Auch Menschen mit Migrationshintergrund bekämen dank Sprachunterstützung eine Perspektive im Unternehmen.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare