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„Keine Kaffeefahrt“ – VfR Heilbronn kämpft in Oberensingen um gutes Ergebnis

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Der VfR Heilbronn reist als Außenseiter zum TSV Oberensingen. Aber laut seines Interimstrainers garantiert nicht, um beim Tabellenvierten unter die Räder zu kommen.


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Pleiten, Pech und Pannen – so lässt sich der bisherige Saisonverlauf des VfR Heilbronn in der Fußball-Verbandsliga Württemberg zusammenfassen. Auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, gastiert der VfR am Donnerstag, 2. Oktober, um 20 Uhr beim Viertplatzierten TSV Oberensingen. Interimstrainer Zdenko Juric zeigt sich nach der vermeidbaren Niederlage gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen trotz der schweren Aufgabe zuversichtlich: „Es ist eine gewisse Tendenz sichtbar, die nach oben deutet.“

Aber jetzt müsse beim VfR Heilbronn Juric zufolge das eine Rädchen ins andere greifen, „damit wir uns auch mal belohnen“. Dass gegen Dorfmerkingen in der zweiten Halbzeit die Leistungskurve nach oben zeigt, ist mit ein Verdienst des eingewechselten Hakan Kutlu. Der hat zwar aktuell mit Rückenproblemen zu kämpfen, zählt aber zusammen mit dem überragenden Torwart Nils Leidenberger zu den wichtigsten Stützen im Team. Auch Lukas Böhm und Jannik Dannhäußer gehören zu den Akteuren, die vorangehen. 

VfR Heilbronn fährt zum TSV Oberensingen, „um richtig gutes Ergebnis“ zu holen

Der Interimstrainer hebt die Wichtigkeit Hakan Kutlus beim VfR Heilbronn hervor: „Er hat sich durchgebissen. Man merkt, dass alles ein Stück weit geordneter ist, wenn er auf dem Platz steht.“ Für Juric zählt der Kapitän zu den besten Spielern in der Liga: „Er ist das Zentrum unseres Spiels, der Denker und Lenker.“ Demnach ist die Hoffnung groß, dass Kutlu auch beim TSV Oberensingen auflaufen kann. Abwehrchef Denis Zagaria ist ebenfalls nicht zu 100 Prozent fit, kämpft sich aber genauso durch. 

Mit der Einwechslung des leicht angeschlagenen Kapitäns Hakan Kutlu kommt beim VfR Heilbronn Bewegung ins Spiel gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen.
Mit der Einwechslung des leicht angeschlagenen Kapitäns Hakan Kutlu kommt beim VfR Heilbronn Bewegung ins Spiel gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen.  Foto: Bertok, Alexander

„Alle müssen jetzt ein paar Prozent drauflegen“, sagt Juric und ist überzeugt: „Das können die auch.“ Er weiß, dass viel Potenzial im Kader seines VfR Heilbronn steckt, das endlich bestätigt werden muss. „Das wird am Donnerstag keine Kaffeefahrt, wir fahren nach Oberensingen, um ein richtig gutes Ergebnis zu holen.“ Juric sieht den VfR zwar als Außenseiter, von dem keiner etwas erwartet. Aber: „Der Erwartungsdruck an uns selbst ist groß und aufgrund unseres Spielermaterials auch gerechtfertigt .“ 

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