Stimme+
Fußball-Verbandsliga
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

„Alles kann, nichts muss“ – Interimstrainer des VfR Heilbronn nimmt Druck raus

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Auch wenn der VfR Heilbronn auf dem vorletzten Platz liegt, ist noch nichts verloren. Zdenko Juric setzt jetzt darauf, dass sein Team Spaß am Fußball zeigt.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Die Tabelle in der Fußball-Verbandsliga Württemberg weist nach dem neunten Spieltag den VfR Heilbronn als Absteiger aus. Als Vorletzten mit sechs Punkten – lediglich unterboten vom FC Esslingen. Das ist die Konsequenz aus einem Sieg, drei Unentschieden sowie vier Niederlagen. Wolfgang Gottwald, zweiter Klub-Vorsitzender, bleibt dennoch entspannt: „Unser Ziel lautet, sich Saison für Saison zu verbessern.“ Wobei der neunte Platz aus der Vorspielzeit trotz der „Krise“ noch leicht zu überbieten ist.

Denn trotz seines derzeitigen Status als Fast-Träger der roten Liga-Laterne bleibt das Bild in der Verbandsliga Württemberg bis zur letzten Hinrunden-Partie verfälscht. Denn da in dieser Saison 17 Vereine am Start sind und nicht nur 16 wie 2024/2025, muss jeden Spieltag eine Mannschaft pausieren. Zu letzteren Teams zählt bereits der VfR Heilbronn, der im Gegensatz zu anderen erst achtmal angetreten ist. Und das ergibt dann ein ganz anderes Bild beim Blick auf die momentane Tabellensituation.

Interimstrainer des VfR Heilbronn fordert beim TSV Oberensingen Spaß am Fußball

Um das von Wolfgang Gottwald ausgesprochene Saisonziel zu erreichen, muss der VfR Heilbronn am Ende mindestens Achter sein. Auf diesem Platz rangiert jetzt der TSV Weilimdorf mit zwölf Punkten, aber einer Partie mehr auf dem Konto. Als unerreichbar gelten zum jetzigen Stand für die Schwarzweißen lediglich die ersten fünf Vereine: die Young Boys Reutlingen (25 Punkte/neun Spiele), der FC Holzhausen (22/8), der TSV Berg (19/9), der TSV Oberensingen (18/9) und die Sportfreunde Dorfmerkingen (16/9).

Der VfR Heilbronn macht auch gegen die favorisierten Sportfreunde aus Dorfmerkingen kein schlechtes Spiel, aber Roman Kasiar und Co. ist ein Sieg momentan nicht vergönnt.
Der VfR Heilbronn macht auch gegen die favorisierten Sportfreunde aus Dorfmerkingen kein schlechtes Spiel, aber Roman Kasiar und Co. ist ein Sieg momentan nicht vergönnt.  Foto: Altinkaya, Adnan

Den Primus aus Reutlingen hat der VfR Heilbronn eine Halbzeit an die Wand gespielt, um dann doch noch mit 3:4 zu verlieren. Ebenbürtig ist er auch den Dorfmerkingern gewesen, wenn nicht die Übersprungshandlung eines Spielers ein Remis verhindert hätte. Nun geht’s am Donnerstagabend, 2. Oktober, nach Oberensingen. Und dort hängen die Trauben für den VfR erneut hoch. Interimstrainer Zdenko Juric nimmt deshalb den Druck heraus: „Alles kann, nichts muss – die Jungs sollen einfach Spaß am Fußball haben.“

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben