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„Ich schaue nicht nach hinten“ – Trainer des VfR Heilbronn geht Abstiegskampf an

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Unter Andreas Lechner zeigt der VfR Heilbronn plötzlich ein ganz anderes Gesicht. Der Trainer des Schlusslichts erklärt, wie er den Klassenerhalt angeht.


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Erst seit elf Tagen hält Andreas Lechner beim VfR Heilbronn die Zügel in der Hand. Doch schon binnen dieser kurzen Zeit des neuen alten Cheftrainers hat sich beim Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg einiges verändert. Es herrscht trotz oder gerade wegen der Tabellensituation Aufbruchstimmung. Und die macht sich auch auf dem Platz bemerkbar: Zwei Testspiele hat der VfR unter Lechner bestritten – und dabei vier Punkte geholt. Genauso viele wie sein Vorgänger in acht Pflichtpartien.

Was vor seinem Amtsantritt beim VfR Heilbronn passiert ist, interessiert Trainer Andreas Lechner indes nicht. „Ich schaue nicht nach hinten“, sagt der 48-Jährige nach dem 1:1 seiner Mannschaft im Testspiel beim Oberligisten FSV Hollenbach. „Weil ich es nicht beurteilen kann und auch nicht möchte.“ Aber wie kommt es dann, dass die Schwarzweißen plötzlich wie ausgewechselt auftreten? Lechner antwortet mit einem Schmunzeln: „Ich habe nichts groß verändert und auch den Fußball nicht neu erfunden.“

Trainergespann des VfR Heilbronn hat Spieler für schwere Aufgabe sensibilisiert

An gewissen Stellschrauben bei den Spielern des VfR Heilbronn hat Andreas Lechner dann doch mit seinem Co-Trainer Matteo Battista gedreht, wie er kurz darauf gesteht. Wegen der vorherrschenden Verunsicherung sei es wichtig gewesen, zunächst eine Struktur in den Kader zu bringen. Lechner erklärt: „Wir haben zunächst alle für unsere anstehende Aufgabe sensibilisiert.“ Aber auch taktisch sei etwas verändert worden – zum Beispiel beim Umschaltspiel. Tiefer in die Karten lässt er sich nicht blicken.

Cheftrainer Andreas Lechner hat den Schalter bei den Spielern des VfR Heilbronn binnen kürzester Zeit umgelegt.
Cheftrainer Andreas Lechner hat den Schalter bei den Spielern des VfR Heilbronn binnen kürzester Zeit umgelegt.  Foto: Schmerbeck, Marc

Das Saatgut Andreas Lechners bringt dem VfR Heilbronn bereits die ersten Früchte – auch wenn diese aufgrund ihres Testspielcharakters noch nicht die Reife derer haben, die es zum Liga-Restart ab dem 28. Februar zu ernten gilt. Doch dem Cheftrainer ist selbst davor nicht bange – denn: „Wir sind auf einem guten Weg, haben aber natürlich noch das ein oder andere zu besprechen.“ Dennoch: „Die Jungs wissen, dass es schwierig wird, sind aber bereit, diese Aufgabe mit voller Intension anzugehen.“

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