Vom VfR Heilbronn in die Oberliga – Spieler schließt Rückkehr dennoch nicht aus
Innenverteidiger Maximilian Bach verlässt den VfR Heilbronn und spielt künftig in der Oberliga. Trotzdem wird der 23-Jährige seinen Ex-Klub weiter beobachten.
Es muss schnell gehen beim VfR Heilbronn. Denn in zwei Tagen endet die Transferperiode. Und die ersten drei Partien in der Saison 2024/2025 der Fußball-Verbandsliga Württemberg haben Trainer Markus Lang gezeigt, dass der Kader dringend nachgebessert werden muss – wenn der ambitionierte Verein die Klasse halten will. In der Folge stoßen vier Spieler zu den Schwarzweißen. Darunter auch einer, der in Ulm wohnt, aber die vom VfR gebotene Chance nutzen will, um sich zurück ins Rampenlicht zu spielen.
Das gelingt Ex-Regionalliga-Spieler Maximilian Bachmann beim VfR Heilbronn nach gleich drei schweren Knie-Verletzungen dann auch. Der 23-jährige Innenverteidiger wird unter Trainer Markus Lang zur Stammkraft, bestreitet 22 Partien und erzielt ein Tor. Trotzdem ist nun für ihn Schluss im schwarzweißen Dress. In der kommenden Saison läuft Bachmann für den Oberligisten FV Ravensburg auf, sein Engagement für den VfR will er dennoch nicht missen und spricht „unter gewissen Umständen“ sogar von Rückkehr.
Trotz seines Abschieds vom VfR Heilbronn schließt Verteidiger Rückkehr nicht aus
Die Zeit beim VfR Heilbronn beschreibt Maximilian Bachmann als schön: „Ich habe viele tolle Leute kennengelernt, Freunde gefunden und für einen Verein gespielt, der in der Verbandsliga wohl seinesgleichen sucht.“ Dennoch entscheidet er sich aus zweierlei Gründen für einen Wechsel: „Zum einen bin ich noch jung und will noch mal versuchen, so hoch wie für mich nur möglich Fußball zu spielen – zum anderen sind die 150 Kilometer von Ulm nach Heilbronn doch schon eine sehr weite Entfernung.“
„Wir haben immer offen und ehrlich miteinander kommuniziert und sind im Guten auseinandergegangen.“
Maximilian Bachmann über den VfR
Beim FV Ravensburg hat Maximilian Bachmann einen Einjahresvertrag unterschrieben. Eine Auge wird er aber auch weiter auf den VfR Heilbronn werfen – denn: „Wir haben immer offen und ehrlich miteinander kommuniziert und sind im Guten auseinandergegangen.“ Kann er sich vorstellen, in ferner Zukunft noch einmal an die Badstraße zu kommen? Der 23-Jährige überlegt nicht lang: „Wenn der Verein seine sich auferlegten Hausaufgaben macht und ich mich weiter steigere, werde ich das nicht ausschließen.“
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