VfR Heilbronn startet in Vorbereitung – Trainer eines Liga-Rivalen ist gewarnt
Während der VfR Heilbronn als Schlusslicht ruhig in die Winterpausen-Vorbereitung geht, spricht Oliver Ofentausek vom TSV Berg mit Achtung über den Konkurrenten.
Es ist ruhig beim VfR Heilbronn. Gespenstisch ruhig, obwohl am Dienstag, 20. Januar, das Mannschaftstraining startet. Aber das hat sich Trainer Manuel Fischer auch erbeten, um sich voll auf das Saisonziel – den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Württemberg – fokussieren zu können. Der aktive Auftritt des Ex-Bundesliga-Stürmers beim gewonnenen Ü30-Turniers in Neuenstadt lässt optisch darauf schließen (Glatze), dass er sich im Kampfmodus befindet. Der Coach eines Liga-Rivalen ist gewarnt.
Ein Kampfmodus ist auch vonnöten, wenn der VfR Heilbronn als Tabellenschlusslicht in noch 14 ausstehenden Verbandsliga-Partien die Wende schaffen will. Teammanager Zdenko Juric geht davon aus, „dass 24 Punkte dafür ausreichen könnten“. Wenn, ja wenn sich die höchste Spielklasse des Württembergischen Fußball-Verbands (WFV) nicht als Eichhörnchen getarnter Teufel entpuppt. Sofern der Extremfall der WFV-Absteiger aus Regional- und Oberliga eintritt. Juric: „Dann wird’s für uns noch happiger.“
Trainer des Liga-Konkurrenten TSV Berg sieht VfR Heilbronn nicht als Absteiger
Für den Klubchef des VfR Heilbronn scheint es durchaus möglich, den Klassenerhalt einzutüten. Und im Gegensatz zu den Wechselperioden zuvor lässt sich Onur Celik nicht mehr zu „Auf Teufel komm raus“-Transfers hinreißen – auch wenn zahlreiche Fans Verstärkungen wegen der Ist-Situation fordern. Dass bezüglich der Schlüsselposition „Torjäger“ etwas getan werden müsse, ist sich Celik bewusst, sondiert genau den Markt. Bis dato ist mit Angelo Goncalo Ferreira Kakou erst ein externer Transfer fix.

Während beim VfR Heilbronn konzentrierte Stille herrscht, redet der Trainer des drittplatzierten TSV Berg (36 Punkte) über die Schwarzweißen. Auf die Frage des Amateurfußballportals fupa.net, wen er zu den Absteigern zählt, zeigt sich Oliver Ofentausek – wie schon nach dem Hinrunden-Duell – angetan vom VfR, antwortet: „Wenn man überlegt, dass Heilbronn Letzter ist – so eine Mannschaft – dann würde ich sagen, spielen alle um den Abstieg mit, die nicht ganz schnell 40 Punkte und mehr haben.“
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare