Klassenerhalt des VfR Heilbronn noch brutaler – nur Platz acht gilt als sicher
Schlusslicht VfR Heilbronn geht seine schwierige Klassenerhalt-Mission vorerst ruhig an. Denn im Extremfall gilt es, einen Rückstand von 13 Punkten aufzuholen.
Die Ausgangslage des VfR Heilbronn vor dem Re-Start der Fußball-Verbandsliga Württemberg am 28. Februar ist hinlänglich bekannt: Tabellenletzter mit neun Punkten Rückstand auf das als offiziell ausgeschriebene rettende Ufer, den elften Platz. Doch die höchste Spielklasse des Württembergischen Fußball-Verbands (WFV) hält noch weitere Tücken bereit. Und diese nicht beeinflussbaren Begleitumstände erschweren die ohnehin schon schwierige Mission von VfR-Trainer Manuel Fischer noch mal deutlich.
Der Trainer des VfR Heilbronn hat sich in Anbetracht der Schwere seines Saisonziels mit dem VfR Heilbronn eine mediale Auszeit bis 7. Januar erbeten. „Es ist besser, mal Ruhe zu haben“, sagt Manuel Fischer kurz vor den Weihnachtsfeiertagen gegenüber der Heilbronner Stimme. Denn alles müsse fortan über den offiziellen Trainingsstart hinaus „mit sauberer positiver Art“ angegangen werden. Wohlwissend, dass seine Schwarzweißen nicht nur neun Punkte aufholen müssen, sondern womöglich deutlich mehr.
Lediglich der achte Platz sichert dem VfR Heilbronn Verbandsliga-Klassenerhalt
Die Richtlinien des WFV machen deutlich, warum nach Höherem strebende Vereine wie der VfR Heilbronn die Verbandsliga möglichst schnell verlassen sollten. Denn wenn die nicht eigens beeinflussbaren Effekte einsetzen, kann es sein, dass es sogar neun Absteiger gibt. Und zwar dann, wenn im Extremfall sechs württembergische Teams aus der Oberliga den Gang nach unten antreten. Dadurch bietet den Schwarzweißen nur der achte Platz absolute Klassenerhalt-Gewissheit. Aber bis dorthin fehlen 13 Punkte.

Dass es dazu für den VfR Heilbronn kommen wird, ist jedoch unwahrscheinlich. Da der TSV Denzlingen als abgeschlagenes südbadisches Oberliga-Schlusslicht wohl den Extremfall verhindert, die Regionalliga ebenfalls noch ein Wörtchen mitredet sowie der Verbandsliga-Zweite in der Aufstiegsrelegation. Trainer Manuel Fischer wird sich dennoch den achten Platz zum Saison-Endziel setzen. Zumal sich die Vorstandschaft seines Klubs eine stetige Steigerung von Saison zu Saison auf die Fahne geschrieben hat.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare