VfR Heilbronn reagiert auf Fellbach-Farce: „Werden daraus unsere Schlüsse ziehen“
Mit dem Spiel beim SV Fellbach ist der absolute sportliche Saisontiefpunkt des VfR Heilbronn erreicht. Der Verein selbst schwankt zwischen Konsequenz und Hoffnung.
In der laufenden Saison der Fußball-Verbandsliga Württemberg hat der VfR Heilbronn nur wenig gute Spiele gezeigt. Und ist deshalb bei noch ausstehenden zwölf Partien verdient extrem abstiegsgefährdetes Schlusslicht – nach lediglich zwei Siegen und sieben Unentschieden in 20 Begegnungen. Gegen den SV Fellbach schaffen es die Schwarzweißen dennoch, ihre verkorkste Spielzeit negativ zu toppen. Aufgrund des blutleeren Auftritt sieht sich der Verein veranlasst, ein Statement auf Facebook zu verfassen.
Nach einer Woche, in der das Sportliche durch die Heilbronn-Liaison des Regionalliga-Spitzenreiters SGV Freiberg komplett in den Hintergrund gerückt ist, präsentiert sich der VfR trotz angekündigter Aufholjagd wie ein Verbandsliga-Fremdkörper. Zeigte das Team bei vorherigen Pleiten noch zwei Gesichter – eine Hälfte hui, die andere pfui –, ist die Fellbach-Farce ein Lehrbeispiel für Lethargie. Selbst der sonst so besonnene Trainer Andreas Lechner spricht danach von einem „versauten Wochenende“.
VfR Heilbronn kündigt an, aus der Fellbach-Farce seine Schlüsse zu ziehen
Der Abstiegskampf-Auftritt des VfR Heilbronn beim SV Fellbach erschüttert die Fans, die auf Facebook ihrem Unmut kundtun. Ein Nutzer kommentiert: „Einige Spieler sollten sich hinterfragen, ob Mannschaftssport für sie das Richtige ist.“ Andere bezeichnen die „Leistung“ schlicht als „unterirdisch“, ein weiterer User spricht von „Kreisklasse auf Verbandsebene“. Und wer den Schaden hat, erntet auch Spott: „In ein paar Monaten geht es im Luxus-Reisebus nach Öhringen oder Neckarsulm zu Pflichtspielen.“

Der VfR Heilbronn reagiert ebenfalls auf die Fellbach-Farce. Mittels Facebook-Post, in dem er mitteilt, dass der Auftritt deutlich gezeigt habe, „dass ein Großteil offenbar noch immer nicht verstanden hat, worum es in dieser Phase der Saison wirklich geht“. Und kündigt indirekt Konsequenzen an: „Auch wir als Verein werden daraus unsere Schlüsse ziehen.“ In seiner Instagram-Story „Wir kämpfen bis zum letzten Spiel“ bedient sich der Klub derweil des musikalischen „Rocky“-Tricks seines Ex-Trainers.
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