Nicht geeignet, durchs Feuer zu gehen? VfR Heilbronn verbannt Spieler aus Kader
Bevor der VfR Heilbronn in der zweiten Transferperiode nachbessert, hat er den Ist-Kader neu strukturiert. Trainer Manuel Fischer verzichtet fortan auf zwei Spieler.
Der VfR Heilbronn ordnet fortan alles dem Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Württemberg unter. Dass er dafür in der zweiten Transferperiode vom 1. bis 31. Januar seinen Kader vor allem auf einer Position nachbessern wird, hat Klubchef Onur Celik bereits angekündigt. Schnellschüsse bei der Stürmer-Suche werde es aber keine geben – denn: „Es muss ja auch alles passen, angefangen von der finanziellen Seite.“ Zunächst liegt der Fokus darauf, zu selektieren, „wer sich für das Team zerreißt“.
Der Vorsitzende des VfR Heilbronn gesteht, dass die Fähigkeiten des ein oder anderen Spielers, der in der vergangenen Winterpause oder im Sommer verpflichtet wurde, „vielleicht“ überschätzt worden seien. Dazu zählen Innenverteidiger Denis Zagaria und Mittelfeldmann Erdal Özturk, die schon während der laufenden Spielzeit von Trainer Manuel Fischer aussortiert worden sind. Der ehemalige Profi-Fußballer erklärt: „Ich benötige für unser schweres Ziel Akteure, die geeignet sind, durchs Feuer zu gehen.“
VfR Heilbronn verbannt anfangs „vielleicht überschätzte“ Spieler aus dem Kader
Nach Gesprächen mit allen noch im Kader des VfR Heilbronn stehenden Spielern verkündet Trainer Manuel Fischer, zwei weitere, mit denen er keine gemeinsame Zukunft plant: Die „hinter den Erwartungen zurückgebliebenen“ Roman Kasiar und Robin Dörner werden darum unter dem 36-Jährigen „keine weiteren Einsätze mehr erhalten“. Im Gegensatz zu einem Kandidaten, der ebenfalls als nicht mehr gesetzt galt. Ihm hingegen geben Fischer und sein Co-Trainer Matteo Battista jedoch noch eine „letzte Chance“.

Da Manuel Fischer beim VfR Heilbronn verstärkt auf die Jugend setzt, werden auch aus der eigenen U19 einige Talente bei den Aktiven mit trainieren. Dazu zählen unter anderem Niko Nikic, Fabian Laras und Jermaine Köhler. Klubchef Celik erklärt allerdings: „Wir wollen nicht, dass die U19 im Kampf um den Aufstieg in die A-Junioren-Oberliga geschwächt wird.“ Aus diesem Grund steht Fischer „in engem Austausch“ mit deren Coach Dogan Akseven, sagt: „Es muss schließlich alles für die Jungs Sinn machen.“
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