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VfR Heilbronn hofft auf Förderprogramm des Bundes – das ist der Stand der Dinge

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Der Bund stellt Fördermittel zur Modernisierung von Anlagen des Breitensports und Amateurfußballs zur Verfügung. Verbandsligist VfR Heilbronn hegt Hoffnung.


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Binnen siebeneinhalb Jahren hat sich der VfR Heilbronn aus dem Nichts zum besten Fußballverein der Stadt aufgeschwungen – geleitet von der ehrgeizigen „Vision 2031“. Und die umfasst neben einer Regionalliga-Etablierung der ersten Mannschaft bis zu besagtem Datum auch die weiteren Kernziele Jugendförderung, Finanzen, Personal, Identität und Vereinsentwicklung. Ein neues Förderprogramm des Bundes macht dem VfR jetzt Hoffnung für einen weiteren Schritt. Aber was ist diesbezüglich überhaupt möglich?

Bis auf die erste Mannschaft, die derzeit als Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg ihre größte Krise bewältigen muss, geht es beim VfR Heilbronn stetig vorwärts. Die Jugendarbeit sucht ihresgleichen in der Region, der Verein ist finanziell durch zahlreiche namhafte Sponsoren sehr gut aufgestellt – und die Identität der Heilbronner mit ihrem Stadtklub steigt. Nun könnte sich dank des Förderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ auch rund ums Frankenstadion etwas weiterentwickeln.

VfR Heilbronn hofft durch Förderprogramm auf Unterstützung seiner „Vision 2031“

Laut Projektaufruf des Deutschen Fußball-Bundes werden „vom Bund bis 2028 Fördermittel bis zu einer Milliarde Euro für die Modernisierung und Sanierung von Sportanlagen bereitgestellt“. Förderwürdig seien bauliche Anlagen, „die primär der Ausübung von Sport dienen sowie deren typische bauliche Bestandteile und zweckdienliche Folgeeinrichtungen“. Und da setzt die VfR-Vorstandschaft an, die sich nach „in Eigenregie erfolgter Sanierung der Geschäftsstelle im Frankenstadionkomplex“ vor allem eins wünscht.

Bezüglich „zweckdienlicher Folgeeinrichtungen“ hoffen die Vorstände des VfR Heilbronn auf ein „kleines Vereinsheim inklusive Kraftraum“. Da antragsberechtigt aber nur Kommunen sind, gibt Karin Schüttler, Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamts, klar vor: „Ein Vereinsheim-Neubau fällt nicht unter die Fördermöglichkeiten.“ Unabhängig von den VfR-Interessen prüfe die Stadt aber aktuell, welche Sanierungsmaßnahmen im Bereich kommunaler Sportstätten für eine Förderung angemeldet werden können. 

Rund um die Heimstätte des VfR Heilbronn besteht durchaus Optimierungsbedarf. Aber über das Frankenstadion entscheidet trotz des Förderprogramms allein die Stadt.
Rund um die Heimstätte des VfR Heilbronn besteht durchaus Optimierungsbedarf. Aber über das Frankenstadion entscheidet trotz des Förderprogramms allein die Stadt.  Foto: Berger, Mario

Dafür ist Karin Schüttler zufolge allerdings eine Beschlussfassung des Gemeinderats erforderlich. Die Sportamtsleiterin erklärt auf Anfrage der Heilbronner Stimme: „Die Verwaltung wird ihre Überlegungen in der Dezember-Sitzungsrunde in den Gemeinderat einbringen.“ Auch für den VfR Heilbronn, der unter anderem mit Eishockey-Oberligist Heilbronner Falken, den Drittliga-Handballer des TSB Horkheim sowie den Regionalliga-Basketballern Heilbronn Reds  als „Team Unterland“ Mehrwert schaffen will

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