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Schwerer Abstiegskampf: Nur so kann der VfR Heilbronn die Klasse halten

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Der VfR Heilbronn benötigt für den Klassenerhalt Siege. Die sind für das Schlusslicht nicht unmöglich, bedürfen aber einer Serie gleich zu Beginn, wie unser Autor meint.


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42 Punkte sind in der Fußball-Verbandsliga Württemberg bei noch 14 ausstehenden Saisonpartien zu holen. Und zwar für jeden der 17 vertretenen Klubs. Dass allerdings ausgerechnet der VfR Heilbronn nach einem vergeigten 2025 mit gerade mal zwölf Zählern aus bereits 18 bestrittenen Begegnungen in dieser Spielzeit noch etwas reißen kann, wird derweil angezweifelt. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen vermeintlich zurecht, doch des eigentlichen Vermögens des angeschlagenen Riesens nicht würdig.

Der VfR Heilbronn hat nach Jahren der Dauererfolge bereits im vergangenen Jahr Verbandsliga-Abstiegskampfluft geatmet – und gezeigt, dass die eine schwarzweiße Lunge nicht unbedingt schädigen muss. Nach der zweiten Saison in der sechsthöchsten Spielklasse stehen die Zeichen als Schlusslicht zwar auf „wahrscheinlich unheilbar“, aber erneut nicht auf „völlig unmöglich“. Allerdings kommt erschwerend hinzu, dass nach jetzigem Stand sechs oder sieben Vereine den Gang in die Landesliga antreten werden.

Erste fünf Gegner des VfR Heilbronn sind allesamt ebenfalls Abstiegskandidaten

Demnach wäre der VfR Heilbronn nur weiterhin Verbandsligist, wenn er wie schon in der vergangenen Saison – allerdings bei nur 16 Mannschaften – am Ende den neunten Platz belegt. Auf dem rangiert momentan der SV Fellbach mit zwölf Punkten mehr auf der Habenseite als die Schwarzweißen. Und genau dieser Klub ist auch der höchstplatzierte VfR-Gegner in den ersten fünf Pflichtpartien 2026. Deshalb ist eine schwarzweiße Siegesserie gleich von Beginn an unabdingbar. Im Bestfall mit offenem Ende.

Mit Andreas Lechner auf der Trainerbank ist beim VfR Heilbronn die Hoffnung auf den Klassenerhalt zurückgekehrt.
Mit Andreas Lechner auf der Trainerbank ist beim VfR Heilbronn die Hoffnung auf den Klassenerhalt zurückgekehrt.  Foto: Altinkaya, Adnan

Doch wie sollen dem VfR Heilbronn Erfolge in Serie gelingen, wenn es 2025 vornehmlich Niederlagen waren? Indem der Glaube Berge versetzt, genährt vom Hoffen auf Andreas Lechner. Denn dem neuen Alttrainer ist es binnen kurzer Zeit gelungen, aus einer Truppe von Individualisten ein Team zu formen, das sich bereits in vier Tests unter ihm belohnt hat. Die Brust ist vor dem Start gegen den TSV Weilimdorf dementsprechend breit. Muss sie auch sein, weil eine Auftaktpleite alles zum Platzen bringen könnte.

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