„Wir stehen füreinander ein“ – VfR Heilbronn gibt Richtung für 14 Endspiele vor
Für den VfR Heilbronn geht es schon ab dem ersten Spiel des Jahres um den Klassenerhalt. Darum richtet der Verein auf Facebook einen Appell an alle Unterstützer.
Wenn es darauf ankommt, ist der VfR Heilbronn gegen den TSV Weilimdorf da. Zumindest in den zwei bislang bestrittenen Duellen. In der ersten Runde der Aufstiegsrelegation zur Fußball-Verbandsliga Württemberg 2023/2024 legen die Schwarzweißen den Grundstein für den bislang größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. Und im Hinrundenspiel der sechsthöchsten Spielklasse steht in der laufenden Saison im Stuttgarter Stadtbezirk ein 4:3-Erfolg. Nun kommt es zum dritten wichtige Kräftemessen beider Klubs.
Am Samstag, 28. Februar, empfängt der VfR Heilbronn um 14 Uhr als Verbandsliga-Schlusslicht erneut den TSV Weilimdorf. Diesmal unter umgekehrten Vorzeichen. Denn der Abstand der Gäste beträgt neun Punkte auf den nach einer verkorksten Hinrunde als „angeschlagenen Riesen“ titulierten VfR, dem es trotz hochkarätiger Individualisten nie gelungen ist, aus diesen eine Einheit zu bilden. Doch genau diese ist nun in 14 Endspielen gefragt, wenn nicht der erste Abstieg der jungen Historie erfolgen soll.
VfR Heilbronn und TSV Weilimdorf vereint die mangelnde Chancenverwertung
Die größte Baustelle beim VfR Heilbronn im bisherigen Saisonverlauf ist die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive. Nur 22 Tore schlagen nach 18 Spieltagen zu Buche. Obwohl der TSV Weilimdorf 14 Treffer mehr erzielt halt, sieht dessen Trainer Oliver Stierle im Interview auf der Homepage seines Klubs ein ähnliches Problem: „Ein entscheidender Punkt, an dem wir arbeiten müssen, ist ganz klar die Chancenverwertung. Wir erspielen uns viele Möglichkeiten, nutzen sie aber noch zu selten konsequent.“

Beim VfR Heilbronn herrscht indes trotz der prekären Lage Aufbruchstimmung. Denn seit Andreas Lechner wieder das Trainer-Zepter schwingt, läuft’s. Auch gegen Weilimdorf? Der Verein weiß, wie wichtig ein guter Auftakt ist – und gibt nach der gewonnenen Generalprobe auf seiner Facebookseite pathetisch die Richtung vor: „Die Tabelle zeigt nur, wo wir stehen – nicht, wofür wir kämpfen. Wir laufen mehr. Wir kämpfen härter. Wir stehen füreinander ein. Auf dem Platz, an der Seitenlinie und auf den Rängen.“
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