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Partner im Frankenstadion: SGV Freiberg kann irgendwann nur VfR Heilbronn heißen

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Der SGV Freiberg spielt bald in Heilbronn – und strebt eine Kooperation mit dem VfR an. Wenn Erfolg auf Tradition trifft, gibt es nur eine Lösung, meint unser Autor.


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Es ist der Fluch einer Kleinstadt, die Großes anstrebt. Früher vornehmlich bekannt durch seine Kult-Disco „Palazzo“, ist nach deren Abgesang der Sport- und Gesangsverein der Stadt die stimmstärkste Hausnummer Freibergs. Als einer von nun zwei potenziellen Aufstiegskandidaten in den mit TV-Geldern gesegneten Profifußball. Da die Kleinstadt aber die Voraussetzung dafür laut ihres Bürgermeisters finanziell nicht stemmen kann, begeht Freibergs Aushängeschild die angekündigte und legitime Fahnenflucht.

Ab der Saison 2026/2027 mit der nun sicheren Station Heilbronner Frankenstadion, welches die nicht weit entfernte Großstadt für die 3. Liga aufhübschen will. Also den Ort, wo einst Menschen in den Bäumen saßen, um ihren VfR Heilbronn mittels Platzmangels im 18.000 Zuschauer fassenden Rund anzufeuern. Die Angst bei vielen Fans des erst 2018 wiederbelebten Zugpferds ist nun dementsprechend groß. Darob, dass sich ein Ludwigsburger Landkreis-Kuckuck ins bis in die Verbandsliga bereitete Nest setzt.

Der SGV Freiberg muss VfR Heilbronn heißen, um am neuen Standort Erfolg zu haben

Dazu wird es aber wohl kaum kommen, wie Heilbronner Stadträte unter der Hand versichern. Weil auch der SGV Freiberg um die Zuschauerträchtigkeit des Platzhirsches VfR Heilbronn wisse, der wiederum das Potenzial eines schnellen Klassensprungs dank der Nachbarschaftshilfe nutzen möchte. Und zwar weit vor dem eigenen 2031er-Fahrplan. Doch dafür bedarf es bei einer intensiv angedachten „Kooperation“ des beiderseitigen Einverständnisses zur Bereinigung des gruseligen Namens SGV Heilbronn-Freiberg.

Die Geschäftsstelle des VfR Heilbronn im Heilbronner Frankenstadion ist schon von Weitem erkennbar.
Die Geschäftsstelle des VfR Heilbronn im Heilbronner Frankenstadion ist schon von Weitem erkennbar.  Foto: Kubasik, Olaf

SGV-Präsident und Hauptsponsor Emir Cerkez setzt auf Wirksamkeit, Reichweite und Erfolg – selbstverständlich auch bei der Vermarktung seines Vereins. Sein Gegenüber Onur Celik hat damals – relativ kurz nach der VfR-Neugründung – gegenüber der Heilbronner Stimme gesagt, dass es irrelevant sei, ob ein 1896 oder ein 96/18 im Namen stünde. Denn: „Es wird ohnehin nur vom VfR Heilbronn die Rede sein.“ Gleiches muss wohl auch der SGV akzeptieren, wenn er denn in der Großstadt die Massen erreichen will.

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