Frankenstadion Heilbronn: Umbau für SGV Freiberg kostet rund fünf Millionen Euro
Im Heilbronner Gemeinderat zeichnet sich eine Mehrheit für den Frankenstadion-Umbau ab. Hintergrund ist der Umzug der SGV Freiberg. Der Zeitplan dürfte aber schwer einzuhalten sein.
Zum Nulltarif wird es keinen Profifußball in Heilbronn geben. Mittlerweile sind die Kosten für den Umbau des Frankenstadions in eine drittligataugliche Fußballarena durchgesickert.
Mit Beginn der Saison 2026/2027 will Regionalliga-Tabellenführer SGV Freiberg seine Heimspiele im altehrwürdigen Oval an der Badstraße austragen – unabhängig von einem möglichen Aufstieg in die 3. Liga. Die Stadt Freiberg hatte die Kosten für die Sanierung des Wasenstadions gescheut, wie Bürgermeister Jan Hambach erläuterte.
Frankenstadion-Umbau für Freiberg-Umzug: Fördergelder für Finanzierung
Die Stadt Heilbronn ist hingegen bereit, ins Frankenstadion zu investieren – und zwar in Summe wohl rund fünf Millionen Euro für eine Flutlichtanlage, eine zusätzliche Sitzplatztribüne, eine Rasenheizung und die Laufbahnerneuerung. Nicht alles muss aus dem städtischen Haushalt finanziert werden, es gibt Fördergelder aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“.

Im Gemeinderat zeichnet sich trotz einiger kritischer Stimmen im Vorfeld eine deutliche Mehrheit für die Umbaupläne ab. Das Gremium entscheidet am 26. März über den Antrag der Verwaltung.
Bereits am Montag hatte die Stadt in der nicht öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses offenbar einige Bedenken bezüglich der Laufbahn ausräumen können. Die soll ebenfalls saniert werden und dauerhaft erhalten bleiben. Zunächst hatte die Verwaltung angekündigt, dieses Projekt zurückstellen zu wollen.
Frankenstadion Heilbronn: Sportsausschuss tagt am 25. März ebenfalls nicht öffentlich
Am Mittwoch (25. März) tagt noch der Sportausschuss zu diesem Thema – allerdings ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Begründet wird dies mit der Geschäftsordnung des Gemeinderats, in der es heißt, dass die Ausschusssitzungen nicht öffentlich stattfinden, „soweit sie der Vorberatung dienen“. Es besteht also offenbar noch weiterer Klärungsbedarf.
Kaum einzuhalten sein wird jedoch der ambitionierte Zeitplan für die Umbaumaßnahmen. Sowohl die 3. Liga als auch die Regionalliga Südwest starten am Wochenende 7. bis 9. August in die Spielzeit 2026/2027. Wie zu hören ist, hat der SGV Freiberg bereits beim DFB nachgefragt, ob die ersten Partien allesamt auswärts bestritten werden könnten.
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