Keine klaren Favoriten vor der 36. Rallye Unterland-Hohenlohe
Ohne klaren Favoriten geht es am Samstag bei der 36. Unterland-Hohenlohe-Wertungsfahrt im Steinbacher Tal und rund um Neuenstein um Top-Zeiten. Potenzielle Gesamtsieger starten gleich in mehreren Klassen.

In bewährter Form, aber so ausgeglichen wie lange nicht mehr, dürfte es am Samstag im Steinbacher Tal und rund um Neuenstein zugehen, wenn die veranstaltenden Motorsportclubs HMC Öhringen und HWRT Wohlmuthausen zur 36. Unterland-Hohenlohe-Wertungsfahrt (UHW) bitten. Wer am Abend gegen 20 Uhr in der Turn- und Festhalle in Pfedelbach-Untersteinbach als Gesamtsieger gekürt wird, ist kaum seriös vorherzusagen. Zu ausgeglichen ist – klassenübergreifend – das 48 Teams umfassende Starterfeld in diesem Jahr.
Die Veranstaltung, bei der um 12 Uhr das erste Fahrzeug auf die Strecke gehen wird, ist der Auftakt in die diesjährige Württembergische ADAC Rallye-Meisterschaft und wartet mit zwei doppelt zu befahrenden Wertungsprüfungen, eine davon als Rundkurs, über insgesamt 34,2 Kilometern inklusive eines kleinen Schotteranteils auf die Teilnehmer. Wo genau die Prüfungen verlaufen, erfahren Teams und Zuschauer erst am Samstag, wobei sich ein Zuschauerpunkt nahe der Aussichtsplattform Steinbacher Tal in Pfedelbach befindet. Außerdem wird auf einem Rundkurs in der Nähe von Oberhöfen gefahren werden.
Großer, klassenübergreifender Favoritenkreis sorgt für Spannung
Vorjahressieger Lars Stütz (Klasse NC2) wird im BMW M3 E36 seinen Titel verteidigen wollen und wird erneut von Jannik Wagner durch Hohenlohe navigiert. Aus der Top-Klasse NC1 können mit John Macht/Tobias Glatzel und Patrick Scherer/Heike Damm zwei Teams aus Ulm um den Gesamtsieg mitfahren, wobei Ulrich Kübler, Fritz Köhler und Ralf Stütz mit ihrer Erfahrung punkten wollen. Auch die BMW-Teams Tom Hettenbach/Robin Zaiß (HWRT) und Kai Otterbach/Albert Hertfelder aus Klasse NC3 sind nach ihren UHW-Siegen in der jüngeren Vergangenheit Kandidaten für eine Top-Platzierung.
Und René Noller ist mit Beifahrer Tim Rauber im Peugeot 208 Rally4 wiedervereint. Mit dem 34-Jährigen aus dem südhessischen Riedstadt gewann der Abstatter 2024 Bronze bei den FIA Motorsport Games in Valencia, hat mit dem HMC-Duo Daniel Hammel/Matthias Klotz (Opel Corsa Rally4) und Tom Kässer, der diesmal mit Sarah Pfaff an den Start gehen wird, jedoch schon in seiner RC4-Klasse starke Konkurrenz.
Freier Eintritt an ausgeschilderten Zuschauerpunkten
Mittelpunkt der Veranstaltung ist das Parc fermé am Sportplatz in Untersteinbach, von dem aus auch die Fahrzeuge der ebenfalls ausgetragenen Retro-Wertung zum Start aufbrechen werden, die die Wertungsprüfungen nicht auf Bestzeit, sondern in einer vorgegebenen Zeit befahren müssen.
Entlang der Wertungsprüfungen wird es bei freiem Eintritt ausgeschilderte Zuschauerpunkte geben. Ein Programmheft mit entsprechenden Informationen gibt es im Rallye-Zentrum und im Sportheim in Untersteinbach, bei der JET-Tankstelle Pfedelbach sowie beim TÜV Öhringen und an den Wertungsprüfungen.
Kommentare öffnen


Stimme.de
Kommentare