Stimme+
Meinung
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Zukunft des Profi-Eishockeys in Heilbronn: Bessere Lösung kaum möglich

  
Erfolgreich kopiert!

Die Zukunft des Profi-Eishockeys in Heilbronn ist gesichert. Nach der Insolvenz der bisherigen Heilbronner Falken GmbH & Co. KG startet der Club neu. Eine neue Interessengesellschaft übernimmt zentrale Werte.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Die Zukunft des Profi-Eishockeys in Heilbronn ist gesichert. Frei nach dem Motto „der König ist tot, lang lebe der König“ wird mit alten Zöpfen abgeschnitten und ein Neuanfang angegangen.

Die bisherige Heilbronner Falken GmbH & Co. KG wird abgewickelt, eine neue Interessengesellschaft übernimmt durch den Asset Deal aber die immateriellen Vermögenswerte wie die Marken-Rechte, den Internet-Auftritt und die App.

Profi-Eishockey in Heilbronn:  Neue Gesellschafter bringen sportliches Knowhow und kaufmännisches Wissen mit

Eine bessere Lösung hätte nicht gefunden werden können. Statt eines externen Investors, der vielleicht wenig bis überhaupt keinen Eishockey-Sachverstand mitgebracht und dann auch wie in Bayreuth relativ schnell das Interesse am Standort Heilbronn verloren hätte, zeichnen nun Menschen für die Zukunft des Profi-Eishockeys im Unterland verantwortlich, die mit Herzblut für Heilbronn brennen.

Kai Sellers und Jan Hey haben viele Jahre Erfahrung als Spieler und Trainer in verschiedenen Altersklassen. Aber auch das kaufmännische Wissen bringen sie mit. Sellers war viele Jahre Geschäftsführer der größten Fahrschule der Region, die er selbst mit aufgebaut hat.

Keine Blauäugigkeit: Neue Gesellschafter wissen, dass ein Proficlub viel Arbeit ist

Und die beiden wissen, dass es viel Arbeit ist, einen Proficlub – egal, in welcher Sportart – am Leben zu halten. Deshalb haben sie schon kurz nach der Insolvenzanmeldung angefangen, bei Sponsoren und Partnern Klinken zu putzen. Und bekamen von praktisch allen die Zusage, das Engagement über den Sommer hinaus fortzuführen.

Nun gilt es, auch den sportlichen Sachverstand strategisch zu nutzen. Idealerweise führen Sellers und Hey den vom bisherigen Sportdirektor Martin Jiranek eingeschlagenen Weg fort. Der hatte eine Heilbronner Spielphilosophie definiert, danach Spieler geholt und erst dann geschaut, welcher Trainer könnte zur Mannschaft und ihren Stärken sowie Schwächen passen.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben