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Heilbronner Falken gerettet – das ist ein Asset-Deal

  
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Die Heilbronner Falken sind gerettet, die Zukunft des Profi-Eishockeys in Heilbronn ist geklärt. Mit dem Insolvenzverwalter wurde ein Asset-Deal ausgehandelt. Was bedeutet das genau?


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Die Zukunft der Heilbronner Falken ist geklärt. Im Rahmen eines sogenannten Asset-Deals mit dem Insolvenzverwalter Peter Roeger haben die Investoren Kai Sellers und Jan Hey die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Heilbronn Profi-Standort für Eishockey bleibt.

Heilbronner Falken gerettet: Asset-Deals bei Insolvenzverfahren nicht unüblich

Asset-Deals sind im Zuge von Insolvenzverfahren nicht unüblich. Dabei handelt es sich grundsätzlich um einen Unternehmenskauf, bei dem der Käufer gezielt einzelne Vermögensgegenstände, die Assets, wie Maschinen, Immobilien, Patente oder Kunden direkt aus dem insolventen Unternehmen herauskauft. Der Käufer übernimmt also nur ausgewählte Teile, was die Risiken und Verbindlichkeiten für ihn erheblich minimiert. 

Im Fall der Heilbronner Falken bedeutet das: Sellers und Hey haben nicht die gesamte insolvente Heilbronner Falken GmbH vom Insolvenzverwalter übernommen, sondern nur bestimmte Vermögenswerte. Dazu gehören der Name, das Logo, die Homepage, die Markenrechte, die Falken-App und die Social-Media-Kanäle der Falken.

Jobhaus übernahm den Personaldienstleister Bera im Zuge eines Asset-Deals

Auch bei Insolvenzverfahren in der Region kommt es immer wieder zu Asset-Deals, um die Zukunft eines Unternehmens zu sichern. Jüngstes Beispiel ist der Personaldienstleister Bera aus Schwäbisch Hall. Das insolvente Unternehmen wurde vom Heilbronner Wettbewerber Jobhaus übernommen.

Im Rahmen eines Asset-Deals übernahm Jobhaus nicht das gesamte Unternehmen, sondern nur bestimmte Teile wie Kunden, Systeme und Adressen. Üblicherweise gehen bei einem Asset-Deal auch die Mitarbeiter auf die übernehmende Firma über.

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