Stimme+
Eishockey-Oberliga
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Heilbronner Falken: Verjüngtes Team nimmt Herausforderungen weiter an

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Nach dem Abgang von acht Leistungsträger und der Verpflichtung von Förderlizenzspielern wollen sich die Heilbronner Falken in Passau am Freitag und gegen Erding am Sonntag nicht kampflos geschlagen geben. Ist die Umstrukturierung Wettbewerbsverzerrung?

Kevin Dibrov (Zweiter von links) ist einer der jungen Spieler, die die Heilbronner Falken mit einer Förderlizenz ausgestattet.
Kevin Dibrov (Zweiter von links) ist einer der jungen Spieler, die die Heilbronner Falken mit einer Förderlizenz ausgestattet.  Foto: Schmerbeck, Marc

Dass die Heilbronner Falken nicht zu Kanonenfutter mutiert sind, nachdem acht Leistungsträger – darunter Goalie Patrick Berger und die komplette nominell erste Reihe mit Nolan Ritchie, Calder Anderson und Thore Weyrauch – den Oberligisten verlassen hatten, zeigten die Unterländer am Dienstag beim 2:1 nach Penaltyschießen gegen den SC Riessersee.

„Wir haben ein paar junge Spieler aus der Region dazubekommen, die sich zeigen können. Aber natürlich wird jedes Spiel eine Herausforderung. Wir haben jedoch in jeder Partie eine Chance auf den Sieg“, berichtet Falken-Trainer Niko Eronen.

Letztes reguläres Spieltagswochenende der Hauptrunde

Die nächsten beiden Chancen, Punkte zu holen, haben die Heilbronner am Wochenende, dem letzten regulären Spieltagswochenende in der Hauptrunde. Am Freitag (19.30 Uhr) sind die Falken zu Gast bei den Passau Black Hawks, am Sonntag (18.30 Uhr) empfangen sie zum letzten Heimspiel der Saison die Erding Gladiators am Europaplatz. Das bietet den jungen Spielern, die vom Mannheimer ERC und Heilbronner EC dazu gestoßen sind, erneut eine Plattform, sich zu präsentieren. Ob die Umstrukturierung des Heilbronner Teams nach der Insolvenzanmeldung an Wettbewerbsverzerrung grenzt, darauf wollte kaum jemand eingehen.

„Gegen uns war Heilbronn noch mal das Team, das es schon die ganze Saison war. In den letzten Hauptrundenspielen wird das nicht mehr der Fall sein. Dennoch ist die Situation, wie sie ist. Und es tut jeder gut daran, nur auf sich zu schauen“, erklärt Michael Baindl, Trainer Lindau Islanders, nach dem letzten Heimspiel der Falken mit dem ursprünglichen Kader.

Riessersee-Trainer Jocher fordert volle Konzentration auf sich selbst

Ähnlich sah es auch Riessersees Trainer Markus Jocher, der in erster Linie nach seinem Team schaut. „Man hat sich schlecht vorbereiten können auf Heilbronn durch die acht Abgänge. Man konnte wenig Analyse machen, wie das Spiel aufgezogen wird“, sagte er. Doch aktuell habe das Team genügend mit sich selbst zu kämpfen: „Momentan ist es für uns sehr schwer, da unten rauszukommen, egal gegen wen. Wir spielen gerade gegen uns selbst und müssen kleinere Brötchen backen. Wir müssen schauen, dass wir wieder frei werden und einfaches Eishockey spielen,“  

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben