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Nach Falken-Insolvenz: Heilbronner EC erhält zusätzliches Startrecht für Eisbären

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Die alte Falken GmbH wird nach der Insolvenz abgewickelt – weiter geht's nun unter HEC-Führung. Doch wie geht es, dass die Eisbären Heilbronn das Oberliga-Aufstiegsrecht wahrnehmen und weiter in der Regionalliga starten? 


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Die Insolvenzanmeldung der Heilbronner Falken GmbH & Co. KG am 28. Januar dieses Jahres war erst einmal ein großer Schock. Für die Spieler und Verantwortlichen des Unterländer Eishockey-Oberligisten, die von der Geschäftsführung nicht vorgewarnt worden waren. Für die Partner, Unterstützer und Sponsoren. Für die Fans. Aber auch für ganz Eishockey-Deutschland.

Insolvenz-Schock für Falken-Spieler und Eishockey-Fans in Heilbronn

Doch bereits wenige Tage, nachdem die Verantwortlichen des Eishockey-Oberligisten die Unterlagen beim Amtsgericht Heilbronn eingereicht hatten, meldete sich der Heilbronner EC zu Wort. „Die Vorstandschaft – bestehend aus Kai Sellers, Rainer Scholl und Jan Hey – ist davon überzeugt, dass professionelles Eishockey ein wesentlicher Bestandteil der sportlichen Identität Heilbronns ist. Gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Michael Rumrich und seinem Team werden wir daher alles in unserer Macht Stehende tun, um diese gemeinsame Leidenschaft zu bewahren und zugleich ein solides sowie nachhaltiges Fundament für die Zukunft zu schaffen“, ließ der Stammverein der Heilbronner Falken Ende Januar wissen.

Die Eisbären Heilbronn stehen derzeit in der Finalserie der Baden-Württemberg-Liga gegen Reutlingen. Am Sonntagabend haben sie zu Hause mit 2:3 verloren.
Die Eisbären Heilbronn stehen derzeit in der Finalserie der Baden-Württemberg-Liga gegen Reutlingen. Am Sonntagabend haben sie zu Hause mit 2:3 verloren.  Foto: Marc Schmerbeck

Heilbronner Eisbären nehmen Oberliga-Aufstiegsrecht wahr – und bleiben in der Baden-Württembergliga

Die Konsequenz: Der HEC hinterlegte beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) fristgerecht sein Interesse am Aufstieg in die Oberliga. Gleichzeitig machten die Verantwortlichen des Unterländer Eishockeyclubs klar, „dass die HEC-Eisbären auch künftig – unabhängig von einem möglichen Aufstieg – für Amateur-Eishockey mit Herz und regionaler Verwurzelung stehen und auch in der Saison 2026/27 in der Regionalliga Süd-West um die Meisterschaft kämpfen werden“.


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Doch wie geht das, dass ein Team gleichzeitig das Aufstiegsrecht wahrnimmt und weiterhin in der bisherigen Klasse an den Start geht? „Das Recht, sich um eine Lizenz für die Oberliga zu bewerben, wird an die von uns neu gegründete GmbH übertragen“, erklärt Jan Hey, einer der beiden Gesellschafter der neuen Spielbetriebs-Gesellschaft, die die Nachfolge der Heilbronner Falken GmbH & Co. KG übernehmen wird. Und sein Partner Kai Sellers, der auch gleichzeitig Geschäftsführer der neuen GmbH ist, ergänzt: „Man bildet praktisch eine neue Mannschaft, mit der man den Aufstieg wahrnimmt.“

Kai Sellers besitzt nicht nur sportliche Kompetenz, sondern bringt auch kaufmännisches Wissen mit.
Kai Sellers besitzt nicht nur sportliche Kompetenz, sondern bringt auch kaufmännisches Wissen mit.  Foto: privat

Es wird praktisch intern ein weiterer Asset-Deal abgeschlossen. Das Recht, die Oberliga-Lizenz zu beantragen, wird auf die neu gegründete GmbH übertragen. Für den Spielbetrieb in der dritten Liga werden die Heilbronner EC Falken gemeldet. Eishockey Baden-Württemberg (EBW), der Regionalverband im Südwesten, erteilt dem HEC zusätzlich ein Startrecht für die Baden-Württemberg-Liga für die Eisbären. „Der baden-württembergische Verband ist auch dankbar, dass die Eisbären in der Baden-Württemberg-Liga bleiben. In dieser Klasse gibt es eh nicht so viele Mannschaften“, erklärt Sellers.

Für die Fans wird weiter viel Eishockey geboten.

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